MEIN KOFFER - Ein Traum ?

Vor zwei Wochen hatte ich einen Traum:

Ich bin schon sehr lange unterwegs und habe einen riesigen Felsen erklommen.

Als ich oben stehe, erblicke ich eine wunderschöne Landschaft,

das so geliebte Meer,

eine prächtige Vegetation….

So gerne möchte ich dieses Paradies erreichen!

Aber ich trage einen Koffer in meiner Hand.

Wenn ich weitergehen möchte, müßte ich ein Stück hinunterklettern

und das wäre nur mit beiden Händen möglich.

Ich schaffe es nicht, den Koffer zurückzulassen,

kehre um und gehe den Weg wieder zurück.

Zwei Kinder, ein Bub und ein Mädchen begegnen mir und

erleichtern mir mit ihrer kindlichen Freude den Rückweg.

Dann erwache ich….

Am darauffolgenden Wochenende besuchte ich ein Frauenseminar. Es begann am Freitag mit einer kraftvollen Feuermeditation. Anschließend erfuhren wir mehr über den Ablauf dieses Seminars.

Es gab viele interessante Kursangebote dort: Ölmalerei, Porzellanbemalen, Stoffdruck, Sticken, Bollywood-Tanzkurs, Qi-Gong, Indischer- und Persischer Kochkurs, und das Angebot Kulturaustausch.

Ein toller Punkt war auch, daß sich jede Teilnehmerin für die Hilfe bei einer Mahlzeit auf einer Liste eintrug, und so die restliche Zeit mit gutem Gewissen genießen konnte.

Da ich nichts Manuelles machen wollte, meldete ich mich für den Kulturaustausch an. Ich war gespannt, welche Herausforderung das bedeutete.

Beim Frühstück am Samstag erzählte ich meiner Kursleiterin diesen Traum. Sie meinte gleich, daß wir daraus viel machen könnten.

Wir begannen mit zwei Teilnehmerinnen, die Anzahl wuchs kontinuierlich weiter. Zuerst versuchten wir einmal laut zu schreien, wütend zu sein, wie ein kleines Mädchen, etwas, das ich nie ausgelebt hatte. Dann wurde ein KOFFER bereitgestellt.

Unter der einfühlsamen Anleitung unserer Kursleiterin, beschäftigte sich Jede von uns auf ihre individuelle Weise mit IHREM KOFFER:

Zuerst gingen wir ein Stück, mit dem Koffer in der Hand und versuchten zu spüren.

Der Inhalt meines Koffers wurde mir unter Tränen schmerzlich bewußt. Zuerst wünschte ich mir nur, daß ich mich davon befreien kann. Aber schleßlich gelang es mir diese Belastungen, diese Überverantwortlichkeit, diese Enttäuschungen, den Frust, der sich die letzten Jahrzehnte angesammelt hatte, SOFORT LOSZULASSEN.

Eine Teilnehmerin, die ausgebildete Schauspielerin ist, führte einen Wut-Tanz auf, der uns Allen tolle Vibrationen bescherte. Wir waren nicht nur Zuseher, wir halfen mit unserer Aufmerksamkeit kräftig mit. Andere Kofferinhalte waren:

  • das Brav-sein-müssen als Kind wegen eines kranken Elternteils,
  • das männliche Machtgefüge im Berufsleben,
  • die politische Vergangenheit Österreichs und ihre Folgen,
  • die Ängste bedingt durch die Unsicherheit der Nachkriegszeit…

Wie befreit wir waren, zeigte sich nach dem Mittagessen am Sonntag. Es wurden mit Helium gefüllte Luftballons vorbereitet. An jedem dieser Ballons hing ein leerer Zettel.

Wir schrieben Homepageadresse von Sahaja Yoga darauf:

www.sahajayoga.at

und unsere Wünsche für die Welt. Meine Wünsche waren:

MÖGEN ALLE KINDER DIESER ERDE EINE GLÜCKLICHE KINDHEIT ERLEBEN !

ICH WÜNSCHE MIR FRIEDEN FÜR DIE GANZE WELT !

MÖGEN ALLE REGIERUNGEN DER ERDE ERKENNEN,

DAß DIE GESUNDHEIT UNSERER MUTTER ERDE

FÜR ALLE MENSCHEN GLÜCK UND WOHLERGEHEN BEDEUTET !

