März 1993 – Destination NEW DELHI

Aus meinem Tagebuch:

Als wir unseren 19.Hochzeitstag feierten, fragte ich meinen Mann, wie wir unser Jubiläum nächstes Jahr verbringen werden. „Du wirst nach Indien fliegen und ich werde daheim bleiben!“ war seine Antwort. Ich war verblüfft, wie hatte er diesen geheimen Wunsch erraten? Daß er „so schnell“ Wirklichkeit werden würde, hatte ich selbst nicht geglaubt. Es war auch noch ein kleines Wunder nötig:

Meine finanzielle Lage war nicht so rosig. Als die Reise zu SHRI MATAJI`S 70. Geburtstag in der ASTRA-NEWS angekündigt wurde, las ich Flugpreis 3.800,– . Das kann ich mir leisten, dachte ich.Der wirkliche Preis war aber 8.300,–. Und mit allen meinen Reserven ging es sich aus.

Mein Mann war sehr relaxed, als ich ihn informierte. Er meinte:“Fahr nur, wenn du es dir leisten kannst, aber nicht, daß die Buben nur mehr Erdäpfel kriegen!“

Als ich mich per Telefon bei Wolfgang anmeldete, sagte er:“Oh, la la, ist das super, daß du fahren kannst!“So eine weite Reise hatte ich noch nie unternommen. Die Vorbereitungen waren daher sehr aufregend für mich. Ich versuchte Alles gut zu hinterlassen und zurückzulassen. (Das hatte ich schon bei meinem Beruf als Kinderkrankenschwester gut geübt.)

DIENSTAG, 16.03.1993 Meine Mutter übernahm Familie und Haushalt. Kurz vor der Abfahrt kam noch ein Anruf meines Mannes:“Kommst du eh´wieder?“ Toni holte mich ab und führte Maria und Durga und mich zum Flughafen. Nach 15 Minuten Flug mit dem Airbus der AUA waren wir 7927 Meter hoch,flogen über Budapest mit 894 Km/h und es hatte -40Grad Außentemperatur. Ich war fasziniert und genoß das Verwöhnen im Flugzeug.

Am MITTWOCH, 17.03 1993 landeten wir in New Delhi. Am Flughafen beim Geldwechseln war ich überrascht. So einen Stapel Geldscheine hatte ich noch nie besessen! Mit zwei Bussen fuhren wir in das BHARAT SCOUTS CAMP. Die gemauerten Häuser mit den Stockbetten habe ich sehr angenehm empfunden. Ich war auf Zelte vorbereitet gewesen. Es gab ca. 100 fast gleiche Häuser und mein Orientierungssinn war gefordert. Ich fühlte mich sehr behütet in dem Camp.

Statt einkaufen ging ich mit Elisabeth shoebeaten. Das half sehr die Hektik abzubauen und ich verschlief das Mittagessen. Ich hatte so ein Gefühl der Erwartung, wünschte mir, viel zu spüren, sicherer und kräftiger heimzukommen. Es dauerte etwas, bis ich bereit war, den Sari anzuziehen. Ich hatte mir ja dafür daheim zwei Blusen genäht.

Es gab schon in Wien einen Chor, der das Geburtstagslied für Unsere Mutter einstudierte. Ich schloß mich mit etlichen Anderen hier an:

HAPPY BIRTHDAY, SHRI MATAJI ,

HAPPY BIRTHDAY FROM ALL COUNTRIES!

MATAJI, MATAJI, KI JAI, KI JAI…

YOU ARE THE SOURCE OF SO MANY LIFES,

SO MANY SOULS,

YOU ARE THE SOURCE OF ENDLESS JOY…

Dann wünschten einige Jogis in ihrer Muttersprache

HAPPY BIRTHDAY

und die zweite Strophe begann…

DONNERSTAG, 18.03.1993 – Ein wunderschöner Sommertag. Unsere Gastgeber organisierten einen erfahrenen Führer für unsere Einkäufe. Mit dem Auto fuhren wir zu einem schönen Sarigeschäft.

