Eine BESONDERE Pilgerreise

Im Herbst, zum Diwalifest, fuhr ich mit meiner Freundin nach Pörtschach ins Parkhotel am Wörtersee.

Die Jogis von Kärnten hatten zur einem

INTERNATIONALEN SAHAJA YOGA-SEMINAR

 anläßlich des indischen DIWALI-FESTES geladen.

Wir bestellten ein Zimmer und  eine Wellnessbehandlung für Freitagabend. Bei der Ankunft erfuhren wir, daß die Therapeutin im Wellnessbereich schon für uns Zeit hat. So machte ich mich fertig und wurde bald mit einer duftenden Kräutersalbe dick eingecremt. Im „Wärmebett“ ruhte ich ca.20 Minuten und genoß einfach. Während später meine Freundin verwöhnt wurde, trug ich die Gesichtsmaske auf und massierte meine Kopfhaut mit Kokosnußöl ein.

 Nachdem Ausruhen besuchten wir das hauseigene Schwimmbad, das uns allein „gehörte“.

Als wir im Bademantel am Seminarraum vorbeikamen, staunten die Kärntner Jogis über unsere „Aufmachung“. Sie richteten den Raum für unser Seminar ganz liebevoll her. 

Ganz runderneuert ließen wir uns beim Abendessen verwöhnen.  Köstlich schmeckte der „Mohr im Hemd“:

Unterdessen waren auch zwei Joginis von St. Pölten angekommen, so konnten wir uns gut austauschen.

Wie es mit guten Freundinnen ist, gab es noch so viel zu plaudern, aber nach einer kleinen Abendmeditation schliefen wir wunderbar.

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Am nächsten Morgen machten wir zuerst einen Rundgang um die Halbinsel im Wörtersee. Danach schmeckte uns das Frühstück bestens. Währenddessen war die Sonne aufgegangen. Ein tolles Schauspiel.

Anschließend erkundeten wir die Umgebung. Als meine Freundin die HOHE GLORIETTE erblickte, wollte sie zu dieser Aussichtswarte wandern.

 „Zum Glück willst Du nicht auf die Karawanken“, meinte ich, die von der gegenüberliegenden Seeseite auf uns heruntersahen. 

Es tat so gut, den Herbstwald zu genießen. Als wir das Schild lasen, daß es verboten ist, abseits des Weges zu gehen, wunderten wir uns. Auf einmal stand ein Leopard in Lebensgröße vor uns :

„Also das darf ja nicht wahr sein!“

stammelte ich und griff auf mein Brustbein. Dort liegt unser Herzzentrum, der Sitz der Sicherheit in uns. Auch meine Freundin war erschrocken. Als wir näher kamen, sahen wir, daß es sich um ein Kunststofftier handelte, daß schon viel Einschüsse hatte. Wir befanden uns im Revier der Bogenschützen von Pörtschach!

Nachdem wir einem Auerhahn, einen zerlegten Hirschen und anderen Jagdtieren aus Kunststoff begegnet waren, kamen wir zur “ Hohen Gloriette“:

 

Auf einem großen Holzsofa genoß ein junges Ehepaar den wunderschönen Herbst. Sie erklärten uns, daß es sich hier um ein Musiksofa handelt. Es gab 3 Musikstücke von Brahms:

  1. Den ungarischen Tanz Nr.6
  2. Das Wiegenlied und
  3. Das Violinkonzert Adagio.

Also richteten wir es uns gemütlich auf dem Sofa ein und entspannten uns nach Brahmsmusik.

Es war einfach wunderbar, die Herbstsonne, die tolle Aussicht, die Musik…

Am Heimweg begegneten wir einem echten Kärntner. Er meinte zu seinen Freunden:

„GEMMA DA DRÜBER ÜBA UMME?“

Am Weg durch den Ort lag vor einem Mineraliengeschäft ein Rosenquarz von 1250 kg. Wir streichelten diesen besonderen Stein mit Turmalineinschlüssen. Die Farbe ROSA paßte genau zu unserem Diwalifest.

Im supermodernen Cafe stärkten wir uns mit Latte Macchatio. Entlang der oberen Wand stand der Spruch:

 WENN MAN UNTER EWIGKEIT NICHT UNENDLICHE ZEITDAUER,

 SONDERN UNZEITLICHKEIT VERSTEHT,

 DANN IST DER EWIG,

 DER IN DER GEGENWART LEBT! 