Wir Frauen sahen so unbeschwert und froh wir Kinder aus, als wir uns für das Gemeinschaftsfoto zusammenstellten. Mit einem gemeinsam gesungenen Mantra entließen wir unsere Luftballons in den blauen Sommerhimmel.

Später, bei einem interessanten Gespräch, kam die richtige “Entsorgung” des Koffers zur Sprache. Einige meinten, ich hätte ihn in den Abgrund hinunterwerfen sollen. Da wurde mir die Wichtigkeit der eigenen Meisterschaft bewußt!

Nie hätte ich diese schöne, glückverheißende Landschaft mit meinem alten Koffer beschmutzen wollen!

Also schrieb ich am Montag bei der Morgenmeditation alle Inhalte und den Koffer selbst, auf kleine Zettel und verbrannte alles. Ich hatte nachher das Gefühl, daß für mich ein neuer Lebensabschnitt beginnt - eine neue Aera.

Ein Erfahrungsbericht von Draupadi.

WEISE WORTE

DER GROSSE GEIST IST EINER - UND DOCH IST ER VIELE .

ER IST TEIL DER SONNE, UND DIE SONNE IST TEIL VON IHM.

Lame Deer, Sioux

MEINE LEHRE IST WIE EIN FLOSS.

SIE DIENT DAZU,

ANS ANDERE UFER ZU TRAGEN,

NICHT ABER, SIE FESTZUHALTEN.

Buddha 560-480 v. Chr.

EIN SEIN NUR GIBT ES,

DIE SEHER KÜNDIGEN ES MIT VIELEN NAMEN.

Ringveda

HEILIGE SIND MENSCHEN,

DURCH DIE ES ANDEREN LEICHTER WIRD,

AN GOTT ZU GLAUBEN.

Nathan Söderblom, 1866-1931, Schweden

Draupadi.

FLICKR-FOTO v. Rana Pipiens.

FREUDE

- ist ein Zeichen dafür,

daß man sich in seiner MITTE befindet.

Daß man im Zentrum ist,

daß man sich nicht in der Einbahnstraße EGO,

das heißt in der Zukunft,

oder in der Einbahnstraße SUPEREGO,

also in der Vergangenheit, aufhält.

Wir haben die Freiheit ZU WÄHLEN bekommen.

Wir können mit Hilfe der Kundalinienergie unsere Lebensqualität steuern.

DANKE!!!

AN MUTTER ERDE!

EIN GEBET ZU SHRI ADI BHOOMI DEVI

OM SAKSHAT SHRI BHOOMI DEVI NAMOH NAMAHA

AUF DIR, GELIEBTE MUTTER ERDE, STEHEN WIR AN DIESEM SCHEIDEWEG ÜBER DAS SCHICKSAL DER MENSCHHEIT. NUR DURCH DIE GÜTIGE LIEBE ZU DEINEN KINDERN SIND WIR JETZT HIER.

DU HAST UNS BIS JETZT GNÄDIG UNTERSTÜTZT. DU HAST UNS NAHRUNG, WASSER, BEKLEIDUNG UND SCHUTZ GEGEBEN.

OH, GELIEBTE MUTTER ERDE, WIR VERBEUGEN UNS UND DANKEN DIR. UND MIT UNSEREN GEBEUGTEN KÖPFEN KOMMEN WIR DEMÜTIG ZU DIR UND BITTEN UM DEINE HILFE UND KRAFT FÜR DIE VIELEN TAGE DIE NOCH KOMMEN WERDEN.

OH, GELIEBTE MUTTER ERDE, WIR SIND EIN BISSCHEN GEWACHSEN UND WERDEN JEDEN TAG ENTSCHLOSSENER. WIR BITTEN DICH, UNS ZU HELFEN, DEN WEG KLAR ZU SEHEN, DEN WIR ZU GEHEN BEGONNEN HABEN. WIR BITTEN DICH, UM DIE REINIGUNG ALLER LÄNDER, SODAß AUF DIR GELIEBTE MUTTER ERDE, DIE RECHTSCHAFFENEN ZURÜCKKEHREN KÖNNEN, IN IHR GÖTTLICHES HEIM. WIR HOFFEN WIR SIND ZAHLREICH.

OH, GELIEBTE MUTTER ERDE, GIB UNS GEDULD AUF DER SUCHE NACH UNSEREN SCHWESTERN UND BRÜDERN. GIB UNS LOSGELÖSTHEIT VON ALLEN VERWIRRUNGEN. GIB UNS AUSDAUER BEI DIESER AUFGABE.

