Unser Herz

Eine Freundin borgte mir ein sehr interessantes Buch vom Autor MARKUS PETERS. Herausgegeben im VAK Verlag:

“ GESUNDMACHER HERZ „

Wie es uns steuert, verbindet und heilt

Der geniale Impulsgeber für Körper und Seele

Beeindruckt hat mich der Anbeginn unseres Kreislaufsystems:

Die Entstehung pulsierenden Bluts als 1. Schritt auf dem Weg zu einem funktionierende Kreislaufsystem beginnt auf der äußeren Umhüllung des Embryos, ohne dass es im Embryo so etwas wie Gefäße oder gar ein Herz bereits gäbe. Im Zuge der weiteren Entwicklung bilden sich aus den pulsierenden Blutinseln dann erste Gefäße, die in die Hülle des Embryos hineinwachsen und sich von dort aus zum Kreislaufsystem weiterentwickeln.

Und erst dann wird eine Verbindung zwischen Blutgefässen und dem inzwischen ja ebenfalls weiter ausgebildeten Herzen hergestellt –

DAS HERZ BEGINNT ZU SCHLAGEN!

Eine wunderschöne Darstellung unseres Inneren

Das unvorstellbar weit verzweigte System von Gefäßen hat – je nach Körpergröße und auch körperlicher Leistungsfähigkeit – eine Innenoberfläche

zwischen 2000 und  6000 Quadratmetern!

Alle mit Blut versorgten Arterien, Venen und Kapillaren sind rund 2500 Kilometer lang.

Pro Minute pumpt das Herz 5 Liter  Blut durch den Körper.

Ein gesundes Herz schlägt ca. 100.000 mal pro Tag.

Das Herz eines Erwachsenen ist ca.12 cm lang, 8,5 cm breit und ca. 6 cm dick.

Das Gewicht des Herzens ist beim Mann ca. 280 – 340 g, bei der Frau ca. 230 – 280 g.

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HARMONIE und BALANCE:IMG_0192.JPG

Das Herz ist die eigentliche Lebensmitte. Der Zusammenhang von Körper und Seele ist nirgends deutlicher zu spüren.

Der Mensch besteht aus mehr oder weniger rhythmischen Systemen. Je nach Gefühlslage und Gesundheitszustand mehr oder weniger harmonisch schwingend:

EINATMEN – AUSATMEN

SCHLAFEN – WACHEN

NAHRUNGSAUFNAHME – VERDAUUNG

LIDSCHLAG – GEHEN…..

Herz und Lunge sind die kräftigsten Impulsgeber. Mit dem ATMEN steht dem Menschen ein Rhythmusgeber zur Verfügung, der die Dynamik des Herzens unmittelbar beeinflussen kann. Zum Beispiel wirkt sich das Rezitieren des Meditations Mantras

OM – OHM – AUM

sehr positiv auf unser Wohlbefinden aus.

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DAS VERZEIHEN – setzt die Fähigkeit zum

HERZDENKEN – demütiges Denken – Ahnen – Betrachten – Fühlen

im Gegensatz zum rationellen denken des Gehirns, voraus.

Zum Beispiel das Prinzip der Nächstenliebe, der Bamherzigkeit, der Befreiung“ – das Gebot:

LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST!“

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Auszug aus einer geführten Meditation mit SHRI MATAJI NIRMALA DEVI am 18.06.1988:

Nun legt die Hand auf euer Herz. Hier sollt ihr Gott danken, dass ihr den Ozean der Freude fühlen könnt, dass ihr den Ozean der Vergebung gefühlt habt und auch die Fähigkeit zu verzeihen.

LASS MEIN HERZ SICH ERWEITERN UND DAS GESAMTE UNIVERSUM UMFASSEN UND MÖGE MEINE LIEBE DEN NAMEN GOTTES WIDERHALLEN LASSEN!“

Das Herz sollte in jedem Augenblick die Schönheit der Liebe Gottes ausdrücken!

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Shri Mataji Nirmala Devi.

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JESUS CHRISTUS sagte:

Und wenn ihr betend steht, vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit euch auch euer Vater im Himmel eure Verfehlungen vergibt!“

aus dem Markusevangelium.

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Zum Kapitel HERZ gehört auch ein Hinweis aus der Praxis:

Zwischen MITLEID und MITGEFÜHL liegen Welten:

Im MITLEID verliere ich mich im Leid des Mitmenschen.

Beim MITGEFÜHL bleibe ich mit meinem seelischen Schwerpunkt bei mir, öffne aber mein Herz ihm zu helfen oder für ihn da zu sein.

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Das Element, das das HERZ reinigen kann, ist der Wind. Dazu passt der Spruch in einer Kapelle auf Hiddensee:

GOTTES SIND WOGEN UND WIND.  

ABER SEGEL UND STEUER SIND EUER – 

DASS IHR DEN HAFEN GEWINNT!

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JEAN JAQUES RUSSEAU: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

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Im Vorjahr machte ich mit Freundinnen an einem sehr heißen Julitag auf der Fahrt zu einem SAHAJA JOGA Seminar ein Fußbad in der Enns. Eine von ihnen hatte schöne Steine gefunden und zeigte sie mir. „Steine nehme ich nicht mit, mein Gepäck ist schwer genug!“ Meinte ich. Dann blickte ich zu Boden und sah dieses besondere Herz:

Ich war beeindruckt und hob es gleich auf. Es war so ein unerwartetes, großartiges Geschenk für mich. Das musste ich mitnehmen. Auch die Rückseite ist wunderschön:


Draupadi.

