Kannst Du das machen?

Die Tochter meiner Freundin meinte, Ihr versteht Euch so gut, ihr solltet etwas „Gleiches“ haben. Als mich nach einiger Zeit meine Freundin besuchte und wir einen Einkaufsbummel machten, entdeckte sie in einem Papiergeschäft ein Sonderangebot:

Den Stoff für zwei gleiche Wendetaschen. 50% Rabatt!!!

Danach gab sie mir die zwei  interessante Packete und ich erkannte, daß ich einen Nähauftrag bekommen hatte.

Es war eine große Aufgabe für mich, aber zu einer Zeit, wo es heilsam war, sich so intensiv auf etwas einzulassen. Die Aufmerksamkeit wurde auf etwas Kreatives gelenkt.

KREATIVITÄT ist ja eine Qualität des 2. Energiezentrums. Wenn man so eine Herausforderung annimmt, fokussiert sich die Aufmerksamkeit und nimmt den störenden Gedanken aus Vergangenheit und Zukunft den Raum. Mit Lieblingsmusik geht die Arbeit noch besser weiter. Es ist fast wie eine Meditation.

Schritt für Schritt ging ich nach dem gut erklärten Arbeitsplan vor. Es war wie Zauberei, endlich die zwei einzelnen Taschen zu EINER zusammenzunähen.

Was für eine Freude, als es gelang. Es ist, als wären die guten Schwingungen darinnen verpackt. Wie in so vielen HANDGEFERTIGTEN ORIGINALEN.

Nach der freudvollen Übergabe traten wir einen kleinen Urlaub in der Steiermark an.

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Vor einigen Wochen wünschte sich mein Enkelsohn einen Stoffhund. So ähnlich wie der seiner Schwester. Das war auch eine Herausforderung. Einen hellen Schnürlsamtstoff hatte ich daheim. Im Geschäft bekam ich den dazu passenden violetten Stoff. Den Schnitt hatte ich selber abgenommen. Ja und dann richtete ich für eine Woche im Wohnzimmer eine Nähwerkstatt ein.


Zwei meiner Freundinnen sind Schneiderinnen. Wie zufällig waren gerade in der Woche Treffen geplant. Und so konnte ich wertvolle Tipps bekommen.

War das eine Freude, als das Stofftier vom Polsterüberzug herausgenommen wurde! Wie eine Geburt, mit Fotos dokumentiert. Etwas, einmalig auf der Welt, war geboren!!! Eine unendliche Dankbarkeit erfüllte mich….


Draupadi.

 

KREATIVITÄT

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Keramik Skulptur von Brigitte Saugstad

http://www.brigittesaugstad.com

Die  Qualität unseres zweiten Energiezentrums, des  Chakras im linken Hüftbereich ist die Kreativität.

Durch die erweckte Kundalini Energie und die regelmäßigen Meditationen werden die Qualitäten der Energiezentren immer besser.  Zuerst kommt die Inspiration, die Idee. Manchmal auch im Traum…

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Shri Ganesha

Eine berührende Darstellung der Dietät oder Indischen Gottheit, die unser 1. Energie Zentrum beschützt – von Brigitte Saugstad.

SHRI MATAJI definierte KREATIVITÄT so:

„Die Basis aller Kreativität ist die Liebe.Das gilt auch im tieferen Sinn; wenn jemand etwas in der Wissenschaft entwickelt hat, dann war es auch aus Liebe für die Menschen heraus, nicht für sich selbst.“

Draupadi.

WILLIAM BLAKE 2. Teil

Den 1. Teil findet man im November 2009 – siehe rechte Seite unten.

William Blake wäre am 28.11.2014,  257 Jahre alt geworden. Er war einer jener Menschen, deren KUNDALINI – ENERGIE schon vor der Geburt erweckt ist.

Das heißt, die Verbindung mit der absoluten kosmischen Energie ist von Anfang an gegeben.

Ab dem Alter von 8 Jahren hatte er Visionen.