OH, GELIEBTE MUTTER ERDE, UND DAS WICHTIGSTE VON ALLEM, HILF UNS, DASS SO WIE DEINE MEERE DIE KÜSTEN REINIGEN, WIR UNSERE HERZEN REINIGEN KÖNNEN, SODAß WIR NUR DAS WÜNSCHEN WAS RICHTIG IST.

OH, GELIEBTE MUTTER ERDE, UNTERSTÜTZE UNS, DAMIT WIR BALD IN GROSSER ZAHL AUF DIR STEHEN UND MIT GEWALTIGER STIMME DEN TANZ VON SHRI SHIVA HERBEIRUFEN KÖNNEN. UM DIESE DINGE BITTEN WIR DICH DEMÜTIG.

OM   SAKSHAT   SHRI   BHOOMI   DEVI   NAMOH   NAMAHA !

Draupadi.

FOTO v. FLICKR - Fotostream from Michael Mahlum.

März 1993 - Destination NEW DELHI

Aus meinem Tagebuch:

Als wir unseren 19.Hochzeitstag feierten, fragte ich meinen Mann, wie wir unser Jubiläum nächstes Jahr verbringen werden. “Du wirst nach Indien fliegen und ich werde daheim bleiben!” war seine Antwort. Ich war verblüfft, wie hatte er diesen geheimen Wunsch erraten? Daß er “so schnell” Wirklichkeit werden würde, hatte ich selbst nicht geglaubt. Es war auch noch ein kleines Wunder nötig:

Meine finanzielle Lage war nicht so rosig. Als die Reise zu SHRI MATAJI`S 70. Geburtstag in der ASTRA-NEWS angekündigt wurde, las ich Flugpreis 3.800,– . Das kann ich mir leisten, dachte ich.Der wirkliche Preis war aber 8.300,–. Und mit allen meinen Reserven ging es sich aus.

Mein Mann war sehr relaxed, als ich ihn informierte. Er meinte:”Fahr nur, wenn du es dir leisten kannst, aber nicht, daß die Buben nur mehr Erdäpfel kriegen!”

Als ich mich per Telefon bei Wolfgang anmeldete, sagte er:”Oh, la la, ist das super, daß du fahren kannst!”So eine weite Reise hatte ich noch nie unternommen. Die Vorbereitungen waren daher sehr aufregend für mich. Ich versuchte Alles gut zu hinterlassen und zurückzulassen. (Das hatte ich schon bei meinem Beruf als Kinderkrankenschwester gut geübt.)

DIENSTAG, 16.03.1993 Meine Mutter übernahm Familie und Haushalt. Kurz vor der Abfahrt kam noch ein Anruf meines Mannes:”Kommst du eh´wieder?” Toni holte mich ab und führte Maria und Durga und mich zum Flughafen. Nach 15 Minuten Flug mit dem Airbus der AUA waren wir 7927 Meter hoch,flogen über Budapest mit 894 Km/h und es hatte -40Grad Außentemperatur. Ich war fasziniert und genoß das Verwöhnen im Flugzeug.

Am MITTWOCH, 17.03 1993 landeten wir in New Delhi. Am Flughafen beim Geldwechseln war ich überrascht. So einen Stapel Geldscheine hatte ich noch nie besessen! Mit zwei Bussen fuhren wir in das BHARAT SCOUTS CAMP. Die gemauerten Häuser mit den Stockbetten habe ich sehr angenehm empfunden. Ich war auf Zelte vorbereitet gewesen. Es gab ca. 100 fast gleiche Häuser und mein Orientierungssinn war gefordert. Ich fühlte mich sehr behütet in dem Camp.

Statt einkaufen ging ich mit Elisabeth shoebeaten. Das half sehr die Hektik abzubauen und ich verschlief das Mittagessen. Ich hatte so ein Gefühl der Erwartung, wünschte mir, viel zu spüren, sicherer und kräftiger heimzukommen. Es dauerte etwas, bis ich bereit war, den Sari anzuziehen. Ich hatte mir ja dafür daheim zwei Blusen genäht.

Es gab schon in Wien einen Chor, der das Geburtstagslied für Unsere Mutter einstudierte. Ich schloß mich mit etlichen Anderen hier an:

HAPPY BIRTHDAY, SHRI MATAJI ,

HAPPY BIRTHDAY FROM ALL COUNTRIES!

