Eine Familienaufstellung

Vor einigen Jahren brachte mir mein Mann diesen roten Vogel nach Hause. Ich streichelte ihn und fühlte, wie unerwartet rauh er ist. Den Schnabel fest geschlossen, erinnerte er mich schon ein wenig an „SZENEN unserer EHE“.

Etwas später besuchte ich einen Töpferkurs. Mein 1. Objekt wurde die helle Henne im Rauchbrandverfahren. Ganz wichtig war mir, daß ihr Schnabel offen war. Das war natürlich beim Formen und Schleifen eine Herausforderung.

  • Das Ei mit der gelbschwarzen Schleife entstand auch im Kurs. Mein ältester Sohn hat die Lieblingsfarbe schwarz, ich glaube, es paßt zu ihm.
  • Das Liebliche, mit gold verzierte Ei war ein Geschenk einer guten Freundin. Mein 2. Sohn hat für mich solche Eigenschaften.
  • Das rote Ei erstand ich in der Alabasterwerkstatt in der Toskana. Es paßt für mich zu unserem 3. Sohn.

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Weil es im Leben manche Dinge zum Auflösen gibt, besuchte ich vor einigen Jahren eine Familienaufstellung, die von zwei erfahrenen Psychologen geleitet wurde.

Das Faszinierende war für mich dabei, daß durch diesen Prozeß die Möglichkeit besteht, schwere Verwundungen und Versäumnisse aufzudecken, wiedergutzumachen und durch VERZEIHEN zu heilen.

Bei einer Aufstellung war ich eine Großmutter in der Ahnenreihe. Es verblüffte mich, daß ich Dinge fühlte, die diese Frau charakterisierten.

Es war großteils  sehr anstrengend, weil man bei etlichen DRAMEN so hautnah entweder als Familienmitglied oder als mitfühlender Zuschauer dabei war.

  • Während der verschiedenen „Familienaufstellungen“ versuchte ich so gut es ging, die AUFMERKSAMKEIT auf meinem obersten Chakra am Scheitel zu halten. Dadurch schützte ich das innere System und konnte ziemlich im Zentrum bleiben. Das war unter diesen Umständen natürlich eine schwierige Übung.
  • Zwischendurch schützte ich meine Aura mit einem BANDHAN. Das kann man auch nur mit der Aufmerksamkeit machen.
  • Als Sahaja Jogini nützte ich zusätzlich die Kraft der MUTTER ERDE. Ich hielt meine Hände zum Boden und bat sie, alle Negativität aufzunehmen.
  • Auch die Kraft der MANTRAS nahm ich zu Hilfe.

Jetzt, im Nachhinein kann ich sagen,  die behandelte Geschichte war nur ein kleiner Aspekt des angesammelten Balastvolumens meiner Vergangenheit.

Ich würde so eine große „Veranstaltung“ nicht mehr besuchen. Es gibt ja auch die Möglichkeit mit einem Psychologen eine Familienaufstellung mit Objekten zu machen. Das ist sicher die schonendere Variante für alle Beteiligten.

Eric Schneider, ein erfahrener, einfühlsamer Astrologe, bietet diese Art der Vergangenheitsbewältigung auch an:

http://www.astroschneider.com/

                          

Draupadi.

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. axinia
    Jul 30, 2011 @ 23:42:13

    sehr interessant, liebe Draupadi! – speziell deine Familienausstellung aus Objekten.

    Antwort

    • draupadi16
      Jul 31, 2011 @ 07:51:04

      Liebe Axinia! DANKE für die schönen Kommentare. Das ist der größte Lohn beim Bloggen.
      Und noch dazu von MEINER BLOG-MAMA!
      Alles Gute für Dich und Deine Lieben von Draupadi.

      Antwort

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