Dadurch wußte diese besondere Seele von der Selbstverwirklichung oder Realisation:

10730828_10205649405984930_6852272080594047492_n William Blake

Eine eindrucksvolle Darstellung der Erweckung der individuellen Energie = Kundalini,

die in jedem Menschen im Kreuzbein ruht.

Ist diese Kraft aktiv, werden die Chakren oder Energiezentren im Körper durchflutet, gereinigt und

die Qualitäten wie Reinheit, Weisheit,  Kreativität, Zufriedenheit,

die eigene Meisterschaft,

bedingungslose Liebe,

der respektvolle, gesunde Umgang mit uns selbst und unseren Mitmenschen,

die Bamherzigkeit und das Verzeihen können,

etabliert.

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ZITATE von William Blake:

Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt,

erschiene dem Menschen alles wie es ist:

UNENDLICH“.

Ich würde die Energiezentren des Menschen, die durch die regelmäßige Meditation gereinigt werden, als Pforten der Wahrnehmung bezeichnen.

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„ENERGIE IST EWIGE FREUDE“ !

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DANKBARKEIT ist der Himmel selber,

und es könnte kein Himmel sein,

gäbe es die DANKBARKEIT nicht“!

Jacobs_Ladder William Blake

DIE HIMMELSLEITER von WILLIAM BLAKE

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Im Oktober machte ich mit einer Freundin einen Ausflug ins Waldviertel. Als ich an einer Fleischhauerei vorbeiging, dachte ich an meine Söhne, die so gerne „Würstel“ essen. Dann hätte ich gleich ein besonderes Mitbringsel.

Meine Freundin fragte den Fleischhauer:“Möchten sie ihre ureigene Energie spüren?“ Der junge Mann war einverstanden. Er legte seinen Schurz ab, wusch sich die Hände und kam vor das Verkaufspult.

Strahlend erzählte er, was er in seinem Inneren gespürt hatte. Später berichtete er von einem Experiment mit seinen Freunden:

Sie trinken schon 2 Wochen keinen Alkohol und rauchen nicht mehr. Sie wollen einfach beweisen, daß man so auch glücklich leben kann.

Elisabeth.

NEUJAHRSWÜNSCHE 2011

Für dieses besondere Jahr 2011 wünsche ich ALLEN

FRIEDEN ,

FREUDE,

 GLÜCK,

 GESUNDHEIT UND WOHLERGEHEN!

Baumknospen in Rust am Neusiedlersee – im Jänner 2010.

So wie die Natur in diesen Knospen die Blätter, Blüten, Früchte und Samen gespeichert hat, alles gut vorbereitet für den richtigen Moment –

sind auch in uns alle Qualitäten angelegt. Wie zum Beispiel

  • DIE REINHEIT 
  • DIE WEISHEIT
  • DIE ANZIEHUNGSKRAFT
  • DIE SPONTANEITÄT
  • DIE KREATIVITÄT
  • DIE WAHRHEIT
  • DIE ZUFRIEDENHEIT
  • DIE GROSSZÜGIGKEIT
  • DIE GEBORGENHEIT
  • DIE SCHÖNHEIT
  • DAS VERSTÄNDNIS
  • DIE HARMONIE
  • DIE LIEBE
  • DIE SICHERHEIT
  • DIE TOLERANZ
  • DAS VERTRAUEN
  • DIE WÜRDE
  • DAS VERZEIHEN
  • DIE BAMHERZIGKEIT
  • DAS CHARISMA
  • DIE UNENDLICHKEIT.

Alles das ist  mehr oder weniger gut versteckt in uns gespeichert. Je besser wir diese Eigenschaften entwickelt haben, umso mehr sind wir fähig, uns selbst zu lieben.

Regelmäßige MEDITATION ist eine wunderbare Möglichkeit, diese Qualitäten in uns zum „BLÜHEN“ zu bringen.

Dann werden die Worte von JESUS CHRISTUS  Wirklichkeit:

„LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST!“

Draupadi.