MATAJI, MATAJI, KI JAI, KI JAI…

YOU ARE THE SOURCE OF SO MANY LIFES,

SO MANY SOULS,

YOU ARE THE SOURCE OF ENDLESS JOY…

Dann wünschten einige Jogis in ihrer Muttersprache

HAPPY BIRTHDAY

und die zweite Strophe begann…

DONNERSTAG, 18.03.1993 - Ein wunderschöner Sommertag. Unsere Gastgeber organisierten einen erfahrenen Führer für unsere Einkäufe. Mit dem Auto fuhren wir zu einem schönen Sarigeschäft.

Die Auswahl war schwer, bei den farbenprächtigen, so kreativen Stoffen. Ich entschied mich dann für einen violetten Sari mit einer Shakti-Tropfen-Bordüre, ähnlich dem Paisleymuster. Wir kauften auch Banjabi´s, Baengels, die perfekt verpackt wurden, Räucherstäbchen und KumKum.

Abends gab es Bahjans. Ich lernte eine Jogini aus Neuda kennen. Sie erzählte, in Delhi kommen ca. 1000 Leute zum wöchentlichen Programm. Sie sitzen am Gang bis in den Keller hinunter.

FREITAG, 19.03.1993 Nach der Morgenmeditation war das Österreichmeeting angesetzt. WIr erfuhren,

  • daß es Shri Mataji gut geht,
  • daß Sie keine persönlichen Geschenke mehr möchte,
  • keine persönlichen Fotos mehr nach dem Puja,
  • viel meditieren,
  • mit Vibrationen arbeiten, zum Beispiel Diebe erkennen.
  • Shri Mataji sagte noch:”Es hat eine Milliarde Jahre gedauert, vom Affen zum Menschen. Vom Menschen zum Sahaja Yogi dauert es nur ein paar Minuten!”

Es wurden Fotos vom Österreichischen Geburtstagsgeschenk gemacht. Ein dickes, wunderschön von Marcandeya gebundenes Album. Mary hatte in der Melichargasse jedem, der es wollte, einen Namen von Shri Mataji ausgesucht. Damit konnte man ein Blatt gestalten. Ich bekam SHRI SHAMATMIKA - Peace is her essence. Devotees with their minds at peace are Her abode - und gestaltete die Seite mit einem Foto von Mutter und einer Seerose.

SAMSTAG, 20.03.1993Morgenmeditation, Frühstück und nachher Besuch der NIZZAMUDDHIN Moschee der Sufis in Delhi. Wir gingen unter Hamid´s Leitung ungefähr 20 Minuten zur Moschee, die von einem Markt umgeben war. Ob ich meine Schuhe wiederbekomme, dachte ich vor dem Eintreten, aber ich bekam Alles wieder! Es war eine so respektvolle Begrüßung. Wir sagten gemeinsam ALLAH OH AKHBAR. In einem wunderschönen, marmorsäulenumgebenen Innenhof nahmen wir Platz. Die Gastgeber spielten Lieder, dann sangen wir Jogis. Am Rückweg durch den Park sah ich den ersten Schlangenbeschwörer.

QUELLE-VIDEO: BIRTHDAY FELCITATIONS 1993:

SHRI MATAJI besuchte nach uns die Nizzamuddhin Moschee. Zur Begrüßung wurden ganz wilde Quawalis für Mutter gespielt. Sie stand vor den Musikern, die so temperamentvoll sangen und ihre Hände zu Ihr ausstreckten. Es war so, wie wenn Kinder für ihre Mutter singen. Nach indischer Tradition gab sie ihnen Geldscheine. Als das Lied zu Ende war, bekamen Alle ihre Realisation.

SHRI MATAJI DURFTE ALS ERSTE FRAU DAS ALLERHEILIGSTE DER MOSCHEE BETRETEN!

In einem schönen Innenraum gab es ein ausführliches Gespräch mit dem obersten Sufi der Moschee in Hindi. Shri Mataji erklärte die Selbstverwirklichung. Ich verstand KYAMA - die kühle Brise, MOHAMMED, SAMADHI - den gedankenfreien Zustand. Hamid kniete neben Unserer Mutter und lächelte glücklich. Sie war von vielen Männern umringt und ließ sie nochmals spüren. Alle hielten ihre Hände auf. Dann bekamen die Gäste Bilder das Gründers der Moschee. Shri Mataji trank von einem Glas Wasser und beim Hinausgehen, kostete sie aus drei riesigen Töpfen mit Reisgerichten, glaube ich.