 

 

 

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WILLIAM BLAKE 2. Teil

Den 1. Teil findet man im November 2009 – siehe rechte Seite unten.

William Blake wäre am 28.11.2014,  257 Jahre alt geworden. Er war einer jener Menschen, deren KUNDALINI – ENERGIE schon vor der Geburt erweckt ist.

Das heißt, die Verbindung mit der absoluten kosmischen Energie ist von Anfang an gegeben.

Ab dem Alter von 8 Jahren hatte er Visionen.

Dadurch wußte diese besondere Seele von der Selbstverwirklichung oder Realisation:

10730828_10205649405984930_6852272080594047492_n William Blake

Eine eindrucksvolle Darstellung der Erweckung der individuellen Energie = Kundalini,

die in jedem Menschen im Kreuzbein ruht.

Ist diese Kraft aktiv, werden die Chakren oder Energiezentren im Körper durchflutet, gereinigt und

die Qualitäten wie Reinheit, Weisheit,  Kreativität, Zufriedenheit,

die eigene Meisterschaft,

bedingungslose Liebe,

der respektvolle, gesunde Umgang mit uns selbst und unseren Mitmenschen,

die Bamherzigkeit und das Verzeihen können,

etabliert.

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ZITATE von William Blake:

Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt,

erschiene dem Menschen alles wie es ist:

UNENDLICH“.

Ich würde die Energiezentren des Menschen, die durch die regelmäßige Meditation gereinigt werden, als Pforten der Wahrnehmung bezeichnen.

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„ENERGIE IST EWIGE FREUDE“ !

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DANKBARKEIT ist der Himmel selber,

und es könnte kein Himmel sein,

gäbe es die DANKBARKEIT nicht“!

Jacobs_Ladder William Blake

DIE HIMMELSLEITER von WILLIAM BLAKE

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Im Oktober machte ich mit einer Freundin einen Ausflug ins Waldviertel. Als ich an einer Fleischhauerei vorbeiging, dachte ich an meine Söhne, die so gerne „Würstel“ essen. Dann hätte ich gleich ein besonderes Mitbringsel.

Meine Freundin fragte den Fleischhauer:“Möchten sie ihre ureigene Energie spüren?“ Der junge Mann war einverstanden. Er legte seinen Schurz ab, wusch sich die Hände und kam vor das Verkaufspult.

Strahlend erzählte er, was er in seinem Inneren gespürt hatte. Später berichtete er von einem Experiment mit seinen Freunden:

Sie trinken schon 2 Wochen keinen Alkohol und rauchen nicht mehr. Sie wollen einfach beweisen, daß man so auch glücklich leben kann.

Elisabeth.

Die GROSSE Freiheit

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWunderschön geschmückte Türe in Nirmal Dham – Delhi – Indien.

Ein Gedicht von ELIAS DER POET:

DIE GROSSE FREIHEIT

 

WENN IHR ALT WERDET

UND MÜDE UND SCHWACH,

DANN GREIFT NICHT DER TOD NACH EUCH

– NEIN – DIE SEELE BEREITET SICH VOR

AUF DIE GROSSE FREIHEIT.

 

WENN IHR ALT WERDET

UND IHR BEGINNT LOSZULASSEN

VON DEM WAS EUCH GEHÖRT,

DANN GREIFT NICHT DER TOD NACH EUCH

– NEIN – DANN ERHEBT SICH DIE SEELE ÜBER DEN LEIB,

DAS ENDLICHE WIRD UNENDLICH,

DAS IRDISCHE WIRD HIMMLISCH.


OLYMPUS DIGITAL CAMERAShri Mataji´s Grabmahl in Nirmal Dham – Delhi – Indien.

Als wir am 20.03.2014 vom Abendprogramm in Nirmal Dham ins Ashok – Hotel zurückkehrten, erzählten wir dem Manager beeindruckt von der großartigen Atmosphäre und den wunderbaren Blumenarrangements dort.

Ganz selbstverständlich meinte er:“IT`S HEAVEN!“

Draupadi.

AYURVEDA – das älteste medizinische System

DR. KURUSH aus Indien, ein bekannter Ayurveda Arzt, stellte uns vorige Woche bei einem Vortrag Ayurveda vor.

AYU =  LEBEN

VEDA = WISSEN

AYURVEDA, die Wissenschaft des Lebens ist mehr als 5000 Jahre alt. Nach den Überlieferungen wurden die Erinnerungen von Lord Brahmadeva aufgezeichnet.

Die Anatomie wurde vor 2500 Jahren in Indien beschrieben. Unsere Schulmedizin baut auf diesem Wissen auf. Zum Beispiel waren MORPHINE, als Schmerzstiller und RESORPIN, als  Blutdrucksenker schon damals bekannt. Auch die plastische Chirurgie wurde an den Universitäten gelehrt.

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DAS HAUPTZIEL, die Erhaltung des menschlichen Lebens, besteht aus:

  1. DHARMA – DIE PFLICHTERFÜLLUNG.
  2. AARTHA – DER EHRLICHE BROTERWERB.
  3. KAAM – WEITERGABE DER GESUNDHEIT AN DIE NÄCHSTE GENERATION. (Berechtigung der Aphrodisiaka)
  4. MOKSHA – DIE SELBSTVERWIRKLICHUNG ODER BEFREIUNG.