IN DER TOSKANA

Mitte Oktober erlebten wir eine sonnige Woche in der Toskana. Mein Mann und ich waren mit einer netten Reisegruppe im Bus unterwegs. Hans, unser Reiseleiter aus Salzburg, war ein „Alter Hase“, er gab uns viele wertvolle Tips.

Bei unserer Fahrt durch Österreich regnete es stark. „Die Sonne scheint tröpferlweise“ erklärte uns der Chauffeur. Doch in Südtirol zeigte sie sich schon. Als wir am Gardasee vorbeifuhren hatte es schon 25 Wärmegrade.

Die Landschaft der Toskana zog uns in ihren Bann:

FLICKR-FOTO von boarderhype.

In seinem Buch: „Die italienische Reise“ beschrieb JOHANN WOLFGANG V. GOETHE auch die Toskana:

Diese Gegend ist viel zu schön, um mit der Pferdekutsche durchzurasen!“

Er verbrachte die Zeit von September 1786 bis Mai 1788 in Italien.

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Im Hotel angekommen, war das FUSSBAD mit warmen Salzwasser eine Wucht. Für mich ist diese Reinigungsmethode immer sehr erholsam. Die unteren drei Energiezentren können auf diese Weise gut gereinigt werden und erleichtern der KUNDALINI, unserer UR-ENERGIE im Zentralkanal, den Aufstieg. Mein Mann, der nicht meditiert, meinte einmal: „Nach dem Fussbad bist du frischer!“

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Am nächsten Tag besuchten wir Montecalcini, Montepulciano und Pienca.

FLICKR-FOTO: Montepulciano von Martin und Julia.

Unsere örtliche Reiseleiterin, Antonella, erzählte uns ausführlich über

KATHARINA v. SIENA:

Diese bemerkenswerte Frau wurde 1347 als 23. Kind in einer verarmten Adelsfamilie geboren. Schon mit 7 Jahren hatte sie ihre 1. Vision von Jesus Christus. Mit 16 Jahren trat sie in den Dominikanerorden ein.

Quelle Brockhaus:

Katharina war karitativ tätig und reiste viel. Sie führte eine rege Korrespondenz, von der noch mehr als 380 Briefe erhalten sind. Katharina von Siena schrieb auch Bücher. Ihr Hauptwerk hat den Titel:

„DIALOG, GESPRÄCH VON GOTTES VORSEHUNG“

Durch mystische Erfahrungen der unmittelbaren Nähe Gottes bewußt, sah sie sich beauftragt in Politik und Weltgeschichte einzugreifen.

Sie wurde in ganz Europa bekannt und von vielen Persönlichkeiten um Rat gefragt.

Ihre Körpergröße war nur 1,30 Meter! Mit 33 Jahren starb sie in Rom.

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Wir hörten noch etwas ganz Wichtiges von Antonella:

„Jedes herzhafte Lachen verlängert unser Leben um 5 Minuten!“

Beim Mittagessen in PIENZA verspeisten wir die köstlichen PIZI, das sind handgemachte Spaghetti mit den verschiedensten Sossen. In der Füßgängerzone gab es schöne Geschäfte, klassische Feinkostläden mit dem würzigen PECORINO-Käse, der guten Salami und den verschiedensten Schinken zu verkosten.

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Am 3. Reisetag stand SIENA am Programm. Die Reiseleiterin Serena stellte sich als Angehörige der Contrade (Stadtbezirk) RAUPE vor. Ihre Schwiegermutter ist ein Stachelschwein, meinte sie. Denn sie wurde im Bezirk dieses Namens geboren.

Als wir plötzlich vor dem imposanten Dom standen spürte ich ganz starke Schwingungen oder Vibrationen, wie wir Sahaja Jogis sagen. Eine Vorarlbergerin fragte ihre Freundin, die ein Foto machen wollte:

„CHRISTL, bringsta des uffi?“

FLICKR-FOTO von Frengo 2.0

Nicht nur von außen, auch innen war der Dom atemberaubend schön.