Am Nachmittag kam zum ersten Mal Shri Mataji ins Camp. Es war so schön, die Mutter wieder zu sehen und zu spüren.

Zuerst wurde sie mit Applaus, Blumengirlande und Aarti empfangen. Dr. Nigam begrüßte Alle und stellte die Gratulanten vor. Der erste Leader, der gratulieren durfte, war Steven Taylor von Australien. Er begann mit der Zahl 70, 1970 wurde das Sahasrara eröffnet, seventy - seven T`s:

  1. TIME - die Zeit für die Meditation,
  2. TRUTH - die Wahrheit, ist Shri Mataji
  3. TEARS - die Tränen der Freude,
  4. TAO - ist Shri Mataji,
  5. TRUST - das Vertrauen, ist der Schlüssel für die Sahaja Yogis,
  6. TEMPEL - der Körper ist der Tempel für die Seele,
  7. TRIGUNATMIKA - die Koordination von Allem, rechte, linke Seite, Gegenwart…

Gregoire rührte Mutter zu Tränen, er sagte unter anderem:

Wir wußten nicht,

  • daß wir Dich treffen werden,
  • daß Du so nett, freundlich, sanft und liebevoll bist,
  • daß wir Dich brauchen,
  • daß Du hier bist.

Wir wußten überhaupt Nichts!

Wir beteten und weinten in den Kapellen, Kathedralen, Kirchen, Moscheen, Tempeln.

Wir wußten nicht,

  • daß Du unsere Namen kennen wirst,
  • daß Du unsere Gesichter kennen wirst,
  • daß Du jeden von uns kennen wirst,
  • daß Du zu uns sprechen wirst.

Wir wußten gar nichts, Shri Mataji!

Du hast die Kerzen in unseren Sahasrara´s entzündet, es ist ein großer Geburtstagskuchen! Jetzt an Deinem 70. Geburtstag beten wir zu Dir, daß der Kuchen größer und größer wird, daß noch viel mehr Kerzen erleuchtet werden.

Es gibt keine Worte für diese große Freude. Wir wußten nicht, daß wir Organe haben, diese Freude zu spüren. Wir wußten Nichts! YOU ARE TOO MUCH! Du bist die beste Neuigkeit die je verkündet wurde!

JAI SHRI MATAJI !!!

Nach den Gratulationen spielte NIRMAL SANGEET SARITA.

Aus meinem Tagebuch:

FOTO von FLICKR: RUTHWICKED:

Am Abend fuhren wir mit Bussen zu einem öffentlichen Programm. Es war in einem wunderbaren, riesigen Zelt,das aussah wie von 1001 Nacht. Zwischen 5 000 und 10 000 Menschen waren gekommen. Das Programm war relativ kurz. Shri Mataji verwies auf die Follow up Programme im Camp. Meine Aufmerksamkeit war ziemlich schlecht. Ich war müde und erst die Bahjans machten mich wieder munter.

SONNTAG, 21.03.1993 Zwei Elefanten warteten vor dem Zelt auf das Eintreffen von Shri Mataji. Als Mutter kam, gab es so viele “KI JAI`S”. Dann durften wir das einstudierte Geburtstagslied singen. Das Puja war wunderschön.

Die Rede von Shri Mataji begann mit den Worten:

“Es ist schwierig zu sprechen, sogar für mich.

Wenn ich so viele Sahaja Yogis sehe - wie die Verwirklichung meiner Vision.

Ihr seid die Retter von morgen.

Ihr habt eure zweite Geburt genommen.

Ihr seid wunderschöne Lotusse mit verschiedenen Farben und Düften geworden.

Ihr seid die Sucher von Wahrheit und Liebe…”

Die wichtigste Essenz:

AB MORGEN BEGINNT EINE NEUE ZEIT - SATTJA YOGA - BLÜTEZEIT!

Nach dem Puja gab es Mittagessen. Leider bekam ich keinen Prasad. Als ich in unser Haus kam, schenkten mir Ingrid und Maria ihren Prasadteller mit Köstlichkeiten, die ich noch nie gegessen hatte, unter anderem die in Fett gebackenen Räder. Ich aß Alles auf. Bald spürte ich meine Leber und abends beim Musikprogramm war ausarbeiten angesagt. Am liebsten hätte ich mich hingelegt, aber als ich zu unserem Haus kam, war es verschlossen und kein Schlüssel aufzutreiben. So ging ich wieder ins große Zelt zurück und kam gerade zum Theaterstück der Kinder zurecht. Es ging um Shri Durga, den Pfau und Trigunatmika. Dann begann ich zu frieren und befürchtete schon, krank zu werden.