DER MENSCH IST EIN DUPLIKAT DES UNIVERSUMS. Alles was im Universum passiert, passiert auch im Menschen.

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Es gibt 3 DOSHAS, die verschieden stark im Menschen ausgeprägt sind:

  • VATA = ÄTHER und LUFT
  • PITTA = FEUER und WASSER
  • KARPHA = ERDE und WASSER

Diese Doshas sind lebensnotwendig, sie sind festgelegt, wie ein individueller Fingerabdruck. Wenn sie in Harmonie sind, ist der Mensch gesund. Darum sollen wir sie respektieren.

VATA ist die Bewegungsenergie. Die Geburt, das Wachsen, das Sprechen, der Blutkreislauf, das Leben, das Sterben…

  • Der VATA-TYP ist dünn,
  • jammert gerne,
  • oft müde,
  • meist Stimmungsschwankungen,
  • anfällig für Krankheiten…

PITTA ist die Transformation, die Verdauung, der Zellstoffwechsel…

  • Der PITTA-TYP ist temperamentvoll,
  • hat einen scharfen Verstand,
  • ist redegewandt,
  • hat eine schnelle Verdauung,
  • leicht wütend,
  • sehr aktiv,
  • schnell unter Stress….

KAPHA ist der Zusammenhalt, die Regeneration…

  • Der KAPHA-TYP spricht langsam, eher wenig,
  • langsame Auffassung,
  • reagiert spät,
  • gutes Verdauungsfeuer,
  • ißt weniger,
  • hat die besten Voraussetzungen alt zu werden…

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GENERATOR   –    ORGANIZER     –      DESTROYER

   G            –                     O                 –                     D

KAPHA             –      PITTA            –           VATA

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Warmes frisch gekochtes Essen ist die 1. Wahl.

Es sollte mit etwas Öl oder GHEE, das ist Butterschmalz, angereichert sein. Das verstärkt das Verdauungsfeuer. Wassertrinken vor dem Essen, schwächt es.

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   Ein wesentlicher Bestandteil der GESUNDERHALTUNG ist :

DIE MEDITATION AM FRÜHEN MORGEN.

  • Zu dieser Zeit wird Serotonin ausgeschüttet, das unser Gehirn gesunderhält.
  • Meditation ist der größte STRESSABBAUER überhaupt.
  • Die Meditation von SAHAJA YOGA führt uns in das gedankenfreie Bewußtsein. In diesem Zustand regenerieren wir uns am besten.

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Tipps:

  • WASSER sollte nur schluckweise getrunken werden.
  • etwas Wasser vor dem Essen befeuchtet die Speiseröhre, zuviel löscht das Verdauungsfeuer,
  • eine kleine Süßigkeit (Trockenfrucht)vor dem Essen heizt das Verdauungsfeuer an,
  • Suppen sind sehr gut.

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REZEPT FÜR EIN NATÜRLICHES ANTIBIOTIKUM:

1 Becher Milch mit einer Messerspitze KURKUMA kurz aufkochen, etwas Zucker dazugeben und schluckweise trinken. Kann man zwei Mal täglich anwenden.

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Eine indische Weisheit:

Jemand der 1 Mahlzeit am Tag ißt, ist ein JOGI,

Jemand der 2 Mahlzeiten am Tag ißt, ist ein BOGI,

Jemand der 3 Mahlzeiten  am Tag braucht, ist ein ROGI.

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Dr. Kurush sagte am Ende der Konsultation zu seinem Patienten:

ALLES IST VORBESTIMMT. ICH KANN NICHT HEILEN, DAS MACHT GOTT!“

Der Patient antwortet:“Soll ich Ihnen zahlen oder I H M ?“

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Ausschnitt aus einem Artikel in NEWS-Reisen:

Hört man AYURVEDA denkt man automatisch an Indien.

Die Ayurvedische Heilkunst hatte schließlich vor rund 5000 Jahren ihren Ursprung im Land von Taj Mahal und Sari, von Bollywood und Mango Chutney, Die alte indische Gesundheitslehre betrachtet den Menschen als untrennbare Einheit aus

KÖRPER – SEELE  – GEIST   – UMWELT.

Nicht Gesundheit oder Krankheit stehen im Vordergrund,

sondern

HARMONIE , GLÜCK UND WOHLBEFINDEN

DES GANZHEITLICHEN MENSCHEN.

Im November 2007 konnte ich das TAJ MAHAL besuchen.

Draupadi.

FENG SHUI gegen das Gerümpel des Alltags

Ein sehr empfehlenswertes Buch:

FENG SHUI

gegen das Gerümpel

DES ALLTAGS

 von Karen Kingston.

AUSZÜGE:

Alles Materielle ist nichts anderes als Energie im Übergang…. In Wirklichkeit gehört ihnen nicht einmal der Körper, in dem sie sich gerade befinden. Er ist eine Leihgabe des Planeten und wird, nachdem sie mit ihm fertig sind, automatisch  r e y c y c l e d und in einer anderen Form ohne sie wieder erscheinen!

SIE SIND EIN GEIST –  

EIN HERRLICHER, EWIGER, UNZERSTÖRBARER GEIST – ,

 doch ihre menschlichen Lebensumstände könnte man am besten als übergangsmäßige Situation im gemieteten Körper beschreiben.