Die Marmor-Mosaikbilder, die im Boden eingelassen sind, werden nur im Oktober für die Besucher freigelegt. Über 40 Künstler arbeiteten von 1369 bis 1562 an diesen 56 prachtvollen Darstellungen aus der Bibel.

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Am 2.Juli und am 16.August wird jedes Jahr ein PALIO, das ist ein Pferderennen zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria auf der Piazza del Campo abgehalten.

10 ausgeloste Stadtbezirke starten gegeneinander mit Jokeys und Pferden in historischen Kostümen. Zu Beginn wird eine Fahnenparade abgehalten. Der Gewinner der Fahne mit Mutter Maria und Jesus ist immer das PFERD! Auch wenn es ohne Jokey ins Ziel kommt!

FLICKR-FOTO von sparerobot.

Als ich eine ältere Dame nach dem Weg zum Cafe Nanini fragte, begleitete sie mich gleich zu diesem Tempel für Naschkatzen. Wir kauften dort die köstlichen PANFORTE Torten mit Trockenfrüchten und Nüssen für daheim.

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Wenn man regelmäßig meditiert und mit vielen Menschen zusammen ist, die das nicht tun, kann das manchmal schwierig sein. Ich fühlte sehr oft in diesen Tagen, daß einige Chakren nicht in Ordnung sind.

Aber als ich am 15.10.2009 zum Frühstück ging, spürte ich auf einmal die Kundalini wie einen Strom durch mich fließen – ich dachte an die Goldmarie im Märchen – es war toll! Es war der Tag, an dem wir FLORENZ besuchten.

FLICKR-FOTO: Ponte Vecchio von bdskene.

Obwohl der ARNO nicht so „blau“ wie unsere Donau ist, trägt er viel zum Reiz von Florenz bei.

Die Führung von Elvio begann auf der Piazza della Signoria (= Politik) bei der Kopie der weltberühmten Skulptur des DAVID, vom 26 jährigen Michelangelo 1501-04 aus einem Marmorblock herausgearbeitet. Elvio machte uns auf die Anmut der Darstellung im Gegensatz zur Übertriebenheit des danebenstehenden Herkules – einem Machtsymbol der Medici – aufmerksam. Die Florientiner vergleichen dessen Muskeln mit einem Kartoffelsack.

Wir gingen durch die Uffizien, eine U-förmige Gemäldegalerie auf dem Weg zum Stadtzentrum. In den Nischen sahen wir einige Phantomimen wie zusätzliche Denkmäler stehen.

Beim Dom gibt es immer freien Eintritt. Er gehört nämlich der Stadt, nicht der Kirche! Das Deckengemälde in der Kuppel ist 60 mal 60 m groß und stellt das letzte Gericht dar:

GOTTVATER – DER ZEUGE

JESUS CHRISTUS – der RICHTER, an seiner Rechten

MUTTER MARIA – DIE HOFFNUNG, denn sie bittet für die Menschen.

FLICKR-FOTO von daniel-weber.

Als wir die Stadt individuell erkunden konnten, kamen wir nochmals bei den Phantomimen vorbei. So lange waren sie gestanden, nur der Pharao war schon weggegangen.

Ich warf etwas Kleingeld in das Körberl der“ Katharina von Siena“, von einem Mann dargestellt. Er ergriff meine Hand, zog mich zu sich herauf und strich dreimal über meine Wange. Es war so berührend für mich, so als sagte die Vergangenheit zu mir: „Es ist alles gut!“

Wir stärkten uns dann mit Pasta und Thunfischsalat gegenüber dem Palazzo Pitti:

FLICKR-FOTO von amras_de.

Der Toskanische Abend mit besonderen Köstlichkeiten fand im Italienischen Monte Carlo statt. Wir besuchten ein Gut, wo Weintrauben, Oliven und Obst kultiviert und verarbeitet werden. Dort konnten wir die wertvollen Produkte zu einem fairen Preis kaufen.

