PARIS ist eine Reise wert!

Das letzte Jännerwochenende verbrachten mein Mann und ich in PARIS.

Am Freitag um 6 Uhr früh flogen wir von Wien in diese schöne Stadt. Es war eine Reise zu Zweit. Paris präsentierte sich uns bei leichtem Regen.

Mit Bahn und Metro erreichten wir gut unser zentralgelegenes Hotel. Vom Gepäck befreit spazierten wir zum  LOUVRE, dem 3.größten Museum der Welt. Diese

VOLLKOMMENHEIT,

PRÄZISION,

GROSSZÜGIGKEIT und

 SCHÖNHEIT

beeindruckte uns sehr.

Ein großartiges Foto von Rita Crane Photography mit Ihrer freundlichen Genehmigung – gefunden bei FLICKR.

Der LOUVRE wurde im 12. Jhdt als Festung erbaut und später oft erweitert. Im 16. und 17. Jhdt diente er  als Hauptwohnsitz des jeweiligen französischen Herrschers. König Ludwig XIV. gab ihm die endgültige prächtige Form – LE GRAND STYLE.

Seit 1873 ist er DAS Museum von Paris. Er beinhaltet 380 000 Werke auf über 60 000 Quadratmetern.

Das meistbesuchte Bild ist MONA LISA

von LEONARDO DA VINCI (geb.15.04.1452-gest.2.05.1519).

Da Leonardo da Vinci die Einladung des jungen französischen Königs, Franz des I. annahm und seine letzten 2 Lebensjahre in einem Schloß in Amboise verbrachte, nimmt man an, daß dieses besondere Gemälde in Frankreich daheim ist. Der alte Künstler und der junge König verstanden sich sehr gut.

****

Entlang der Seine gingen wir zum Geheimtip meiner Freundin – zum MUSEE d´ORSAY, einem umgebauten Bahnhof aus dem 19. Jahrhundert. Wie erwartet gab es auch hier eine Warteschlange. Ganz streng wurde immer nur eine bestimmte Zahl an Besuchern eingelassen.

Eine besondere Atmosphäre umfing uns. Auf Gleisebene waren schöne Skulpturen zu bewundern. In den anschließenden Räumen und Galerien gab es Gemälde verschiedenster Epochen. Am meisten freute es mich, Werke von  Auguste Renoir, Edgar Degas, Eduard Munch, Paul Gaugoin,Vincent van Gogh…..  in Natura zu bewundern.  Besonders die Bilder von Claude Monet faszinierten mich sehr:

Blue Waterlillies -FLICKR-FOTO von wallyg.

Nachher stärkten wir uns mit Hot Dogs und Crepes und bezogen unser geräumiges Hotelzimmer. Ein bißchen ruhen tat gut. Energisch weckte mich mein Mann:

„AUFSTEHEN!  Murmeltierchen,

die Reise hierher war zu teuer, um sie im Bett zu verbringen! Schlafen kannst du daheim!“

Mit unserer 5-Tage Metrokarte waren wir sehr mobil.  Nur manchmal hatten wir das Gefühl: „Die wolln´uns hier nicht!“ Es gab unbeschilderte Eingänge, wo man ein unterirdisches WC vermuten hätte können. Unbeschriftete Metallfalttüren, durch die wir nie gegangen wären, die aber zu den anderen Metrolinien führten… Wenn ich aber um Auskunft bat, waren Alle freundlich bemüht, uns zu helfen.

Unser nächstes Ziel war der Montmatre. Wir nahmen die Route über eine ruhige Villengegend. Bald sahen wir die winkeligen Gassen, die lieblichen kleinen Geschäfte. Ganz fasziniert las ich

D I W A L I

auf einem Schild. Ich ging geradewegs darauf zu. Auch die schwarze Verkäuferin kam mir entgegen und meinte, ich hätte so ein glückliches Lächeln. Dann erzählte sie, daß ihr Mann die Artikel von Indien eingeführt hat. Ich erwähnte meine Indienreise zum Diwalifest 2007.

****

Es ist so, daß jedes Land grobstofflich einen Teil unseres INNEREN ENERGIE-SYSTEMS verkörpert. Frankreich gehört zum rechten Bauchzentrum. Die Qualitäten dieses NABHI-CHAKRAS, wie man auf Sanskrit sagt, sind:

WOHLERGEHEN, ZUFRIEDENHEIT, RECHTSCHAFFENHEIT,

 WOHLSTAND, DHARMA, WÜRDE, DIE 10 GEBOTE,

 SORGLOSIGKEIT und GROSSZÜGIGKEIT.

Dieses Energiezentrum steht bei den DIWALI – Feiern der Hindus im Mittelpunkt. Und so schloß sich wieder ein Kreis.

