DAS GURUPRINZIP

Dieses Wochenende wird weltweit dieses  Prinzip des GURUS in uns, in speziellen Meditationen verehrt. Wenn man die Aufmerksamkeit auf den Körperbereich um den Nabel lenkt, oder besser die rechte Hand auf den Nabel legt, kann man diese Qualität stärken. Das Wasserelement hat die Kraft, dieses Energiezentrum besonders zu reinigen.

image.jpeg

Strand von Bellaria in Italien

****

Vor fast  27 Jahren fand ich meinen GURU:

 SHRI MATAJI NIRMALA DEVI.

21.03.1923 – 23.02.2011

Ihr Wunsch war immer, daß jeder ihrer Schüler

SEINE EIGENE MEISTERSCHAFT ERREICHT.

Das ist natürlich nicht so einfach. Darum gab sie uns viele Ratschläge. Einer davon beeindruckte mich sehr:

„DIE KUNDALINI, ALSO DIE URENERGIE IN JEDEM MENSCHEN, STEIGT DURCH EURE AUSSTRAHLUNG AUF. GENAUSO, WIE WENN IHR WERTE HABT, DANN STRAHLT IHR DIESE WERTE AUS.“

attachmentshrima 20Shri Mataji bei einem Programm im Kongreßhaus in Wien in den frühen 90er Jahren.

„DIE LEUTE BEGINNEN, EURE WERTE ANZUNEHMEN. IHR BRAUCHT NICHT EINMAL VIEL DARÜBER ZU REDEN, SIE ABSORBIEREN SIE EINFACH. ES IST DIE AUSSTRAHLUNG, DIE FUNKTIONIERT UND MAN MUSS LERNEN, WIE MAN ES AUSSTRAHLT. DAS IST NUR MÖGLICH, WENN WIR REIN SIND. WENN WIR REIN SIND, HABEN WIR EINE AUSSTRAHLUNG UND DIESE AUSSTRAHLUNG WIRKT AUF EINE ANDERE PERSON UND SCHENKT AUCH IHR DAS LICHT!“

image.jpegSONNENAUFGANG IN BELLARIA.

****

„DURCH DIESES LICHT BEGINNEN SICH DIE ANDEREN SELBST ZU SEHEN. SO WIRD ES FUNKTIONIEREN – DURCH DIE AUSSTRAHLUNG. IHR SEID DIE GURUS DER AUSSTRAHLUNG!“

image.jpeg

Shri Matajis größter Wunsch war immer, daß so viele Menschen wie möglich ihre Selbstverwirklichung bekommen. Wenn wir jemanden die Kundlinienergie erwecken, oder ihm helfen, sie besser zu spüren, bekommen wir unsere Belohnung augenblicklich: Wir spüren so viel Freude und es geht uns selber auch gleich noch viel besser….

Draupadi.

Advertisements

JEDERMANN kommt heuer wieder

Im August 2011 verbrachten mein Mann und ich ein langes Wochenende in Salzburg, um meinen 60 Geburtstag zu feiern.
                                                                                                                                       Ein Foto in der Getreidegasse mit der neuen Filmkamera

****

Ich wünschte mir eine Fiakerfahrt.  Mir gefielen die Haflingerpferde so gut.  Meinem Mann imponierte die schwarze Kutsche mit den Rappen. Für mich ist Schwarz die Farbe der Trauer.  Ich wollte ihm aber auch eine Freude machen und wir fragten diesen Kutscher, ob er Zeit hat. Er meinte, das Schimmelgespann ist an der Reihe. Und so kommt öfters Alles anders, als man denkt.

****

Am Domplatz spielte ein Balalaika Trio in den Arkaden. Wir genossen den schattigen Ort und die liebliche Musik von Mozart. Ich spürte meine Kundalinikraft und die Vibrationen dieser Musik so stark und genoß dieses weitere Geburtstagsgeschenk sehr.

Nach einem guten Mittagessen und einer ausgiebigen Siesta machten wir uns für unser besonderes Abendprogramm fertig. Vor dem Weggehen gab ich mir ein BANDHAN, das ist ein Schutz für die Aura. Da spürte ich wieder, daß ich ein gutes Instrument bin.

****

Wir besuchten eine Vorstellung des

 J E D E R M A N N von Hugo von Hoffmannsthal

am Domplatz.

Die Premiere in Salzburg fand am 22.August 1920 statt.

Wir kamen genau 91 Jahre später.

****

Es war ein sehr heißer Tag und unsere umsichtige Hotelchefin gab uns den Tip unbedingt Wasser mitzunehmen. Wir hatten uns auch schön gemacht und genossen das Flair des besonderen Rahmens, der Festspielgäste und der Erwartung von Etwas, was wir schon immer einmal erleben wollten.