Daß auch SCHUTZENGEL im Bus mitfuhren, erkannten wir spätestens bei einer scharfen Kurve, als meine Olivenölflasche, gut in Karton eingepackt wie eine Bombe von der Gepäckablage über unseren Köpfen herunterstürzte. Es wurde niemand verletzt und die Flasche blieb ganz!

Am nächsten Tag ging die Reise nach VOLTERRA, der Stadt der kurzen Wege.

Wir spazierten durch die alten, verwinkelten Gassen zur Alabasterwerkstatt des Herrn Rossi. Zuerst konnten wir das Drechseln einer kleinen Vase beobachten. Um 10,– Euro kaufte ich sie dann. Wir tauchten in eine unwahrscheinliche Vielfalt, Ästhetik und Kreativität ein.

Nach einem kürzeren Aufenthalt in dieser Stadt fuhren wir nach PISA.Wir hatten 1 1/2 Stunden Zeit für in 200 Jahren erbaute Kunst:

FLICKR-FOTO von Franz St.

Als wir bei einem Gespräch mit „Österreich“ erfuhren, daß es nur 3 Plusgrade hat und regnet, genossen wir die warmen Sonnenstrahlen doppelt.

Trotz allem Zauber dieser Stadt ist „DER SCHIEFE TURM“ die Hauptattraktion.

Der Bau des CAMPANILE begann 1173. Als das 3. Geschoß fertig war, begann sich der Turm zu neigen. Nach 100 Jahren beschloß man weiterzubauen und versuchte durch die Bauweise die Neigung auszugleichen. Es wurden noch drei Stockwerke aufgebaut. Im Jahr 1350 stellte man den Turm mit der Glockenstube fertig.

1598 machte GALILEO GALILEI (1564 in Pisa geboren) vom obersten Stockwerk aus seine berühmten Experimente zum Gesetz der Schwerkraft. Er begründete methodisch die Theorien des Kopernikus, daß die Erde eine Kugel ist und um die Sonne kreist. Der Papst zwang ihn 1633 seine Erkenntnisse zu widerrufen. Erst im Jahr 1993, 360 Jahre nach diesem Prozeß, hob Papst Johannes Paul der Zweite, bei seinem Besuch in Pisa offiziell den Kirchenbann über Galilei auf.

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Nach der Würstelpause beim Bus, weil ein Mittagessen zuviel Zeit gekostet hätte, fuhren wir nach LUCCA. Ich war ziemlich erledigt und hoffte auf eine gute Kaffeepause. Und wirklich, wir bekamen den günstigsten und besten Kaffee seit langem. Unser Reiseleiter hatte uns ja schon länger aufgeklärt, daß der im Stehen genossene Kaffee in Italien viel billiger ist:

Wir bezahlten für

  • 1 Espresso und
  • 1 Latte Macchiato – 2,– Euro!

Nachher war ich wieder zu neuen Taten bereit. LUCCA ist ja eine der Städte Italiens, die noch eine intakte Stadtmauer haben. Diese 4,2 km lange Mauer ist teilweise ein Erdwall, sehr breit, wie eine Allee bepflanzt und umschließt die mittelalterliche, autofreie Stadt. Zwei unserer Reiseteilnehmer befuhren diese mit dem Rad. So sportlich waren wir nicht.

FLICKR-FOTO von Wilmar Santin.

Ich konnte meinen Mann zu einer Fiakerfahrt überreden. Für 40,– Euro fuhren wir 45 Minuten ein Stück durch die Stadt und dann teilweise im Trab auf der Stadtmauer. Unser Pferd hieß EREMITAGE, war 4 Jahre alt und auf einem Landgut in der Nähe von Lucca daheim.

Es war großartig:

  • dieses gepflegte Grün rundum,
  • der originelle Fiaker,
  • die tolle Aussicht von OBEN,
  • die Erklärungen in Italienisch-Englisch und
  • die große Portion Frischluft nach der langen Autobusfahrt.