BABA MAMA meinte, die Nacht ist noch jung, es beginnt um Mitternacht das neue Zeitalter und wir müssen es richtig begrüßen. Er ermunterte uns zu mitzuklatschen und schließlich zu tanzen. Es war so toll, ich traute mich zu tanzen! Elisabeth “forderte mich auf”. Wir tanzten unter anderem “Tellerreiben” wie in meiner Kinderzeit und ich spürte, wie mein Körper immer lockerer wurde. Ich wusch mich, es war draußen und in mir rundum warm und ich hatte das Gefühl, alles Schlechte rausgeschwitzt zu haben. Eigentlich wollte ich duschen, aber es gab kein Wasser mehr.

MONTAG, 22.03.1993 Heute stand ich nicht gerne auf, aber die Gelsen picksten mich so, daß es mir doch gelang. Zur Morgenmeditation setzte ich mich auf die Bühne und dachte, wenn ich an jemanden arbeiten könnte, würde ich besser spüren. Einige Meter vor mir saß eine Jogini und diese fragte ich dann, ob ich ihr Vibrationen geben soll. Bald fühlte ich die kühle Brise so von unten bis zum Scheitel durchgehen, ich wußte, ich bin der Kanal, es wird alles leichter im Sattja Yoga! Es war so schön. Meine Partnerin war dann in tiefer Meditation als ich sie verließ. Nach dem Mittagessen traf ich sie wieder. Sie bedankte sich so lieb und erzählte, daß sie sich so gewünscht hatte, es möge jemand an ihr arbeiten. Ihr Name war DALE, sie kam von Australien und ist bis heute meine Brief- und Mailfreundin! Zwei Mal konnten wir uns in Cabella sehen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Es gab so lange kein Frühstück. Dann wurde verlautbart, wir sollen meditieren gehen, Shri Mataji wird jederzeit erwartet. So aß ich Zwieback und setzte mich ziemlich vorne ins Zelt. Sabine saß neben mir und meinte, es sind so viele beim Frühstück, ich solle auch gehen. Also ließ ich meinen Schal auf meinen Platz und frühstückte dann mit Oliver, der mir vom “Sanatorium Ashram” erzählte. Ich meinte, ich habe in meiner Familie das Gefühl, ständig am “Kampfplatz” zu sein. Beim Frühstückfassen fragte ich einen Inder, ob ich zwei Bananen nehmen kann, er gab mir drei. Nach dem Zähneputzen kam ich gerade richtig zu Shri Mataji´s Programm. Es war so herzlich. Mutter entschuldigte sich sogar, daß sie in Hindi sprach. Eine indische Jogini übersetzte mir stückerlweise, als viele Zettel mit Fragen beantwortet wurden:. Zum Beispiel:”Wie lange soll man meditieren?”

“TEN MINUTES WITH FULL HEART EVERY DAY!”

Wir plauderten ein bißchen und sie meinte,”Wenn du es dir richtig wünscht, wird es ausarbeiten und wir sehen uns im Dezember in Ganapatipule!”

Abends war ein Musikprogramm angesetzt. Zuerst spielte ein berühmter Tabla - Musiker. Shri Mataji kam bald. Ich fiel voll auf die linke Seite und aß meine Tasche leer, um nicht einzuschlafen. Dann spielte eine Musikgruppe mit einer tollen Sängerin. Ich wurde immer müder, viele Gedanken plagten mich. Ich wußte nicht, wo ich meine Füße hingeben sollte. (Swadistanchakra!) Immer wenn wir klatschten, oder Standing Ovations waren, wurde es besser.

Als letzter kam ein wundervoller, indischer Musiker. Er spielte und sang wie ein Gott - so stark. so sicher, so fest! Nachdem er auf die Bühne trat, setzte er sich neben Shri Mataji auf den Boden und sie arbeitete an ihm. Wolfgang durfte auch helfen. Der Musiker erzählte dann, daß er einen schlimmen Husten gehabt hatte und Mutter hat ihn weggeblasen. Während des Programms begann es auf einmal ziemlich zu regnen. Ich schaute auf Shri Mataji und sah, wie sie ein Bandhan gab. Schnell war der Regen vorbei. Der Musiker spielte so voll Vertrauen, Sicherheit, Würde und Kraft. Nachher schmeckte uns das Abendessen und um 2 Uhr 45 war ich im Bett.

