Kreativität

Wenn man regelmäßig zu meditieren beginnt, entwickeln sich die Qualitäten der Energiezentren zu ihrer Vollendung. Viele Jogis sind KÜNSTLER geworden.

Ich kann nur von mir berichten. Handarbeiten wie stricken, sticken und häkeln machten mir schon immer Spaß.

Als ich bei den Sahaja Yoga Programmen hörte, daß jedes Energiezentrum eine bestimmte Farbe hat und man es dadurch auch unterstützen kann, war ich fasziniert.

Zum Beispiel war ich im Jänner mit meinem Mann in einem Fabriksoutlet einer Bekleidungsfirma. Er meinte, „Such dir etwas aus!“ Ich wollte nur einen gelben Rollkragenpulli, einfach um Sonne in meinen Wintertag zu holen.

Ich begann im Jahr 2000 zu zeichnen, einen Lebensbaum zu entwerfen. Zu dieser Zeit erzählte uns Shri Mataji, daß die Schlange im Paradies nicht das Böse verkörperte, was ich bis dahin gedacht hatte. Die Schlange war die Verkörperung der Adi Shakti, die ihren Kindern den freien Willen gab.

Schließlich entstand der Entwurf für einen Teppich:

Die Darstellung zeigt:

Das Mooladhara oder Wurzelchakra: es hat vier hellrote Blütenblätter oder Nervenbahnen und liegt hier im Zentrum des Herzens.

Das Swadisthana oder Hüftchakra: es hat sechs gelbe Blütenblätter und liegt hier um das erste Zentrum herum.

Das Nabhi oder Bauchchakra:es hat zehn grüne Blütenblätter und ist hier die Fläche um das zweite Zentrum herum.

Das Anahata oder Herzchakra: es hat zwölf tiefrote Blütenblätter und wird hier durch das Herz symbolisiert.

Das Vishuddi oder Halschakra: es hat sechzehn blaue Blütenblätter, die hier von den Blüten dargestellt werden.

Das Agnya oder Kopfchakra: es hat zwei weisse Blütenblätter, die Ego und Superego verkörpern. Ich habe es mit den großen Kelchblättern dargestellt.

Das Sahasrara oder Scheitelchakra: es hat ca. 1000Blütenblätter oder Nervenenden, die hier mit dem Lotus dargestellt sind.

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Auszug aus der Mappe, die ich während der Sahaja Yoga Programme von ELIAS, DEM POETEN, angelegt habe:

SWASTIKA heißt das rote Zeichen in der linken Schlangenschlinge. SWASTI ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet GLÜCK, HEIL.Es ist das Symbol der linken Seite.

Im Hinduismus ist es das Symbol der Reinheit,Weisheit, Unschuld und Spontaneität.Diese Qualitäten, die wir besonders bei Kindern spüren, bewirken eine starke Anziehungskraft und rufen eine spontane Zuneigung hervor.

Im Buddhismus, der dieses Symbol übernahm, bedeutet es das Rad der Lehre, das Dharmachakra. Es ist das Symbol für die Zahl 10.000 , das Unendliche, das Ewige, das sich im Geist Buddhas offenbart.

Das Swastika symbolisiert die ganze Schöpfung, die sich in alle 4 Windrichtungen ausbreitet, es wird auch Lebensrad genannt.

ES HAT ABSOLUT NICHTS MIT GEWALT, RASSISMUS, FUNDAMENTALISMUS ODER NATIONALEM GEDANKENGUT ZU TUN!

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Mein Vater erzählte mir Mitte der 60er Jahre, daß Hitler dieses Glückssymbol durch seinen indischen Freund, einen Lama, kennenlernte und dann für die Ziele des Nationalsozialismus auf die Fahnen geheftet hat. Wenn man Filme aus dieser Zeit anschaut, erkennt man, daß das Hakenkreuz nicht immer im Uhrzeigersinn verwendet wurde.

SHRI MATAJI erklärte uns das einmal: Nach langen Jahren des Gebrauchs wurden die Stempel unscharf, so drehe man sie um. Nur hat dieses Swastika in der anderen Richtung die entgegengesetzte Bedeutung, nämlich Zerstörung und Unheil!

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DAS KREUZ in der rechten Schlangenschlinge steht für JESUS CHRISTUS, für seine Kreuzigung, die er auf sich genommen hat, um uns zu erlösen. Die es möglich gemacht hat, daß die Kundalini das Agnyachakra auf der Stirne durchqueren kann, daß wir Verzeihen und dadurch unsere Freiheit erreichen können. Aber auch für seine Auferstehung, für das Weiterleben nach dem Tod.

DAS OMKARA in der rechten oberen Schlangenschlinge ist das Symbol der Aktivität des Geistes, des Yoga, der Dreifaltigkeit, der rechten Seite. Es stellt unsere drei Energiekanäle dar:

  1. Den linken Kanal, in dem die Wunschkraft fließt, der Kanal der Vergangenheit.
  2. Den rechten Kanal, in dem die Handlungskraft fließt, der Kanal der Zukunft.
  3. Den Zentralkanal, in dem unsere Kundalinienergie arbeitet, der Kanal der Gegenwart, des JETZT!

Der Punkt rechts symbolisiert Gott, das Zentrum aller Dinge. Er ist so unendlich, er kann nicht eingekreist werden. Deshalb die Schale unterhalb.

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Der Teppich wanderte in Österreich und viele Frauen halfen bei der Fertigstellung. Wenn er bei mir zu Hause war, wollte ich nichts anderes tun, als daran arbeiten. Besonders lustig war es, wenn wir zu zweit knüpften. Elfi, zum Beispiel, war Linkshänderin, das passte genau. Es dauerte ca. zwei Jahre, bis diese kollektive Arbeit fertig war.

Draupadi.

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