Als wir wieder zum vereinbarten Treffpunkt spazierten, kam uns eine junge Braut mit weißgeschminktem Gesicht entgegen. Es war eine Phantomimin am Heimweg mit ihrer Geldschatulle in der Hand. Sie ging sogleich auf mich zu, gab mir die Hand und wünschte mir „ALLES GUTE!“ War das die Zukunft – ein gutes Omen für die kommende Zeit?

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Am letzten „Urlaubstag“ ging die Reise nach PIOMBINO. Es hatte nachts geregnet, die Landschaft war wie frisch gewaschen für uns. Auf dieses Reisezuckerl hatte ich mich am meisten gefreut, endlich konnte ich das Meer wiedersehen. Mit vielen Passagieren betraten wir die Fähre zur INSEL ELBA.

FLICKR-FOTO von der_Corse: Moby-Lines -Fähre vor Portoferraio.

Ich blieb am Deck draußen und schaute begeistert auf das Wasser. Es war so, als würde es mir sagen wollen:

„Schau, was ich kann:

  • Schaumkronen wie feinste Brüsseler Spitzen,
  • jede Minute ein anderes Muster,
  • die Wassertropfen werfe ich in die Luft und spiele mit ihnen….“

Auf der Insel Elba erzählte ALINA, unsere Reiseleiterin für diesen Tag, unter anderem von NAPOLEON BUONAPARTE, der 9 Monate und 22 Tage hier gelebt hatte. Als wir seine Sommerresidenz verließen, begann der Sonnenschein. So hatten wir perfekte Fotomotive auf der Inselrundfahrt.

Alina erklärte uns auch OLIVENÖL EXTRA VERGINE, also die 1. Pressung, ist so wertvoll wie Muttermilch. In der Toskana wird nur damit gekocht. Es gibt auch Studien, wie wenige Herzerkrankungen in dieser Gegend dadurch vorkommen.

Ein besonderes Mittagessen hatte sie schon im Bus für uns bestellt:

Ein toskanisches Buffet mit CALAMARI für die Fischliebhaber unter uns.

Weil mein Mann so zufrieden war und liebe Gesellschaft hatte, verabschiedete ich mich und hatte endlich Muse für ein schönes Fußbad im Meer.

Nach einem gemütlichen Latte Macchiato am malerischen Jachthafen fuhren wir wieder mit der Fähre zurück.

Ich genoß die Wolken-Sonnenstimmung an Deck, Möven begleiteten uns – es war großartig!

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Weil die Heimfahrt nach Österreich doch einen ganzen Tag benötigte, forderte uns Hans, unser Reiseleiter, auf, schöne Erlebnisse am Mikrophon mit Allen zu teilen. Ich hatte das noch nie gemacht, gab mir aber dann doch einen Ruck und ging nach vorne.

Weil heute der Himmel so wunderschön ist, möchte ich eine liebe Begebenheit erzählen:

Schon 17 Jahre bin ich Tagesmutter und oft mit Kindern unterwegs. Eines Tages ging ich mit dem kleinen Nikolaus im Park spazieren. Er erzählte mir:“Meine Oma heißt Christine!“ „Ich hatte auch eine Oma mit diesem Namen“, antwortete ich. „Wo ist sie denn jetzt?“ fragte Nikolaus. „Ich glaub´, sie ist im Himmel“ sagte ich darauf. Nikolaus betrachtete angestrengt das Firmament. Daraufhin meinte er:“Meine Oma hat ein Auto!“

Alle lachten und einen schönen Applaus bekam ich auch. Mein Mann sagte, als ich wieder auf meinem Platz saß:“Du warst gut, aber ich bin sicher, du könntest noch viel mehr erzählen!“ Es war aufregend genug für mich gewesen. „Das nächste Mal“ antwortete ich.

Am Abend, nach ca. 3780 im Bus gefahrenen Kilometern, kamen wir wieder gut in Wien an.

Draupadi.

ZUM MUTTERTAG

Eine Skulptur von COLLEEN MADAMOMBE, einer berühmten Bildhauerin aus Zimbabwe:

FLICKR-FOTO http://www.flickr.com/photos/viejito/205462402/

ZUM MUTTERTAG ALLES GUTE UND VIEL FREUDE !!!