Die Auswahl war schwer, bei den farbenprächtigen, so kreativen Stoffen. Ich entschied mich dann für einen violetten Sari mit einer Shakti-Tropfen-Bordüre, ähnlich dem Paisleymuster. Wir kauften auch Banjabi´s, Baengels, die perfekt verpackt wurden, Räucherstäbchen und KumKum.

Abends gab es Bahjans. Ich lernte eine Jogini aus Neuda kennen. Sie erzählte, in Delhi kommen ca. 1000 Leute zum wöchentlichen Programm. Sie sitzen am Gang bis in den Keller hinunter.

FREITAG, 19.03.1993 Nach der Morgenmeditation war das Österreichmeeting angesetzt. WIr erfuhren,

  • daß es Shri Mataji gut geht,
  • daß Sie keine persönlichen Geschenke mehr möchte,
  • keine persönlichen Fotos mehr nach dem Puja,
  • viel meditieren,
  • mit Vibrationen arbeiten, zum Beispiel Diebe erkennen.
  • Shri Mataji sagte noch:“Es hat eine Milliarde Jahre gedauert, vom Affen zum Menschen. Vom Menschen zum Sahaja Yogi dauert es nur ein paar Minuten!“

Es wurden Fotos vom Österreichischen Geburtstagsgeschenk gemacht. Ein dickes, wunderschön von Marcandeya gebundenes Album. Mary hatte in der Melichargasse jedem, der es wollte, einen Namen von Shri Mataji ausgesucht. Damit konnte man ein Blatt gestalten. Ich bekam SHRI SHAMATMIKA – Peace is her essence. Devotees with their minds at peace are Her abode – und gestaltete die Seite mit einem Foto von Mutter und einer Seerose.

SAMSTAG, 20.03.1993Morgenmeditation, Frühstück und nachher Besuch der NIZZAMUDDHIN Moschee der Sufis in Delhi. Wir gingen unter Hamid´s Leitung ungefähr 20 Minuten zur Moschee, die von einem Markt umgeben war. Ob ich meine Schuhe wiederbekomme, dachte ich vor dem Eintreten, aber ich bekam Alles wieder! Es war eine so respektvolle Begrüßung. Wir sagten gemeinsam ALLAH OH AKHBAR. In einem wunderschönen, marmorsäulenumgebenen Innenhof nahmen wir Platz. Die Gastgeber spielten Lieder, dann sangen wir Jogis. Am Rückweg durch den Park sah ich den ersten Schlangenbeschwörer.

QUELLE-VIDEO: BIRTHDAY FELCITATIONS 1993:

SHRI MATAJI besuchte nach uns die Nizzamuddhin Moschee. Zur Begrüßung wurden ganz wilde Quawalis für Mutter gespielt. Sie stand vor den Musikern, die so temperamentvoll sangen und ihre Hände zu Ihr ausstreckten. Es war so, wie wenn Kinder für ihre Mutter singen. Nach indischer Tradition gab sie ihnen Geldscheine. Als das Lied zu Ende war, bekamen Alle ihre Realisation.

SHRI MATAJI DURFTE ALS ERSTE FRAU DAS ALLERHEILIGSTE DER MOSCHEE BETRETEN!

In einem schönen Innenraum gab es ein ausführliches Gespräch mit dem obersten Sufi der Moschee in Hindi. Shri Mataji erklärte die Selbstverwirklichung. Ich verstand KYAMA – die kühle Brise, MOHAMMED, SAMADHI – den gedankenfreien Zustand. Hamid kniete neben Unserer Mutter und lächelte glücklich. Sie war von vielen Männern umringt und ließ sie nochmals spüren. Alle hielten ihre Hände auf. Dann bekamen die Gäste Bilder das Gründers der Moschee. Shri Mataji trank von einem Glas Wasser und beim Hinausgehen, kostete sie aus drei riesigen Töpfen mit Reisgerichten, glaube ich.

Am Nachmittag kam zum ersten Mal Shri Mataji ins Camp. Es war so schön, die Mutter wieder zu sehen und zu spüren.