Ihr Körper ist nur für eine bestimmte Zeit DER TEMPEL IHRER SEELE.

Die Dinge, mit denen sie sich im ausgeweiteten Tempel ihrer Wohnung umgeben, müssen sich deshalb mit ihnen verändern und wachsen, damit sie widerspiegeln, wer sie sind.

Besonders wenn sie auf irgendeine Weise an sich arbeiten, werden sie ihre Umgebung regelmäßig auf den neuesten Stand bringen müssen.

Sie sollten also immer eine Spur von´ausrangiertem Gerümpel hinter sich zurücklassen und damit beginnen, dies als Zeichen ihres Fortschritts anzusehen!

DIE ERGEBNISSE BEIM AUSMISTEN SIND DEN AUFWAND ALLEMAL WERT.

LIEBE UND ANGST KÖNNEN NICHT IM SELBEN RAUM EXISTIEREN, ALSO HÄLT ALLES WORAN WIR AUS ANGST FESTHALTEN UNS DAVON AB, IN UNSEREM LEBEN MEHR ZU LIEBEN!

ALSO  L  O S L A S S E N ! ! !

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Am 1. September begann meine „Pension“ nach 19 Jahren Tagesmuttertätigkeit. Weil zur selben Zeit auch mein Mann in den Ruhestand trat,  feierten wir das mit einer Woche Urlaub auf MADEIRA.

Die typischen strohgedeckten Häuser in SANTANA auf MADEIRA.

In dieser Zeit las ich auch das „Entrümpel-Buch“ und nachdem wir wieder daheim waren, begann ich  unserem Bücherschrank auszuräumen und Verschiedenes auszusortieren.

Als ich 2 Kartons gefüllt hatte, kam die Idee, die Bücher gleich auf unseren Gehsteig zu stellen. Und wirklich, am nächsten Tag  waren nur mehr einige Exemplare in den Kisten. Also brauchte ich Nichts mehr schleppen!!!

Weil es so gut geklappt hatte, reinigte  ich gleich unsere Spielzeugschränke  und sortierte  aus. Ich spürte so  eine große Erleichterung. Heute war ein Kellerabteil dran. Ich hätte nicht gedacht, daß sich durch das Entrümpeln so ein Wohlgefühl einstellt!

Auf der Prachtstraße in Funchal fand eine Ausstellung statt. Dort entdeckte ich dieses Blütenarrangement.

Draupadi.

 

GROSSMUTTERLIEBE

Schon bevor meine Enkelin zur Welt kam, war das 1. Paar „Wollschuhe“ fertiggestellt. Schließlich wurde sie im Jänner erwartet.

Als ANNA geboren war und so viele lila Kleidungsstücke bekam, strickte ich etwas Passendes dazu. Meine Schwiegertochter hatte die Idee zu diesen Stiefeln:

Es wurde langsam wärmer und so probierte ich ein Paar aus Baumwolle:

Schon vor der Geburt hatte ich mit meiner Schwiegertochter dieses Modell ausgesucht. Das Stricken half mir die Hoffnung und Sehnsucht nach einem gesunden Enkelkind zu verarbeiten:

Als ich das Ensemble der jungen Mutter übergab, war sie zu Tränen gerührt. Die kleine Anna mußte gleich hineinschlüpfen. Es paßte perfekt!

Von der Jackenwolle häkelte ich diese Schuhe:

Ich probierte einmal die Kombination  ROSA-LILA  aus:

Weil den kleinen Füßen

auch im Frühsommer kalt werden kann, versuchte ich Sandalen zu häkeln:

Vielleicht denkt sich jetzt die Leserin oder der Leser dieses Artikels:

  • „Bin ich in einem Strickblog gelandet?“
  • „Was hat das mit Großmutterliebe zu tun?“ 

Ich wünsche mir einfach, daß die guten Schwingungen rüberkommen. All die Liebe, Freude und Dankbarkeit, die in diese Kleidungsstücke hineingeflossen sind.

  • Meine Großmutter war ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben.
  •  Auch die Möglichkeit zu beten, hat sie mir gelernt, egal, ob ich sehr glücklich oder auch traurig war.
  • Diese Präsenz von Gott, der uns liebt und für uns da ist, hat sie mir vermittelt.
  • Ich habe sie sehr geliebt.

Als Nächstes häkelte ich ein weißes Modell:

Und weil Erdbeerzeit war, machte ich als Geburtstagsüberraschung für meine Schwiegertochter dieses Paar „Schuhe“:

 Als der Blogbeitrag so weit gediehen war, erhielt ich den 1. Kommentar. Das Zitat darin:

„EINE GROSSMUTTER WIRD IM SELBEN AUGENBLICK GEBOREN, WIE IHR ENKELKIND“

möchte ich erweitern. Ich wurde zur Großmutter, als ich von der Existenz dieses kleinen Wesens erfuhr.

Ich schwebte damals, an diesem Nachmittag  im April auf Wolken. Voll Freude radelte ich zu einer wunderschönen Wiese und pflückte diesen Blumenstrauß:

Diese unendliche Vielfalt, Schönheit und Perfektion der Natur war für mich ein Ausdruck der Fülle des Lebens, die auf unser Enkelkind wartet.

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Das Größte, das wir Jogis weitergeben können, ist

die Erweckung der Kundalini-Energie.

Bei meinem Enkelkind passierte das im September 2009, vier Monate vor der Geburt.