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In einem gemütlichen Mühlenrestaurant traf ich heute Skulpturen dieser besonderen Künstlerin wieder. Einige Sommer hatte ich sie schon auf der Burgwiese am Liechtenstein fasziniert betrachtet und berührt.

Colleen Madamombe wurde 1964 in Harare, der Hauptstadt Zimbabwes geboren. Sie war verheiratet und hat sieben Kinder. Ihr Ehemann, der auch Bildhauer ist, erlaubte ihr nicht diese Kunst auszuüben. So ließ sie sich scheiden und ist inzwischen viel berühmter als ihr geschiedener Mann geworden.

Ihre bevorzugten Themen der Darstellung sind die des FRAU-SEINS, wie:

Die Geburt, Frau der Integration, Tanz, Mein Hochzeitstag, Zwillinge, Mutter und Tochter, Tanzende Frau, Ich habe gesunde Produkte, Schwestern, Stolz mit meinem neuen Kleid, Großmutter…

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ZIMBABWE heißt übersetzt „Steinhäuser“ in der Sprache der Shona. Ruinenstädte aus bis zu 10 Meter hohen, nur aus Steinen bestehenden Mauern sind Touristenattraktion. Auch die Viktoriafälle des Sambesiflusses werden gerne besucht:

FLICKR-FOTO von Uhlenhorst.

ZIMBABWE ist ein Binnenland in Afrika. Das Land ist so groß wie Deutschland und die Niederlande zusammen. Es grenzt an Südafrika, Botswana, Sambia und Mozambik. Ungefähr 12 Millionen Menschen leben dort. Die Hauptstadt HARARE hat 1,4 Mill.Einwohner. Die Bevölkerungszahl vermindert sich durch Abwanderung (Arbeitslosigkeit 80%) und Aids (Lebenserwartung 44 Jahre).

Seit 1980 wird Zimbabwe von Präsident Mugabe diktatorisch regiert.

Durch die geologische Auffaltung „GREAT DYKE“ gibt es große Vorkommen von Serpentin, Opal, Cobaltstein, Dolomit, Speckstein, Marmor, Gold… Die Bodenschätze und die enorme Kreativität der Bewohner begünstigten viele Funde von Specksteinfiguren und die große Zahl an Bildhauern in diesem Land.

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Die Verkaufsaustellung FRIENDS FOREVER bringt die Kunstwerke einiger Bildhauer Zimbabwes in verschiedenste Städte und Länder, wie New York, Washington D.C., Boston,Chicago, Oslo, Helsinki, Barcelona, Berlin, Wien, Moskau, Italien, Holland, Mosambik,…

www.friendsforeverzimbabwe.com.

Näheres unter: LEBENDE STEINE-Ausstellung der Meister-Bildhauer aus Zimbabwe.

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Gerade habe ich die traurige Nachricht gelesen, daß COLLEEN MADAMOMBE am 31.05.09 gestorben ist.

FRIEDE IHRER BESONDEREN SEELE !

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Im August 2009 besuchte ich die beeindruckende Ausstellung. Mein lieber  Gast aus Tschechien machte dieses Foto. Die genaue Bezeichnung der Skulptur merkte ich mir leider nicht, aber es handelt sich um

„GRANDMOTHER and GRANDCHILD“:

Mitte Juli – Mitte August 2010 befindet sich die Verkaufs-Ausstellung wieder in Maria Enzersdorf  bei Mödling auf der Wiese vor der Burg Liechtenstein.

Das schöne, informative Buch:

„MEISTERBILDHAUER AUS SIMBABWE“

kann um 20,– auch dort erworben werden.

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Als wir Mitte September 2010 wieder in der MÜHLSTEINSTUBE ein köstliches Fischmahl genossen, konnten wir einige der schönen Skulpturen der Künstler von Simbabwe bewundern.

Draupadi.