Zuerst wurde sie mit Applaus, Blumengirlande und Aarti empfangen. Dr. Nigam begrüßte Alle und stellte die Gratulanten vor. Der erste Leader, der gratulieren durfte, war Steven Taylor von Australien. Er begann mit der Zahl 70, 1970 wurde das Sahasrara eröffnet, seventy – seven T`s:

  1. TIME – die Zeit für die Meditation,
  2. TRUTH – die Wahrheit, ist Shri Mataji
  3. TEARS – die Tränen der Freude,
  4. TAO – ist Shri Mataji,
  5. TRUST – das Vertrauen, ist der Schlüssel für die Sahaja Yogis,
  6. TEMPEL – der Körper ist der Tempel für die Seele,
  7. TRIGUNATMIKA – die Koordination von Allem, rechte, linke Seite, Gegenwart…

Gregoire rührte Mutter zu Tränen, er sagte unter anderem:

Wir wußten nicht,

  • daß wir Dich treffen werden,
  • daß Du so nett, freundlich, sanft und liebevoll bist,
  • daß wir Dich brauchen,
  • daß Du hier bist.

Wir wußten überhaupt Nichts!

Wir beteten und weinten in den Kapellen, Kathedralen, Kirchen, Moscheen, Tempeln.

Wir wußten nicht,

  • daß Du unsere Namen kennen wirst,
  • daß Du unsere Gesichter kennen wirst,
  • daß Du jeden von uns kennen wirst,
  • daß Du zu uns sprechen wirst.

Wir wußten gar nichts, Shri Mataji!

Du hast die Kerzen in unseren Sahasrara´s entzündet, es ist ein großer Geburtstagskuchen! Jetzt an Deinem 70. Geburtstag beten wir zu Dir, daß der Kuchen größer und größer wird, daß noch viel mehr Kerzen erleuchtet werden.

Es gibt keine Worte für diese große Freude. Wir wußten nicht, daß wir Organe haben, diese Freude zu spüren. Wir wußten Nichts! YOU ARE TOO MUCH! Du bist die beste Neuigkeit die je verkündet wurde!

JAI SHRI MATAJI !!!

Nach den Gratulationen spielte NIRMAL SANGEET SARITA.

Aus meinem Tagebuch:

FOTO von FLICKR: RUTHWICKED:

Am Abend fuhren wir mit Bussen zu einem öffentlichen Programm. Es war in einem wunderbaren, riesigen Zelt,das aussah wie von 1001 Nacht. Zwischen 5 000 und 10 000 Menschen waren gekommen. Das Programm war relativ kurz. Shri Mataji verwies auf die Follow up Programme im Camp. Meine Aufmerksamkeit war ziemlich schlecht. Ich war müde und erst die Bahjans machten mich wieder munter.

SONNTAG, 21.03.1993 Zwei Elefanten warteten vor dem Zelt auf das Eintreffen von Shri Mataji. Als Mutter kam, gab es so viele „KI JAI`S“. Dann durften wir das einstudierte Geburtstagslied singen. Das Puja war wunderschön.

Die Rede von Shri Mataji begann mit den Worten:

„Es ist schwierig zu sprechen, sogar für mich.

Wenn ich so viele Sahaja Yogis sehe – wie die Verwirklichung meiner Vision.

Ihr seid die Retter von morgen.

Ihr habt eure zweite Geburt genommen.

Ihr seid wunderschöne Lotusse mit verschiedenen Farben und Düften geworden.

Ihr seid die Sucher von Wahrheit und Liebe…“

Die wichtigste Essenz:

AB MORGEN BEGINNT EINE NEUE ZEIT – SATTJA YOGA – BLÜTEZEIT!

Nach dem Puja gab es Mittagessen. Leider bekam ich keinen Prasad. Als ich in unser Haus kam, schenkten mir Ingrid und Maria ihren Prasadteller mit Köstlichkeiten, die ich noch nie gegessen hatte, unter anderem die in Fett gebackenen Räder. Ich aß Alles auf. Bald spürte ich meine Leber und abends beim Musikprogramm war ausarbeiten angesagt. Am liebsten hätte ich mich hingelegt, aber als ich zu unserem Haus kam, war es verschlossen und kein Schlüssel aufzutreiben. So ging ich wieder ins große Zelt zurück und kam gerade zum Theaterstück der Kinder zurecht. Es ging um Shri Durga, den Pfau und Trigunatmika. Dann begann ich zu frieren und befürchtete schon, krank zu werden.