****

EINIGE BILDER VON „UNSERER VORSTELLUNG“ MIT PASSENDEN „ZITATEN“:

GOTT,  ALS  ZUSCHAUER VON OBEN

Martin Reinke

Gott:“… Soviel ich vermocht, hab ich vollbracht und nun wird meiner schlecht geacht…“

****

JEDERMANN  UND  SEINE  MUTTER

Nicolas Ofzarek und Elisabeth Rath

Jedermann:“…Bin jung im Herzen und wohl gesund und will mich freuen meiner Stund. Es wird die andre Zeit schon kommen, wo Buß und Einkehr mir wird frommen….“

Seine Mutter:“… Das Leben flieht wie Sand dahin, doch schwer umkehret sich der Sinn…“

Jedermann:“Frau Mutter, mir ist das Reden leid, hab schon gesagt, hab heut nit Zeit!“

****

JEDERMANN UND DIE BUHLSCHAFT

Nicolas Ofzarek und Birgit Minichmayer

Buhlschaft:“… Ich bin bei dir, sieh doch auf mich! Dein bin ich heut und ewiglich!“

Jedermann:“…Wenn ich dann spräch, bleibst du bei mir? Willst dort bei mir sein, so wie hier?

****

Jedermann:“..Jetzt, jetzt auf neu, so hört doch an, wie streng sie rufen JEDERMANN!“

Jedermann:“ …Ach Jesus, ist das aller Dinge End, versprochen haben sie gar viel, vom Halten lassen sie die Händ…“

Tod:“ …Du Narr, bald ist die Stund vertan, nimmst immer noch Vernunft nit an.“

Jedermann:“ …Wer bin ich denn? Der Jedermann, der reiche Jedermann allzeit. Das ist mein Hand. Das ist mein Kleid. Und was da steht auf diesem Platz, das ist mein Geld, das ist mein Schatz!“

****

Wir waren sehr beeindruckt von der Leistung der Schauspieler. Die Atmosphäre des Domplatzes nahm uns gefangen. Nachher flanierten wir in der Getreidegasse und genossen den späten Abend im Schanigarten des Restaurants Till Eulenspiegel.

****

Im Jahr 2012 wurde  Jedermann in der selben Besetzung wieder gespielt. Guido Tatarotti schrieb am 23.07.12 im Kurier eine tolle Kritik:

Christian Stückl hat mit seiner klugen, mutigen Fassung das Äußerste aus Hugo von Hoffmannsthals Bekehrungsschinken herausgeholt. Er baute Faust-Zitate ein, legte die Figuren Teufel und Guter Gesell zusammen, strich die Figur des Glaubens und teilte ihre Texte auf andere auf ( mit dem großartigen Ergebnis, dass das oft so peinliche weihevolle Ende plötzlich packend und ergreifend wurde), stellte Gott in Gestalt eines Bettlers auf die Bühne. Die Inszenierung hat Humor und berührt trotzdem. Sehr stark! 5 Punkte.

Guido Tatarotti:“ Das Ende hat man so faszinierend dicht in Salzburg noch nie gesehen. Ohne falsches Weihespielpathos wird klar:

GOTT GIBT VERGEBUNG NICHT, WEIL MAN SIE VERDIENT –  SONDERN ER VERSCHENKT SIE.

GOTT IST KEIN GESCHÄFTSMANN.

NICHT GENAU ABGERECHNETE GUTE TATEN FÜHREN IN DIE ERLÖSUNG, SONDERN GLAUBE UND VERTRAUEN.

****

Dieses Jahr,  2013 spielt CORNELIUS OBONYA den JEDERMANN.
Er sagte im Interview mit Ro Raftl im Freizeit Kurier:
Hoffmannsthals katholischen Bühnenschluß mit Reue und Erlösung halte ich heute für äußerst schwierig – aber er funktioniert. Überall. Denn keiner weiß, was nach dem Tod passiert.“

Der schottische Philosoph DAVID HUME half ihm, seine Glaubensfragen zu klären:

„ICH KANN NICHT BEWEISEN, DASS ES GOTT GIBT.
ICH KANN ABER AUCH NICHT BEWEISEN, DASS ES IHN NICHT GIBT.
ICH KANN MICH NUR ENTSCHEIDEN ZU GLAUBEN ODER NICHT,“

hielt Hume im 18. Jahrhundert das erste Plädoyer für eine freie Gewissensentscheidung.

Das fand der „faule Hund und schlechte Schüler“ Cornelius Obonya interessant. Er ist seit langem konfessionslos glücklich. „Ohne Gottes Bodenpersonal. Lieber in freiem Flug und angstfrei“.

****

Draupadi.