****

Wir fanden ein kleines, gemütliches Restaurant. Französische Zwiebelsuppe, Fischterrine, gebratene Hendlhaxe und Steak schmeckten köstlich.

Frisch gestärkt spazierten wir weiter zur SACRE COEUR – HEILIGES HERZ. Imposant und großartig thronte die leuchtend weiße „ZUCKERBÄCKERKIRCHE“ vor uns. JESUS CHRISTUS im Zentrum – so eine wunderbare Darstellung! Spontan kamen mir Mantras in den Sinn.

Ein japanischer Tourist machte dieses Bild von uns.1-2-3-go!

Unser Badezimmer war sehr geräumig. Gut konnte ich hier das tägliche Salzfußbad geniessen, das die untersten 3 Energiezentren von Blockaden befreit. Mein Mann, der nicht meditiert, „erholte“ sich beim deutschen Fernsehprogramm.

****

Am nächsten Morgen waren wir schon gespannt auf das Frühstücksbuffet. Wir wurden nicht enttäuscht. Am meisten war ich von

DANONE Fruchtjoghurt im Glas und

DANONE Vanillejoghurt im Tontöpfchen beeindruckt –

das schmeckte vorzüglich!

In der Nacht hatte es etwas geschneit. Zuerst buchten wir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Dann machten wir uns auf den Weg zur Pariser Oper. Weil die Schanigärten vor den Lokalen von den Rauchern frequentiert wurden, hatten wir den Eindruck, es ist schon Frühling.

Schöne Geschäfte zeigten uns schon die eventuellen Mitbringsel für daheim.

Die lange Wartzeit vor der Eiffelturmbesichtigung versüßte uns eine Damenkapelle mit amerikanischen Songs. Als der Eintritt nur 4,50 Euro kostete, hatten wir die Bestätigung, daß wir zu Fuß hinaufgehen mußten. Ein toller Ausblick bot sich uns.  Endlich lag die wunderschöne Stadt zu unseren Füßen. Den Invalidendom sahen wir nur von Weitem.

Später schlenderten wir auf dem breiten Sandweg entlang der Seine. Ein Schiff für eine Rundfahrt war bereit. 22 Euro für uns beide fand ich angemessen. Es war großartig! Vom Oberdeck gelangen mir Superfotos.

****

Eine besondere Überraschung gab es in der Galerie Lafajette für mich:

Eine ROSE aus Mangoeis. Das hatte ich als passionierte Eisesserin noch nie erlebt!

****

Am Sonntag besuchten wir einen ganz besonderenMarkt in der Rue Mouffetard. Gemüse, Obst, Meeresfrüchte, Käse, Wurstspezialitäten waren eine Augenweide.

 Mich faszinierten auch die exquisite Papierhandlung und die Schokothek. Nachdem wir unsere Einkäufe ins Hotel gebracht hatten, machten wir uns auf den Weg zum eigentlichen Grund unserer Reise – zum GRAND PRIX DE AMERIQUE.

Unsere Consierge hatte den Weg toll beschrieben und uns sogar mit einen Computerausdruck ausgestattet. 

Als wir beim  Metroknoten CHATELET ausstiegen, hörten wir klassische Musik. Eine Gruppe von 9 Musikern mit Streichinstrumenten spielte hingebungsvoll. Ich gab voll Freude mein Hartgeld ins Körberl. Mein Mann zog mich weiter um keine Zeit zu verlieren. Da er aber die falsche Metrolinie angesteuert hatte, kamen wir nochmals zu dem kleinen Orchester zurück. Sie stimmten gerade

 „Die kleine Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart

 an. Da stellte ich sofort meine Handtasche auf den Boden, hielt meine Hände auf, fühlte meine Kundalini aufsteigen und spürte wunderbare Vibrationen durch meinen Körper strömen! Das war Genuß pur!

****

Sardinenmäßig im Linienbus kamen wir dem Trabrenngelände näher. Ca.30 000 Besucher waren aus allen Erdteilen zu dem schwierigsten Trabrennen der Welt, dem PRIX  D `AMERIQUE  angereist. Gardemädchen und die Stelzengeher im Union Jack Kostüm sahen wir als Erstes.

Es war eine Bombenstimmung. Vor dem Rennen spielte die französische Gardemusik , das Pferdebataillion tanzte dazu….

Als der französische Außenseiter OYONNAX mit dem Fahrer SEBASTIEN ERNAULD gewann, beide das 1. Mal dabei, war der Jubel immens. (TOTOvorhersage 1723Euro :10!) Für den Sieger wurde die Marseilaise gespielt und ich erkannte, daß ich den Großteil mitsingen konnte.

FORTSETZUNG FOLGT.

Draupadi.

Advertisements