BABA MAMA meinte, die Nacht ist noch jung, es beginnt um Mitternacht das neue Zeitalter und wir müssen es richtig begrüßen. Er ermunterte uns zu mitzuklatschen und schließlich zu tanzen. Es war so toll, ich traute mich zu tanzen! Elisabeth „forderte mich auf“. Wir tanzten unter anderem „Tellerreiben“ wie in meiner Kinderzeit und ich spürte, wie mein Körper immer lockerer wurde. Ich wusch mich, es war draußen und in mir rundum warm und ich hatte das Gefühl, alles Schlechte rausgeschwitzt zu haben. Eigentlich wollte ich duschen, aber es gab kein Wasser mehr.

MONTAG, 22.03.1993 Heute stand ich nicht gerne auf, aber die Gelsen picksten mich so, daß es mir doch gelang. Zur Morgenmeditation setzte ich mich auf die Bühne und dachte, wenn ich an jemanden arbeiten könnte, würde ich besser spüren. Einige Meter vor mir saß eine Jogini und diese fragte ich dann, ob ich ihr Vibrationen geben soll. Bald fühlte ich die kühle Brise so von unten bis zum Scheitel durchgehen, ich wußte, ich bin der Kanal, es wird alles leichter im Sattja Yoga! Es war so schön. Meine Partnerin war dann in tiefer Meditation als ich sie verließ. Nach dem Mittagessen traf ich sie wieder. Sie bedankte sich so lieb und erzählte, daß sie sich so gewünscht hatte, es möge jemand an ihr arbeiten. Ihr Name war DALE, sie kam von Australien und ist bis heute meine Brief- und Mailfreundin! Zwei Mal konnten wir uns in Cabella sehen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Es gab so lange kein Frühstück. Dann wurde verlautbart, wir sollen meditieren gehen, Shri Mataji wird jederzeit erwartet. So aß ich Zwieback und setzte mich ziemlich vorne ins Zelt. Sabine saß neben mir und meinte, es sind so viele beim Frühstück, ich solle auch gehen. Also ließ ich meinen Schal auf meinen Platz und frühstückte dann mit Oliver, der mir vom „Sanatorium Ashram“ erzählte. Ich meinte, ich habe in meiner Familie das Gefühl, ständig am „Kampfplatz“ zu sein. Beim Frühstückfassen fragte ich einen Inder, ob ich zwei Bananen nehmen kann, er gab mir drei. Nach dem Zähneputzen kam ich gerade richtig zu Shri Mataji´s Programm. Es war so herzlich. Mutter entschuldigte sich sogar, daß sie in Hindi sprach. Eine indische Jogini übersetzte mir stückerlweise, als viele Zettel mit Fragen beantwortet wurden:. Zum Beispiel:“Wie lange soll man meditieren?“

„TEN MINUTES WITH FULL HEART EVERY DAY!“

Wir plauderten ein bißchen und sie meinte,“Wenn du es dir richtig wünscht, wird es ausarbeiten und wir sehen uns im Dezember in Ganapatipule!“

Abends war ein Musikprogramm angesetzt. Zuerst spielte ein berühmter Tabla – Musiker. Shri Mataji kam bald. Ich fiel voll auf die linke Seite und aß meine Tasche leer, um nicht einzuschlafen. Dann spielte eine Musikgruppe mit einer tollen Sängerin. Ich wurde immer müder, viele Gedanken plagten mich. Ich wußte nicht, wo ich meine Füße hingeben sollte. (Swadistanchakra!) Immer wenn wir klatschten, oder Standing Ovations waren, wurde es besser.

Als letzter kam ein wundervoller, indischer Musiker. Er spielte und sang wie ein Gott – so stark. so sicher, so fest! Nachdem er auf die Bühne trat, setzte er sich neben Shri Mataji auf den Boden und sie arbeitete an ihm. Wolfgang durfte auch helfen. Der Musiker erzählte dann, daß er einen schlimmen Husten gehabt hatte und Mutter hat ihn weggeblasen. Während des Programms begann es auf einmal ziemlich zu regnen. Ich schaute auf Shri Mataji und sah, wie sie ein Bandhan gab. Schnell war der Regen vorbei. Der Musiker spielte so voll Vertrauen, Sicherheit, Würde und Kraft. Nachher schmeckte uns das Abendessen und um 2 Uhr 45 war ich im Bett.