Wieder zurück vor dem Parkhotel konnten wir schon den HAPPY DIWALI Gruß bewundern:

Wir machten uns frisch im Zimmer und da sah ich dieses Bild unserer Nachbarin am Balkon:

Am Abend genossen wir eine wunderschöne Feuermeditation:

Dabei werden Mantras rezidiert und dem Feuer werden verschiedenste Dinge wie Blumen und Früchte angeboten.

Später versammelten wir uns zum eigentlichen Diwalifest, einer großen Meditation mit viel Musik und süßen Köstlichkeiten:

Am nächsten Morgen traten wir gestärkt in jeder Hinsicht unsere Heimreise an.

Draupadi.

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Das EINE, das zählt!

Shri Matajis Bestreben war das Heben der Kundalini bei so vielen Menschen wie möglich. Am Eindrucksvollsten erlebten wir das bei Programmen in Indien, wo Tausende Sucher um diesen Segen baten.

Das Bild entstand am 04.08.1995 in Budapest bei einem öffentlichen Programm:

Damals war ich auch dabei. Wir Jogis von Wien und Umgebung fuhren mit einem Autobus nach Budapest. Auf  der Fahrt wurden 

  • Mantras (= Sätze, die auf bestimmte Energiezentren positiv wirken)rezidiert,
  • gemeinsam meditiert,
  • viel erzählt,
  • gelacht und
  • schöne Lieder gesungen.

Dieses MITEINANDER genoß ich immer sehr. Es war die richtige Vorbereitung auf diesen besonderen Abend.

Bevor  Shri Mataji erschien, spürte man das schon im Inneren. Ein angenehmes Prickeln oder Rieseln ging durch den Körper, auf den Händen die kühle Brise…

Zum Einstimmen sangen Jogis aus Rumänien. Wichtige Aussagen von Shri Matajis Vortrag habe ich leider nicht in meinem Tagebuch notiert. Der nächste Programmpunkt war die gemeinsame Realisation der Sucher.

Nachher bat  Shri Mataji alle, die nicht gut gespürt haben auf die Bühne. Unter iher Aufsicht unterstützten die Jogis den Fluß der Inneren Energie jedes Einzelnen.

Mutter hatte alles gut im Griff.  Sie unterstützte die Jogis, zeigte, welche Energiezentren betroffen sind und freute sich, wenn die Kundalini durchkam. Es war wieder ein großer Schritt gemacht.“

Als Shri Mataji aufbrach wurden Lieder gesungen.

„Die ungarischen, tempramentvollen Jogis klatschten und tanzten zur Musik. Die Musikgruppe war excellent. Wir wünschen uns dann noch „ALLA HU“ und wurden nicht müde, die wunderschöne  Musik und die angenehme Atmosphäre zu genießen. Es war ein großes Geschenk.

Auf der Heimfahrt schliefen viele von uns ein. Auch ich. Der Chauffeur meinte später zu mir:“So eine lächelnde Schlafende hätte er noch nicht erlebt“. Alle lachten.

– Originalzitate aus meinem Tagebuch.

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Am 10.05.1989 wurde mir die Kundalini-Energie erweckt. Es war bei einem Sahaja Yoga Programm in der Volkshochschule Perchtoldsdorf. Ich spürte die kühle Energie wie eine Wolke, die mich liebevoll einhüllt.

In diesen 22 Jahren erlebte ich eine ständige, spirituelle Entwicklung. Es gibt verschieden Kriterien, an denen man diese gut ablesen kann:

  • Was ist mir wichtig?
  • Wie sehe ich meine Umgebung?
  • Wie gehe ich mit der Natur um?
  • Wieviel Liebe habe ich für Andere übrig?
  • Wie sehr bin ich in meiner Familie verstrickt?
  • Kann ich das SPIEL DES LEBENS schon unbelasteter betrachten?
  • Kann ich verzeihen?
  • Kann ich loslassen?
  • Kann ich genießen?
  • Kann ich geben?
  • Kann ich mich mit Anderen freuen?
  • Bin ich schon zufriedener mit mir und meinen Eigenschaften?
  • Und vor Allem, wie geht es mir bei der Meditation?

Es war und ist so, als würde sich immer wieder ein Vorhang heben oder ein Fenster öffnen und die Dunkelheit erhellen. Das ist faszinierend zu beobachten und macht mich so dankbar und zufrieden.

Alle Info auf :http://gib-es-weiter.blogspot.com/

Draupadi.