DIENSTAG, 23.03.1993 Ich schaffte es um6 Uhr 30 aufzustehen und konnte ganz gut meditieren. Dann arbeitete ich an einer Österreicherin und eine indische Jogini schaute ganz aufmerksam zu. Sie bat mich dann, ihr auch Vibrationen zu geben. Ich konnte gut das Herzzentrum spüren. Nach einiger Zeit war sie kühl und bedankte sich ganz gerührt. Beim Tee erzählte mir Sofia von der Schweiz, Shri Mataji sagte, die Österreicher seien die Waffen der Devi!

Es gab ein öffentliches Programm, daß hervorragend vom australischen Leader gehalten wurde. Er hatte eine plastische Chakrafigur mit blauem und gelben Luftballon für Superego und Ego. Er sprach in einem, für mich gut verständlichen Englisch unter Anderem über:

DAS NABHI CHAKRA -

die EVOLUTION von AMÖBE, FISCH,

es war auch ein Suchen der Tiere erforderlich,

daß sie das Wasser verließen.

SCHILDKRÖTE, SÄUGETIERE -

manche gingen wieder in das Wasser zurück- WALE.

AFFE - MENSCH.

MENSCH - WILLE - EGO - GEFÜHL - SUPEREGO.

Nach dem Programm meinte Helmut, wenn ich bereit bin, geht es jetzt los mit dem SHOPPING. Wir fuhren zu sechst mit einemTaxi aus dem Jahr 1949. Es war bequem und lustig diesen Stadtverkehr zu erleben - links abbiegen, ohne Blinker… Wir fuhren zum Mainmarket in ein schönes Duftgeschäft. Es war ein indisches Einkaufserlebnis. Ich bekam gute Öle, Incent, einen Sandelholzkäfer und drei Messingelefanten für meine Buben. Später kaufte ich eine Kurta für meinen Mann, Saris und Schals auch für russische Sahaja Joginis. Drei große Mandarinen kosteten 10 Rupies. Mit Maria Antonietta fuhr ich dann heim. Wir konnten beide nicht handeln und zahlten eh´ schon mehr, aber der Taxler wollte noch ein Geschenk, als er sah, wie gut es uns ging.

Nach dem Händewaschen traf ich Dale. Sie fragte um ein österreichisches Mantrabuch. Franz hatte welche mit, aber der Einfachheit halber, gab ich ihr Meines. Sie war zu Tränen gerührt und holte sofort einen schönen australischen Folder: VISIONS. Wir umarmten uns und es war so eine tiefe Verbundenheit zu spüren. Dann war Einpacken angesagt.

Schon seit zwei Tagen höre ich Etwas, wie einen wunderschönen himmlischen Chor. Zuerst dachte ich, es singt oder probt jemand im Camp. Erst im Flugzeug wurde mir bewußt, daß es wirklich in meinem Ohr ist. Als Stütze für die Aufmerksamkeit?

Bevor ich zum Musikprogramm ging, aß ich sicherheitshalber drei kleine Bananen. ShriMataji kam um circa 20 Uhr 30. Wir konnten Sie noch ein Mal sehen! Es waren gute Künstler da und meine Aufmerksamkeit war viel besser. Um 0 Uhr 45 machte ich mich schweren Herzens auf den Weg. Es gab noch Abendessen. Ich kam mir so unangezogen in T-Shirt und Jeansrock vor. So sehr hatte ich mich an die indische Kleidung gewöhnt. Als wir im Bus saßen, brach ein Gewitter los. Am Flughafen in Delhi konnte ich um meine letzten Rupies noch Dietäten - Comics kaufen. Ich bekam einen Fensterplatz im Flugzeug. Es war Alles so ein großes Geschenk für mich, viel gewaltiger, als ich es mir daheim vorstellen konnte.

DANKE, MUTTER!

Draupadi.

Unsere Kinder - Khalil Gibran

Und eine Frau, die einen Säugling an der Brust hielt, sagte: Sprich uns von den Kindern.

Und er sagte:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,

Denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Lies mehr »

Wehe, Wind der Ewigkeit.

 

Wir sind in dieser Welt,

aber wir sind nicht von dieser Welt.

Wir sind von dieser Welt,

aber wir sind nicht in dieser Welt. Lies mehr »

ALLES GUTE ZUM MUTTERTAG!

LIEBE MUTTER!

ALLES, ALLES GUTE ZUM MUTTERTAG!