DIENSTAG, 23.03.1993 Ich schaffte es um6 Uhr 30 aufzustehen und konnte ganz gut meditieren. Dann arbeitete ich an einer Österreicherin und eine indische Jogini schaute ganz aufmerksam zu. Sie bat mich dann, ihr auch Vibrationen zu geben. Ich konnte gut das Herzzentrum spüren. Nach einiger Zeit war sie kühl und bedankte sich ganz gerührt. Beim Tee erzählte mir Sofia von der Schweiz, Shri Mataji sagte, die Österreicher seien die Waffen der Devi!

Es gab ein öffentliches Programm, daß hervorragend vom australischen Leader gehalten wurde. Er hatte eine plastische Chakrafigur mit blauem und gelben Luftballon für Superego und Ego. Er sprach in einem, für mich gut verständlichen Englisch unter Anderem über:

DAS NABHI CHAKRA –

die EVOLUTION von AMÖBE, FISCH,

es war auch ein Suchen der Tiere erforderlich,

daß sie das Wasser verließen.

SCHILDKRÖTE, SÄUGETIERE –

manche gingen wieder in das Wasser zurück- WALE.

AFFE – MENSCH.

MENSCH – WILLE – EGO – GEFÜHL – SUPEREGO.

Nach dem Programm meinte Helmut, wenn ich bereit bin, geht es jetzt los mit dem SHOPPING. Wir fuhren zu sechst mit einemTaxi aus dem Jahr 1949. Es war bequem und lustig diesen Stadtverkehr zu erleben – links abbiegen, ohne Blinker… Wir fuhren zum Mainmarket in ein schönes Duftgeschäft. Es war ein indisches Einkaufserlebnis. Ich bekam gute Öle, Incent, einen Sandelholzkäfer und drei Messingelefanten für meine Buben. Später kaufte ich eine Kurta für meinen Mann, Saris und Schals auch für russische Sahaja Joginis. Drei große Mandarinen kosteten 10 Rupies. Mit Maria Antonietta fuhr ich dann heim. Wir konnten beide nicht handeln und zahlten eh´ schon mehr, aber der Taxler wollte noch ein Geschenk, als er sah, wie gut es uns ging.

Nach dem Händewaschen traf ich Dale. Sie fragte um ein österreichisches Mantrabuch. Franz hatte welche mit, aber der Einfachheit halber, gab ich ihr Meines. Sie war zu Tränen gerührt und holte sofort einen schönen australischen Folder: VISIONS. Wir umarmten uns und es war so eine tiefe Verbundenheit zu spüren. Dann war Einpacken angesagt.

Schon seit zwei Tagen höre ich Etwas, wie einen wunderschönen himmlischen Chor. Zuerst dachte ich, es singt oder probt jemand im Camp. Erst im Flugzeug wurde mir bewußt, daß es wirklich in meinem Ohr ist. Als Stütze für die Aufmerksamkeit?

Bevor ich zum Musikprogramm ging, aß ich sicherheitshalber drei kleine Bananen. ShriMataji kam um circa 20 Uhr 30. Wir konnten Sie noch ein Mal sehen! Es waren gute Künstler da und meine Aufmerksamkeit war viel besser. Um 0 Uhr 45 machte ich mich schweren Herzens auf den Weg. Es gab noch Abendessen. Ich kam mir so unangezogen in T-Shirt und Jeansrock vor. So sehr hatte ich mich an die indische Kleidung gewöhnt. Als wir im Bus saßen, brach ein Gewitter los. Am Flughafen in Delhi konnte ich um meine letzten Rupies noch Dietäten – Comics kaufen. Ich bekam einen Fensterplatz im Flugzeug. Es war Alles so ein großes Geschenk für mich, viel gewaltiger, als ich es mir daheim vorstellen konnte.

DANKE, MUTTER!

Draupadi.

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