MARTIN LUTHER KING

Bürgerrechtskämpfer Martin Luther King wurde am 15.01.1929 in Atlanta, USA geboren. Er studierte Soziologie und Theologie und wirkte als Pastor in Montgomery und Atlanta.

Martin Luther King wurde bei einem Attentat am 4.04.1968 in Memphis erschossen.

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 Er hält am 28.08.1963 diese berühmte Rede:

 ICH HABE EINEN TRAUM

„Dieser Traum wurzelt tief im amerikanischen Traum:

Dass sich diese Nation einmal erheben wird und der wahren Bedeutung ihres Glaubensbekenntnisses gerecht wird. Wir halten diese Wahrheiten für offenkundig, dass alle Menschen gleich geschaffen sind.

ICH HABE EINEN TRAUM, dass eines Tages die Söhne von früheren Sklaven und die Söhne von früheren Sklavenbesitzern sich auf den roten Hügeln von Georgia gemeinsam an den Tisch der Brüderlichkeit setzen können.

ICH HABE EINEN TRAUM, dass eines Tages selbst der Staat Mississippi, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und in der Hitze der Unterdrückung schmort, in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt wird.

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ICH HABE EINEN TRAUM, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden“.

Martin Luther King erhält am 11.12.1964 den Friedensnobelpreis.

Er sagte:“ Durch die Konzentration Mahatma Gandhis auf Liebe und Gewaltlosigkeit entdeckte ich die Methode für soziale Reformen, nach der ich suchte „.

Quellen: KURIER HISTORY John F. Kennedy von Georg Markus

Draupadi.

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NELSON MANDELA

Heute las ich im KURIER:

           EIN GIGANT DES HUMANISMUS IST TOT

Am 5 12. 2013 nur wenige Monate nach seinem 95. Geburtstag starb Nelson Mandela an einer Lungenentzündung.

Er wurde am 18. 07. 1918 im Dorf Mvezo in der Nähe von Umtata, der Hauptstadt der Transkei, in der Herrscherfamilie der Tembu geboren.  Sein Vater nannte ihn Rolihlahla, das bedeutet „der Unruhestifter“.

Er hatte drei Brüder und drei Schwestern. Nelson Mandela erlebte eine glückliche Kindheit, mit 5 Jahren wurde er Hirtenjunge. 1927 starb sein Vater. Er war in der Schule sehr erfolgreich und wurde Rechtsanwalt.

Nelson Mandela war Mitbegründer der Jugendliga des ANC = der Afrikanische Nationale Kongress. Seit 1949 ist er Mitglied des Exekutivausschuses des ANC. Er war einer der führenden Kämpfer gegen die Apartheid oder Rassentrennung.

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1.Ehe mit Evelyn von 1944-1957. Sie hatten 4 Kinder.

2. Ehe mit Winnie Madikizela von 1958-1996. Sie kämpfte mit ihm und wurde auch inhaftiert und später verbannt. Sie hatten 2 Töchter Zeni und Zindzi.

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Es begann mit gewaltfreien Übertretungn der Rassengesetze. 1961 war Nelson Mandela an den ersten Sabotageakten beteiligt und kam 1962 für 5 Jahre ins Gefängnis. 1964 wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Unter dem Druck der schwarzafrikanischen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit entließ die südafrikanische Regierung unter Frederik Willem de Klerk, Nelson Mandela im Februar 1990 aus dem Gefängnis. 27  Jahre verbrachte er in Haft. Im März 1990 wurde er Vizepräsident des ANC.

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1993 erhielt er den Friedensnobelpreis  gemeinsam mit Präsident Willam de Klerk.

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1994 wird Nelson Mandela als erster  Schwarzer Staatschef.

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Am 18.07.1998, an seinem 80. Geburtstag, heiratete Nelson Mandela seine dritte Frau Grace Marchel, die Witwe des legendären früheren Präsidenten von Mosambik.

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1998 bekam er den Deutschen Medienpreis in Baden-Baden.

2000 erhielt der den World Methodist Peace Award in London.

2002 wurde ihm die Freiheitsmedaillie in den USA verliehen.

Am 1.11.2006 bekam er die Auszeichnung „BOTSCHAFTER DES GEWISSENS“ von Amnesty International.

FLICKR-FOTO von Festival Karsh Ottawa.

ALLES  GUTE  ZUM  91. GEBURTSTAG !

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Den folgenden Text bekam ich als Mail mit den Hinweis, dass er von Nelson Mandela ist. Ein aufmerksamer Leser schrieb mir die echte Autorin:

MARIANNE WILLIAMSON veröffentlichte  1992 das Buch

„A RETURN TO LOVE“.

Bei derAmtseinführung von Nelson Mandela als Präsident von Südafrika, 1994 baute er diesen Text in seine Rede ein:

“ Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir mächtig sind über das Mass hinaus.
Unser Licht ist es, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten Angst macht.
Wir fragen uns : “ Wer bin ich, dass ich glänzend, grossartig, talentiert, sagenhaft sein könnte?“
In Wahrheit, wer sollten Sie nicht sein?

Sie sind ein Kind Gottes.
Dass Sie den Kleinen spielen, nützt der Welt nichts.
Es ist gar nichts Erleuchtetes daran, zusammenzuschrumpfen, damit andere Menschen rund um Sie sich nicht unsicher fühlen.
Wir alle sind dazu bestimmt zu strahlen, wie es Kinder tun.