Was kann ich Dir schenken, wo Alles Dir gehört? Ich möchte Dir mit diesen, Deinen Lieblingsblumen EIN GROßES DANKE überreichen:

Heute vor 19 Jahren bekam ich meine Selbstverwirklichung. Langsam aber stetig hat sich mein Leben zum Guten verändert.

  • Nie hätte ich mir diese Verwandlung, wie von der Raupe zum Schmetterling, träumen lassen.
  • Nie hätte ich mir diese Lebensqualität vorstellen können.
  • Nie hätte ich mir das wunderbare Eingebettet-Sein in dieser Familie Sahaja Yoga ausmalen können.
  • Nie hätte ich mir diese unendliche Freiheit in jeder meiner Handlungen zu wünschen getraut.
  • Nie hätte ich mir dieses Geschenk der Selbstverwirklichung, des lebendigen, eingebauten Computers erträumen können.
  • Nie hätte ich gedacht, wie schön es ist, das eigene Wachstum zu beobachten.
  • Nie hätte ich mir vorstellen können, dass ich so viel bekommen werde und daher so viel zu verschenken habe.

IN DANKBARKEIT

Draupadi.

FOTO von FLICKR: fonticulus.

05.05.1970 in NARGOL, einem Dorf am Meer, 150 Meilen von Bombay in Indien

AM 05.05.1970 HAT SHRI MATAJI NIRMALA DEVI DAS SAHASRARA-CHAKRA DER WELT GEÖFFNET.

SIE BESCHREIBT DIESES GESCHEHEN:

I saw the Kundalini, which is the primordial force within us, which is the holy ghost within us, rising, like a teleskope opening out. And then I saw the whole thing open and a big torrential rain of beams started flowing through my head all over. I felt, I am lost, I am no more. There is only the grace. I saw it completely happening to me.”

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05.05.1991 Ischia, Italien, SHRI MATAJI SAGT: “HOW DO YOU EXPERIENCE YOUR DIVINITY? YOU GIVE REALISATION TO OTHERS!”

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06.05.2001 Cabella Ligure, Italien, SHRI MATAJI SAGT: “MEINE VISION IST, DASS DIESE WELT 40% REALISIERTE SEELEN HABEN SOLL, DIE SAHAJA YOGA PRAKTIZIEREN, DIE DEN ANDEREN REALISATION GEBEN UND VERSUCHEN DIE MENSCHEN ZU VERÄNDERN!”

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04.05.2008 SAHASRARATAG IN CABELLA LIGURE, ITALIEN

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05.05.2008 WELTREALISATIONSTAG

Draupadi.

SHRI MATAJI NIRMALA DEVI IN MÖDLING

Aus meinem Tagebuch:

27.10.1992

Shri Mataji ist da! Es war so wunderschön gestern im Turnsaal in Mödling unsere Mutter zu sehen und zu hören. Sie erzählte so viel. Es ist wichtig, jeden Samstag Öl in die Haare zu geben. Gepflegt zu sein. Dezent, nicht hypermodern gekleidet zu sein. Und vor allem unsere Aufgabe im Leben zu sehen:

SAHAJA YOGA ZU LEBEN.

Erkennen und verstehen kann man nur im Herzen. Diese Entwicklung ist jenseits der Gedanken, jenseits des Gehirns. Ich konnte so gut die Kundalini spüren. Diese Wellen, die durch den Körper gehen. Es ist so schön zu fühlen, dass etwas weitergeht.

Shri Mataji war für 20 Uhr angekündigt worden. Unsere neuesten Programmbesucher Liselotte und ihre Freundin waren auch gekommen. Von Zeit zu Zeit ging ich zu ihnen, um mit ihnen zu sprechen. Ich wollte verhindern, dass sie nach Hause gehen, ohne UNSERE MUTTER gesehen zu haben.

Maria, unsere Kindergartentante und ihre Familie waren auch da. Ihr Mann war schon sehr ungeduldig, weil am nächsten Tag ein Arbeitstag für ihn war. Er wollte schon den Autoschlüssel von Maria holen. Sie gab ihn dann her und Toni ging Richtung Ausgang. Es war schon 23 Uhr geworden.

Da kam ihm SHRI MATAJI entgegen. Sie machte Namaskar und schritt so demütig die Reihe der Yogis entlang

“MAY GOD BLESS YOU ALL!” sagte sie fünf Mal hintereinander!

Wie waren wir gesegnet!

Draupadi.