Mitte Oktober erlebten wir eine sonnige Woche in der Toskana. Mein Mann und ich waren mit einer netten Reisegruppe im Bus unterwegs. Hans, unser Reiseleiter aus Salzburg, war ein „Alter Hase“, er gab uns viele wertvolle Tips.
Bei unserer Fahrt durch Österreich regnete es stark. „Die Sonne scheint tröpferlweise“ erklärte uns der Chauffeur. Doch in Südtirol zeigte sie sich schon. Als wir am Gardasee vorbeifuhren hatte es schon 25 Wärmegrade.
Die Landschaft der Toskana zog uns in ihren Bann:
FLICKR FOTO von boarderhype.
In seinem Buch: „Die italienische Reise“ beschrieb JOHANN WOLFGANG V. GOETHE auch die Toskana:
„Diese Gegend ist viel zu schön, um mit der Pferdekutsche durchzurasen!“
Er verbrachte die Zeit von September 1786 bis Mai 1788 in Italien.
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Im Hotel angekommen, war das FUSSBAD mit warmen Salzwasser eine Wucht. Für mich ist diese Reinigungsmethode immer sehr erholsam. Die unteren drei Energiezentren können auf diese Weise gut gereinigt werden und erleichtern der KUNDALINI, unserer URENERGIE im Zentralkanal, den Aufstieg. Mein Mann, der nicht meditiert, meinte einmal: „Nach dem Fussbad bist du frischer!“
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Am nächsten Tag besuchten wir Montecalcini, Montepulciano und Pienca.
FLICKR-FOTO: Montepulciano von Martin und Julia.
Unsere örtliche Reiseleiterin, Antonella, erzählte uns ausführlich über
KATHARINA v. SIENA. Diese bemerkenswerte Frau wurde 1347 als 23. Kind in einer verarmten Adelsfamilie geboren. Schon mit 7 Jahren hatte sie ihre 1. Vision von Jesus Christus. Mit 16 Jahren trat sie in den Dominikanerorden ein.
Quelle Brockhaus:
Katharina war karitativ tätig und reiste viel. Sie führte eine rege Korrespondenz, von der noch mehr als 380 Briefe erhalten sind. Katharina von Siena schrieb auch Bücher. Ihr Hauptwerk hat den Titel:
„DIALOG, GESPRÄCH VON GOTTES VORSEHUNG“
Durch mystische Erfahrungen der unmittelbaren Nähe Gottes bewußt, sah sie sich beauftragt in Politik und Weltgeschichte einzugreifen.
Sie wurde in ganz Europa bekannt und von vielen Persönlichkeiten um Rat gefragt.
Ihre Körpergröße war nur 1,30 Meter! Mit 33 Jahren starb sie in Rom.
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Wir hörten noch etwas ganz Wichtiges von Antonella:
„Jedes herzhafte Lachen verlängert unser Leben um 5 Minuten!“
Beim Mittagessen in PIENZA verspeisten wir die köstlichen PIZI, das sind handgemachte Spaghetti mit den verschiedensten Sossen. In der Füßgängerzone gab es schöne Geschäfte, klassische Feinkostläden mit dem würzigen PECORINO-Käse, der guten Salami und den verschiedensten Schinken zu verkosten.
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Am 3. Reisetag stand SIENA am Programm. Die Reiseleiterin Serena stellte sich als Angehörige der Contrade (Stadtbezirk) RAUPE vor. Ihre Schwiegermutter ist ein Stachelschwein, meinte sie. Denn sie wurde im Bezirk dieses Namens geboren.
Als wir plötzlich vor dem imposanten Dom standen spürte ich ganz starke Schwingungen oder Vibrationen, wie wir Sahaja Jogis sagen. Eine Vorarlbergerin fragte ihre Freundin, die ein Foto machen wollte:
„CHRISTL, bringsta des uffi?“
FLICKR-FOTO von Frengo 2.0
Nicht nur von außen, auch innen war der Dom atemberaubend schön.
Die Marmor-Mosaikbilder, die im Boden eingelassen sind, werden nur im Oktober für die Besucher freigelegt. Über 40 Künstler arbeiteten von 1369 bis 1562 an diesen 56 prachtvollen Darstellungen aus der Bibel.
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Am 2.Juli und am 16.August wird jedes Jahr ein PALIO, das ist ein Pferderennen zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria auf der Piazza del Campo abgehalten.
10 ausgeloste Stadtbezirke starten gegeneinander mit Jokeys und Pferden in historischen Kostümen. Zu Beginn wird eine Fahnenparade abgehalten. Der Gewinner der Fahne mit Mutter Maria und Jesus ist immer das PFERD! Auch wenn es ohne Jokey ins Ziel kommt!
FLICKR-FOTO von sparerobot.
Als ich eine ältere Dame nach dem Weg zum Cafe Nanini fragte, begleitete sie mich gleich zu diesem Tempel für Naschkatzen. Wir kauften dort die köstlichen PANFORTE Torten mit Trockenfrüchten und Nüssen für daheim.