Aus dem Tagebuch für ANNA:

„Heute, am Sonntag, erlebten wir ein besonderes Frühstück. Deine Eltern kamen und Dein Onkel nahm sich auch so früh am Morgen Zeit für die Familie.

Dein Opa hatte 10 Rosen und viele Schmankerl eingekauft. Er bereitete Liptauer und Schnittlauchaufstrich zu. Ich machte einen Apfelstrudel, pflückte die vorletzten Feigen – 7 Stück – und eine wunderschöne Dahlie als Tischschmuck.

Bevor sich Deine Mama setzte, hielt ich die Hand vor ihren Bauch und wir spürten beide ganz stark Deine Kundalini. Es blies so kühl. Wie ein breiter Strahl fühlte es sich an. Der zukünftige Vater spürte es auch sehr gut – eine besondere Seele wird geboren werden! Nur Dein Opa spürte nichts, sagte er.“

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Wenn ich die GROSSMUTTERLIEBE beschreiben sollte, würde ich sagen,

  • sie ist wie ein fehlendes Puzzlestück,
  • wie eine helfende Hand zur richtigen Zeit,
  • wie die Glasur auf einer Torte oder einem Keks:

Eine Teamarbeit Anfang Mai 2010.

Eine Freundin erzählte mir, in SCHWEDEN sagt man:

„ENKELKINDER SIND DAS DESSERT DES LEBENS!“

Draupadi.

Eine Woche in der TÜRKEI

Vorige Woche kam ich von einem bemerkenswerten Urlaub zurück.

Ich war einige Tage in Antalya und Kappadokien mit meinem Mann in einer Reisegruppe unterwegs. Da wir erst um 19 Uhr in Wien abflogen, kamen wir in der Nacht im Hotel an. Der Morgen mit Sonnenschein, Palmen und der Spaziergang zum Meeresstrand war wunderbar. Mein Mann ist es schon gewohnt, daß ich in solchen Situationen sofort ein reinigendes Fußbad mache. Wir genossen nachher ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Es gab so viel Unbekanntes zu verkosten!

Unser Reiseleiter mit dem Namen Islam, lebte seit seinem 6. Lebensjahr in Deutschland. Er studierte dort und gründete später in Antalya eine Familie. Er sprach ein schönes Deutsch. Ich hörte ihm sehr gerne zu.

Der erste Tagesausflug führte uns nach PERGE, einer antiken Stadt, die ungefähr um 300 vor Chr. gegründet worden war. Paulus und Barnabas haben sie besucht.

FLICKR-FOTO von unionpearl.

Die ausgegrabenen Mauerreste hatten eine Marmorverkleidung. Platten mit bis zu 8 mm Dicke wurden damals mit Seide, Salz und Wasser geschnitten! Es war eindrucksvoll, die perfekte Architektur der Griechen und Römer so gut vermittelt zu bekommen.

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Der Saft der reifen Granatäpfel erfrischte und stärkte uns. Ein Glas kostete 3,50 Euro.

FLICKR-FOTO von Here´s Kate.

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Die nächste Station war ASPENDOS, ein sehr gut erhaltenes Amphitheater. Es war jahrhundertelang von einer dicken Sandschichte konserviert worden. Ein Schäfer entdeckte Teile des Monuments, das man daraufhin freilegte. Unser Reiseführer meinte, binnen 50 Jahren würde die Natur eine Stadt verschlucken können.

Ungefähr im 2. Jahrhundert ist dieses Theater entstanden. Seit einigen Jahren wird dieser eindrucksvolle Bau regelmäßig für Opern- und Balettfestivals genutzt. Das Theater bietet Platz für 15 000 bis 20 000 Besucher. Im Jahr 2005 wurde die Open Air Sendung „Wetten dass..?“ von hier übertragen..

FLICKR-FOTO von Aislinge.

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Am nächsten Tag fuhren wir über das ca.2000m hohe Taurusgebirge Richtung Kappadokien. Um uns auf den Aufenthalt in Konya vorzubereiten, erzählte Islam, unser Reiseführer, sehr respektvoll von dem Poeten RUMI, auch MEWLANA oder DJALAL oder DIN RUMI genannt. Von seinen Dharmischen Idealen, seinen Visionen einer besseren Menschheit. Ich hatte vorher erst einmal diesen Namen gehört und mit den Gedichten nichts anfangen können. Was auch oft an der Übersetzung liegt, wie mir gesagt wurde.

FLICKR FOTO von STML:

EDWIN, ein Literaturexperte, schrieb:

Heute, am 30.09.2008, wäre eine große Seele 801 Jahre alt geworden:
Maulana Jalaluddin RUMI,
der größte persische Dichter & Mystiker.

Rumi wurde im Jahre 1207 in Balkh, dem heutigen Afghanistan,
als Sohn eines bekannten moslemischen Theologen geboren.
Somit war er Moslem und verehrte den Propheten Mohammed
in hohem Maß.

Manche Gelehrte seiner Zeit und viele danach
setzten folgenden Vergleich:
Während die meisten Menschen wie Fische im Meer sind,
ist Rumi wie ein Wal, dem selbst das Meer wie ein Teich zu klein ist.
Was heißen soll, dass Rumi nicht in der Enge einer Religion leben konnte.

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BISWEILEN SIND WIR SICHTBAR, BISWEILEN VERBORGEN

BISWEILEN MUSLIMS, CHRISTEN ODER JUDEN.