Wir sind dazu geboren, die Herrlichkeit Gottes sichtbar zu machen,die in uns ist.

Sie ist nicht nur in einigen von uns; sie ist in jedem.
Und wenn wir unser eigenes Licht leuchten lassen, erteilen wir unbewußt anderen Menschen die Erlaubnis, das gleiche zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere. „

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Nelson Mandela war der 1. schwarze Präsident des Landes und blieb bis 1999 im Amt.

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NELSON MANDELA gilt neben Martin Luther King als wichtigster Vertreter im Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen, sowie als Wegbereiter des versönlichen Überganges von der Apartheid zum gleichheitsorientierten, demokratischen Südafrika.

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Wie es zu diesem Artikel kam:

Ich räumte mein Postfach auf und fand den oben angeführten Text. Bei Wikipedia las ich den Lebenslauf von Nelson Mandela nach. Da entdeckte ich, daß ich genau seinem Geburtstag recherchierte. Als ich bei Flickr dann das schöne Foto fand, war der Blogbeitrag geboren.

Einen schönen Fotokommentar las ich auch: „NELSON MANDELA ist die einzige Person, die ich liebe, ohne sie je kennengelernt zu haben!“

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KURIER-Artikel vom 12.02.2010 von Walter Friedl:

SÜDAFRIKA FEIERTE SEINE LEBENDE LEGENDE 

Es waren bewegende Momente: Erstmals seit längerem zeigte sich Südafrikas Freiheitsikone Nelson Mandela gestern wieder in der Öffentlichkeit. Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit ließ sich der 91-jährige ins Parlament bringen, wo er mit Standing Ovations und lautem Jubel empfangen wurde – war es doch sein Feiertag.

Denn am 11.02. vor 20 Jahren wurde der „Unbeugsame“ nach 27 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen……

DIE REGENBOGENNATION, in der Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Herkunft und Religion friedlich koexistieren, und eine positive Entwicklung für ALLE war der Traum des Freiheitskämpfers……

„MANDELA fokussierte viele Hoffnungen, doch sie materialisierten sich nicht, weil die Probleme zu groß waren“ analysierte der Politologe Willie Esterhuyse. ….

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KURIER-Artikel vom 14.02.2010 von Susanne Rössler:

Mit den Fingerspitzen seiner ausgebeiteten Arme kann FRANCOIS PIENAAR die Wände der Zelle in Robben Island erreichen. Eine Weile steht er so da, dann spürt er es. „Wie unglaublich großherzig NELSON MANDELA ist. 27 Jahre lang war er hier eingesperrt, dann kam er heraus und umarmte jeden in Südafrika, ob Schwarz oder Weiß, Freund oder Feind.“

Es geht um den neuen Film:

„INVICTUS“

– UNBEZWUNGEN

Es ist keine Mandela Biographie, und doch macht dieser Film das Außergewöhnliche, Einzigartige dieses Mannes greifbar.

„NELSON MANDELA ist der charismatischste Mensch, den ich je getroffen habe“ – sagen CLINT EASTWOOD, MATT DAMON und MORGAN FREEMAN auf einer Pressekonferenz in London beim Bewerben dieses Filmes.

„Das größte Problem war, Mandela nicht wie einen Heiligen erscheinen zu lassen,“ gibt Eastwood zu. Ganz gelungen ist ihm das nicht. Aber: Was damals passiert ist, verträgt ohne Weiteres die Verpackung als märchenhaftes Heldenepos.

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Im Juni 2011 besucht MICHELLE OBAMA im Laufe ihrer Südafrikareise den 92 -jährigen NELSON MANDELA in Johannesburg. Er signierte sein neues Buch mit dem Titel

„BEKENNTNISSE“

für sie. Das Vorwort schrieb BARACK OBAMA. Briefe, Notitzen und Tagebuchauszüge erweitern den Einblick in das Leben von Nelson Mandela. Ein Zitat daraus:

„IM WAHREN LEBEN

HABEN WIR ES NICHT MIT GÖTTERN ZU TUN,

 SONDERN MIT NORMALEN MENSCHEN,

DIE VOLLER WIDERSPRÜCHE SIND,

 GEFESTIGT UND FLATTERHAFT,

STARK UND SCHWACH, BERÜHMT UND BERÜCHTIGT!“

Bei diesem Gespräch ging es vor allem um die Perspektiven von Frauen und jungen Menschen. Michelle Obama möchte mit ihrem Südafrikabesuch auch die Unterstützung des US Präsidenten für Demokratie und Entwicklung in Afrika bestärken.

Weitere Zitate von NELSON MANDELA:

RASSISMUS IST EINE KRANKHEIT, GEGEN DIE WIR NOCH KEINE THERAPIE GEFUNDEN HABEN.

DIE GÜTE DES MENSCHEN IST EINE FLAMME,  DIE ZWAR GUT VERSTECKT, ABER NICHT AUSGELÖSCHT WERDEN KANN.

EINEM DIE MENSCHENRECHTE ZU VERWEIGERN, BEDEUTET, IHN IN SEINER MENSCHLICHKEIT ZU MISSACHTEN!

Draupadi.