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Wenn man regelmäßig meditiert und mit vielen Menschen zusammen ist, die das nicht tun, kann das manchmal schwierig sein. Ich fühlte sehr oft in diesen Tagen, daß einige Chakren nicht in Ordnung sind.
Aber als ich am 15.10.2009 zum Frühstück ging, spürte ich auf einmal die Kundalini wie einen Strom durch mich fließen – ich dachte an die Goldmarie im Märchen – es war toll! Es war der Tag, an dem wir FLORENZ besuchten.
FLICKR-FOTO: Ponte Vecchio von bdskene.
Obwohl der ARNO nicht so „blau“ wie unsere Donau ist, trägt er viel zum Reiz von Florenz bei.
Die Führung von Elvio begann auf der Piazza della Signoria (= Politik) bei der Kopie der weltberühmten Skulptur des DAVID, vom 26 jährigen Michelangelo 1501-04 aus einem Marmorblock geschlagen. Elvio machte uns auf die Anmut der Darstellung im Gegensatz zur Übertriebenheit des danebenstehenden Herkules – einem Machtsymbol der Medici - aufmerksam. Die Florientiner vergleichen dessen Muskeln mit einem Kartoffelsack.
Wir gingen durch die Uffizien, eine U-förmige Gemäldegalerie auf dem Weg zum Stadtzentrum. In den Nischen sahen wir einige Phantomimen wie zusätzliche Denkmäler stehen.
Beim Dom gibt es immer freien Eintritt. Er gehört nämlich der Stadt, nicht der Kirche! Das Deckengemälde in der Kuppel ist 60 mal 60 m groß und stellt das letzte Gericht dar:
GOTTVATER – DER ZEUGE
JESUS CHRISTUS – der RICHTER, an seiner Rechten
MUTTER MARIA – DIE HOFFNUNG, denn sie bittet für die Menschen.

FLICKR-FOTO von daniel-weber.
Als wir die Stadt individuell erkunden konnten, kamen wir nochmals bei den Phantomimen vorbei. So lange waren sie gestanden, nur der Pharao war schon weggegangen.
Ich warf etwas Kleingeld in das Körberl der“ Katharina von Siena“, von einem Mann dargestellt. Er ergriff meine Hand, zog mich zu sich herauf und strich dreimal über meine Wange. Es war so berührend für mich, so als sagte die Vergangenheit zu mir: „Es ist alles gut!“
Wir stärkten uns dann mit Pasta und Thunfischsalat gegenüber dem Palazzo Pitti:
FLICKR-FOTO von amras_de.
Der Toskanische Abend mit besonderen Köstlichkeiten fand im Italienischen Monte Carlo statt. Wir besuchten ein Gut, wo Weintrauben, Oliven und Obst kultiviert werden. Dort konnten wir diese wertvollen produkte zu einem fairen Preis kaufen.
Daß auch SCHUTZENGEL im Bus mitfuhren, erkannten wir spätestens bei einer scharfen Kurve, als meine Olivenölflasche, gut in Karton eingepackt wie eine Bombe von der Gepäckablage über unseren Köpfen herunterstürzte. Es wurde niemand verletzt und die Flasche blieb ganz!
Am nächsten Tag ging die Reise nach VOLTERRA, der Stadt der kurzen Wege.
Wir spazierten durch die alten, verwinkelten Gassen zur Alabasterwerkstatt des Herrn Rossi. Zuerst konnten wir das Drechseln einer kleinen Vase beobachten. Um 10,– Euro kaufte ich sie dann. Wir tauchten in eine unwahrscheinliche Vielfalt, Ästhetik und Kreativität ein.
Nach einem kürzeren Aufenthalt in dieser Stadt fuhren wir nach PISA.Wir hatten 1 1/2 Stunden Zeit für in 200 Jahren erbaute Kunst:
FLICKR-FOTO von Franz St.
Trotz allem Zauber dieser Stadt ist „DER SCHIEFE TURM“ die Hauptattraktion.
Der Bau des CAMPANILE begann 1173. Als das 3. Geschoß fertig war, begann sich der Turm zu neigen. Nach 100 Jahren beschloß man weiterzubauen und durch die Bauweise die Neigung auszugleichen.
Fortsetzung folgt.
Draupadi.
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FLICKR-FOTO – SHRI DURGA – von Hindu_gods.
Ein Schnappschuß meines Mannes vor dem Königspalast in Edinburgh.
FLICKR-FOTO von Festival Karsh Ottawa.
FLICKR-FOTO von jmcfall. Das Haus von Prophet Abraham.
FLICKR-FOTO von wallyg.
FLICKR-FOTO vonAnetteFotos.
FLICKR-FOTO von heidelbär.
FLICKR-FOTO von kellyv 27. DER KORAN
FLICKR-FOTO von yogadharma.
FLICKR-FOTO von mehtakk55.

FLICKR-FOTO von Uhlenhorst.
Draupadi.
FLICKR-FOTO vonQbiT.
FLICKR-FOTO von AngelaR.
FLICKR-FOTO von Tut99(Roger).