WIR DURCHLAUFEN VIELE FORMEN,

BIS UNSER HERZ ZUFLUCHTSTÄTTE FÜR ALLE WIRD.“

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„MENSCHEN DER LIEBE SIND VON ALLEN RELIGIONEN FERN,

GOTT ALLEIN IST IHNEN GLAUBE UND WEG.“

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„MEIN HERZ EMPFING DEN LIEBESGLANZ,

DIE BRUST ÖFFNETE SICH IHM GANZ.

EIN NEUES KLEID BEKAM MEIN HERZ.

ZUM FEIND DES ALTEN WURDE ICH“.

Wie bei allen Erwachten waren seine Anschauungen unkonventionell. Er war ein Ergriffener, ein Verwandelter, ein Erleuchteter.
Er hatte einen Respekt für Frauen, wie er selten zu finden ist:

„DIE FRAU IST EIN STRAHL GOTTES,

NICHT DIESE IRDISCHE GELIEBTE.

SIE IST SCHÖPFERISCH,

MAN KÖNNTE SAGEN, SIE WURDE NICHT ERSCHAFFEN.“

Möge sein Geist noch durch viele Jahrhunderte leuchten!

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In KONYA besuchten das Grabmahl von RUMI, diesem bedeutendsten Dichter der persischen und islamischen Mystik. Mit 13 Jahren wanderte mit seiner Familie nach Rum in Antalia aus. Deshalb der Name RUMI. Ab 1228 lebte er in Konya:

FLICKR-Foto von ßlüewäve.

Seine Werk DIWAN enthält mehr als 3000 Gedichte. Nach dem KORAN hat dieser wie keine andere Dichtung die Literatur der persisch, türkisch und Urdu sprechenden Völker bis in die Gegenwart beeinflußt.

Das Hauptwerk MESNEWI ( 6 Bände) thematisiert die Sehnsucht nach der Wiedervereinigung mit Gott.

Einige seiner Aussagen:

DER SINN DES LEBENS:

DIE LIEBE ZUR NATUR

DIE LIEBE ZU DEN MENSCHEN

DIE LIEBE ZU GOTT.

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WENN DU EINEN FEHLER IN DEINEM BRUDER SIEHST,

SO IST DER FEHLER, DEN DU IN IHM SIEHST, IN DIR SELBER.


DIE WELT IST JA GLEICH EINEM SPIEGEL,

IN DEM DU DEIN EIGENES BILD SIEHST,

DENN DER „GLÄUBIGE IST DER SPIEGEL DES GLÄUBIGEN.“


REINIGE DICH VON DEM FEHLER IN DIR,

DENN DAS WAS DICH AM ANDEREN SCHMERZT,

SCHMERZT DICH IN DIR SELBER.


„DER UNGLÄUBIGE IST DER SPIEGEL DES UNGLÄUBIGEN:

NICHT SO, DASS DER UNGLÄUBIGE KEIN SPIEGEL WÄRE,

ABER ER HAT IHN NICHT POLIERT UND WEISS NICHTS VON SEINEM SPIEGEL!“

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„Ich habe das Licht des Allmächtigen gesehen!“

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DU SORGST DICH ZU VIEL ,

DU HAST DEINE EIGENE STÄRKE GESEHEN,

DU HAST DEINE GOLDENEN FLÜGEL GESEHEN,

OH, WARUM SORGST DU DICH DENN DANN UM ETWAS DAS WENIGER IST ALS DAS?

 

DU BIST IN WAHRHEIT DIE SEELE DER SEELEN……

DU BIST DIE SICHERHEIT, DAS OBDACH DER SEELEN DER LIEBENDEN

 WARUM SORGST DU DICH?

 SEI STILL WIE EIN FISCH 

UND BEGEBE DICH IN DIESE ANGENEHME SEE.

DU BIST JETZT IN TIEFEN GEWÄSSERN,

IN DEN LODERNDEN FLAMMEN DES LEBENS.

WARUM SORGST DU DICH?

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RUMI starb am 16.12.1273 in Konya.

Das Grabmahl war umgeben von einer wunderschönen Anlage mit Rosenbeeten und
einem Wasserpavillon zur Reinigung der Besucher. So viele Menschen kamen,
zogen die Plastiküberschuhe an und beteten vor seinem Grab.

Ich spürte eine starke Energie, als ich Mantras sagte und später mit gefalteten Händen
davorstand und meinen Kopf senkte.

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Der große SUFI-Philosoph RUMI gründete die Instituion der

TANZENDEN DERWISCHE:

Einen Abend konnten wir in diese, so ganz fremde Welt eintauchen. Wir genossen den Abend in einer Karawanserei. Dieser Bau schaut fast wie eine Burg bei uns aus. Die starken hohen Mauern boten den umherziehenden Karawanen Schutz, Erholung und Unterhaltung.

Zu Beginn hörten wir fremde, aber angenehme Musik. Es war eine Atmosphäre wie in einer Kirche. Im Prospekt wird die Zeremonie so beschrieben:

  1. Lobpreisung des Propheten – Die göttliche Liebe
  2. Ein Trommelschlag – Der Befehl Gottes zur Erschaffung des Kosmos.
  3. Eine Flöte – Der göttliche Atem
  4. Die Drehung – Der Einmarsch – die Begrüßung der Derwische
  5. Die Derwische legen ihre scharzen Umhänge ab, das heißt sie legen das Sterbliche ab.
  6. Die Drehung – Gott ist überall.
  7. Ein Gebet für das Heimatland.


FLICKR-FOTO von mammal.

Die Handhaltung sol die Verbindung von Himmel und Erde darstellen: Es wird durch das Tanzen ein Trancezustand erreicht. Eine Möglichkeit der Gedankenwelt zu entfliehen.

Als Sahaja Yogi spürte ich eine starke Belastung des Energiezentrums auf der Stirne. Shri Mataji hat es 1970 möglich gemacht, daß das oberste Chakra auf unserem Scheitel geöffnet werden kann. Dadurch ist eine Verbindung mit der allesdurchdringenden Energie ganz natürlich, ohne große außerordentliche Übungen möglich. Je stärker der Energiefluß durch die regelmäßigen Meditationen wird, desto länger kann man Gedankenfreiheit genießen.

Als Abschluß gab es im Hof der Karawanserei für jeden Besucher eine heiße Tasse Zimttee. Die einladenden Räumlichkeiten zum gemütlichen Austausch konnten wir nicht mehr nutzen, weil der Bus schon wartete.

 

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Großartig war die Ballonfahrt bei Sonnenaufgang in Kappadokien. Wir brachen um fünf Uhr früh auf. Es war noch stockdunkel, nur die kleinen Lastwagen, beladen mit den großen Körben für die Passagiere und den gut aufgerollten Ballons begegneten uns. Auf dem großen Platz wurden fast zehn Ballons aufgeblasen. Wir Passagiere bekamen Tee und Gebäck. Langsam wurde es heller und wir konnten diese zauberhafte Landschaft besser sehen. So viele geschäftige Helfer machten es möglich, daß ein Ballon nach dem anderen langsam abhob.

Bevor wir in den Korb kletterten wurde noch ein Gruppenfoto gemacht.

Der junge Mexikaner stand vor mir und ich dachte:“Viel wird man von mir nicht sehen“, da hockerlte er sich auf einmal nieder und ich war in ganzer Breite am Bild. Ich erzählte ihm von meiner Sorge und wir lachten beide. Zu seinem Namen ISRAEL meinte er, er hätte sehr kreative Eltern. Sie wollten ihrem Sohn einen besonderen Namen geben.

In unserem großen Ballonkorb hatten 14 Italienische, 15 österreichische Touristen und Israel Platz. Dann ging es los. Eine große Gasflasche, die zum Aufblasen gebraucht worden war, wurde ausgeladen. Für eine Stunde Fahrt brauchten wir vier Gasflaschen und zwei hatten wir als Reserve mit. Unser Pilot, Herr Mahmut hatte schon circa 300 Ballonfahrten hinter sich. Er war etwas wortkarg, aber sehr kompetent.

Am Himmel waren vereinzelt Wolken, aber diese ermöglichten ein großartiges Schauspiel:

Die Sonne stieg auf – lautlos wie immer, aber so majestätisch und schön. Viele hielten diese Momente mit der Kamera fest. Ich schaute zu Israel, er wischte sich gerade eine Träne von der Wange, lächelte mich an und zeigte mir das Siegeszeichen mit der Hand. Ich sagte leise das Mantra zur Sonne:

OM TWAMEWA SAKSHAT SHRI SURYA NAMOH NAMAHA

FLICKR-FOTO von Hirokon_v.

Es gab so viel zu sehen. Ungefähr zwanzig Ballone zählte ich, beladen mit staunenden Touristen wie wir. Einmal fuhren wir ganz tief in ein Tal hinein und konnten fast in die Wohnungen, die in den Berg gehauen waren, blicken.
Die Landung gelang perfekt. Praktischerweise wurde der Korb gleich auf den Anhänger gesetzt. Alle waren erleichtert, daß es so gut geklappt hatte. Ein Tisch mit Sekt, Orangensaft und Gläsern stand schon bereit. Zuerst wurden die Zertifikate überreicht. Weil die temperamentvollen Italiener mit uns waren, wurde nicht nur applaudiert, sondern auch laut BRAVO gerufen. Mahmut, der Pilot, öffnete die Sektflasche und freute sich wie ein Formel 1 Fahrer über seinen „SIEG“.

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Das Frühstück schmeckte wunderbar. Die Daheimgebliebenen freuten sich über unsere begeisterten Erzählungen. Anschließend fuhren wir nach GÖREME, ein Ort, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Wir besichtigten auch viele kleine Kapellen, die von den Mönchen in den Stein gehauen und mit Wandmalereien versehen worden waren. In einer dieser kleinen Steinkirchen war ich mit zwei Frauen. Ich erklärte ihnen, ich möchte einen Test machen und sang das OM. „Bitte, noch einmal, das war so schön! Ich habe es so gut gespürt“ waren die Reaktionen.

Das OM ist eine Übung, die uns ins Zentrum bringt, weg von Vergangenheit und Zukunft.

Man schließt die Augen, holt tief Luft und

bläst sie langsam beginnend mit dem Laut

OOOOOO-MMMMMM

wieder aus.

Es tut auch gut, die rechte Hand auf die Halsmitte –

da spürt man sein inneres Instrument, oder

auf das Brustbein, oder

auf den Bauch zu legen.

Am besten ausprobieren und zweimal wiederholen. Dann weiß man, ob es guttut oder nicht.

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Am vorletzten Tag besuchten wir eine Teppichmanufaktur:

FLICKR FOTO von elvedon.

Es war eine schöne Anlage in einem geschackvollen Park. Ich spürte sofort, es ist ein guter Ort.

„Wenn man als Jogi, der diese vierte Dimension, diesen inneren Computer, entwickelt hat, unterwegs ist, wartet man immer auf dieses Fühlen einer guten Energie. Am Beginn in diesem Land fühlte ich eine starke Belastung des zweiten Energiezentrums in der Hüfte und des sechsten Zentrums im Kopf. Die Empfindungen waren nicht immer gleich, manchmal kribbelten auch alle Finger. Wir waren ja in einer Reisegruppe unterwegs, da gibt es viele Ursachen. Dieses eingebaute Instrument ist immer so effektiv, wie die Aufmerksamkeit ist. Ich meditiere jetzt seit mehr als19 Jahren. Heuer war es das erste Mal, daß ich auch bei den Urlauben mit meinem Mann diese vierte Dimension sehr stark spüren konnte. Das bedeutet einfach viel mehr Lebensqualität und Freude.“

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Wir erlebten eine Führung beginnend mit Teppichwäsche, Seidenraupenkokon-Kochen, Färberei, Schauwerkstatt…

Es gab antike, neue, kostbare und erschwingliche Teppiche.

FLICKR-FOTO von Michellemorley.

Die Situation war ähnlich der, damals in Istambul im Jahr 2002, nach den Anschlägen in New York am 11.09.01. Der Besitzer und seine Angestellten waren durch die fallenden Aktienkurse sehr verunsichert.

Dann kamen die individuellen Gespräche. Mein Mann und ich hatten eigentlich nicht vor, einen Teppich zu kaufen. Aber es ist wie eine Entwicklung. Ich habe schon gehört, daß der Teppich den Besitzer findet und dann das Heim verändert. Das kann man sich nicht vorstellen, das muß man erleben.

Im Laufe des Gespräches kamen wir auf Sahaja Yoga und ich konnte unserem Verkäufer seine Kundalini-Energie erwecken. Mein Mann beobachtete nur. Als ich gefragt wurde, ob ich studiert hätte, sagte ich „Ja, ich bin Jogameisterin“.

Der Chef wurde geholt und bekam auch seine Selbstverwirklichung.

Dann stellten wir uns alle um den Teppich herum, den mein Mann ausgesucht hatte.
Die Farben von grünen und braunen Walnußchalen, Safran, Indigo, roten Läusen…
ergaben ein harmonisches Bild.
Wir spürten einen Wind von der Teppichfläche aufsteigen.
Sicherheitshalber wurde die Türe geschlossen, die starke Kühle blieb. Ich erklärte, dass, so wie von den Gemälden Michelangelos ungebrochen diese Energie fließt, auch von dem Teppich all die Wünsche und Liebe eingeknüpft in vielen Monaten, zu spüren ist.

Nach und nach kamen noch etliche Angestellte um ihre Realisation zu bekommen.
Es war so aufregend für mich. Unser Reiseleiter, Herr Islam, meinte:“Ich habe die Energie auch gespürt, aber sie ist ja überall!“

Als wir uns verabschiedeten, sagte der Verkäufer zu meinem Mann:“Sie brauchen noch, aber mich hat sie überzeugt!“

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Dann fuhren wir wieder zurück in das Traumhotel am Meer. Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir Antalya. Der erste Stop war bei der Schmuckwerkstatt. Eine wunderschöne Verkäuferin führte uns durch das Geschäft. Zum Abschied umarmten wir uns, obwohl wir nichts gekauft hatten, die Chemie stimmte einfach.

Das beste Model der Ledermodenschau war unser Reiseleiter. Islam bekam den größten Applaus. Mein Mann fand die Lederjacke, die er schon seit Jahren in Österreich gesucht hatte. Und weil der Preis so gut war, schenkte er mir eine Seidenleder-Jacke. Nach einer Stadtführung genossen wir ein gutes Mittagessen am Jachthafen von Antalya. Gestärkt durchstreiften wir die Gassen und tauschten uns bei türkischem Kaffee und Tee mit unserern Reisegenossen aus. Nach der Heimfahrt zum Hotel kam der Abschied vom Reiseleiter. Er meinte zu mir:“Sie haben so viel Liebe in sich!“

Den letzten Vormittag verbrachten wir am Strand. Der Lautsprecher spielte deutsche Oldies wie „Ramona….“

Beim Heimflug wurden zwei Maschinen zusammengelegt und so saß ich neben einer netten Frau, die auch für ihre Realisation bereit war. Am Abend landeten wir in Wien. Es war wunderschön, die Autobahnen wie Brokatbänder, das Riesenrad… Die Heimat hatte uns wieder.

Eine dankbare Draupadi.

P.S. Weil oft auf die Anfrage nach SEIDENLEDER diese Seite gefunden wird, möchte ich etwas ergänzen:

Ich bin sehr zufrieden mit der langen, ausgestellten Seidenleder-Jacke.  Sie greift sich gut an und ist nach den Imprägnierungen ein Mal jährlich mit dem mitgekauften Spray noch immer tip top.

Erst daheim ist mir aufgefallen, daß die Knopflöcher nicht verstürzt genäht sind, oder das Futter nicht so unauffällig eingearbeitet ist. Aber das sind Feinheiten, die nicht jeder bemerkt. Auch mein Mann trägt seine Jacke sehr gerne und das ist ja das Wichtigste!

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