WILLIAM BLAKE 2. Teil

Den 1. Teil findet man im November 2009 – siehe rechte Seite unten.

William Blake wäre am 28.11.2014,  257 Jahre alt geworden. Er war einer jener Menschen, deren KUNDALINI – ENERGIE schon vor der Geburt erweckt ist.

Das heißt, die Verbindung mit der absoluten kosmischen Energie ist von Anfang an gegeben.

Ab dem Alter von 8 Jahren hatte er Visionen.

Dadurch wußte diese besondere Seele von der Selbstverwirklichung oder Realisation:

10730828_10205649405984930_6852272080594047492_n William Blake

Eine eindrucksvolle Darstellung der Erweckung der individuellen Energie = Kundalini,

die in jedem Menschen im Kreuzbein ruht.

Ist diese Kraft aktiv, werden die Chakren oder Energiezentren im Körper durchflutet, gereinigt und

die Qualitäten wie Reinheit, Weisheit,  Kreativität, Zufriedenheit,

die eigene Meisterschaft,

bedingungslose Liebe,

der respektvolle, gesunde Umgang mit uns selbst und unseren Mitmenschen,

die Bamherzigkeit und das Verzeihen können,

etabliert.

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ZITATE von William Blake:

Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt,

erschiene dem Menschen alles wie es ist:

UNENDLICH“.

Ich würde die Energiezentren des Menschen, die durch die regelmäßige Meditation gereinigt werden, als Pforten der Wahrnehmung bezeichnen.

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„ENERGIE IST EWIGE FREUDE“ !

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DANKBARKEIT ist der Himmel selber,

und es könnte kein Himmel sein,

gäbe es die DANKBARKEIT nicht“!

Jacobs_Ladder William Blake

DIE HIMMELSLEITER von WILLIAM BLAKE

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Im Oktober machte ich mit einer Freundin einen Ausflug ins Waldviertel. Als ich an einer Fleischhauerei vorbeiging, dachte ich an meine Söhne, die so gerne „Würstel“ essen. Dann hätte ich gleich ein besonderes Mitbringsel.

Meine Freundin fragte den Fleischhauer:“Möchten sie ihre ureigene Energie spüren?“ Der junge Mann war einverstanden. Er legte seinen Schurz ab, wusch sich die Hände und kam vor das Verkaufspult.

Strahlend erzählte er, was er in seinem Inneren gespürt hatte. Später berichtete er von einem Experiment mit seinen Freunden:

Sie trinken schon 2 Wochen keinen Alkohol und rauchen nicht mehr. Sie wollen einfach beweisen, daß man so auch glücklich leben kann.

Elisabeth.

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Sir CP.Shrivastava

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Am 22. Juli 2013 um 10 Uhr 41 starb

SIR CHANDRIKA PRASAD SHRIVASTAVA ,


DER EHEMANN VON

SHRI MATAJI NIRMALA DEVI SHRIVASTAVA,

in Genua – Italien.

Sir CP wirkte auf mich immer wie ein vollkommener Gentleman. Er stand voll hinter seiner Ehefrau Shri Mataji.

Von Ihrer Vision, den Weltfrieden durch die Realisation jedes einzelnen Menschen zu erreichen, war er begeistert. Wenn es sich ergab und er zu den Jogis sprach, bat er uns immer inständig, so vielen Menschen wie möglich von Sahaja Yoga zu erzählen und ihnen ihre Kundalinienergie zu heben.
Für mich repräsentierte er alle Qualitäten des rechten Herzens, einfach die guten Eigenschaften, die man sich von einem männlichen Familienmitglied wünscht.

26-07-2013 09 14 43

Ein berührendes Foto vom Mai 2006 in England.

Ein sehr informativer Artikel über Ihn in Englisch:
http://www.free-meditation.ca/archives/1744

Mein Blogartikel:

„EINE HOCHZEIT  3. Teil“ vom 6.04.2009

hat auch die Hochzeit von SHRI MATAJI und SIR CP zum Thema :

https://sahajayoga16.wordpress.com/2009/04/06/eine-hochzeit-3teil

Draupadi.

SHRI MATAJI NIRMALA DEVI starb vor 2 Jahren

Shri Mataji Nirmala Devi starb am 23. 02. 2011 in Genua.

Sie gründete 1970 die weltweite SAHAJA YOGA MEDITATION.

Unermüdlich reiste sie in die verschiedensten Länder um den Menschen die Realisation zu geben.

„MAN KANN DAFÜR NICHT BEZAHLEN!“ erklärte sie immer,

„DENN IN JEDEM MENSCHEN IST DAS INNERE SYSTEM

MIT DER KUNDALINIENERGIE,

DEN CHAKREN UND ENERGIEKANÄLEN ANGELEGT!“

The-West-Australian-Obituaries SM 1923Ein Artikelvon Torrance Mendez in einer West Australischen Zeitung.

Ich bin unendlich dankbar, daß ich diese Art der Meditation gefunden habe. Mein Leben hat sich so positiv verändert:

  • Ich habe das schöne Geschenk bekommen, meinen Mitmenschen die Kundalinienergie erwecken zu können.
  • Ich erlebe laufend wie positiv man sich durch diese Art der Meditation verändern kann.
  • Ich habe gelernt mich selbst zu lieben.
  • Ich habe echte Freundinnen und Freunde gefunden. Es war immer jemand da, der mir seine Hand reichte, wenn es schwierig wurde.
  • Ich habe eine starke Familie und darf unsere lieben Enkelkinder genießen.
  • Ich habe erfahren, daß unsere Wünsche mächtig sind und zur richtigen Zeit erfüllt werden.
  • Ich habe gelernt, daß Verzeihen und Loslassen möglich und gut ist.
  • Ich habe erfahren, daß Wunder geschehen – auch in meinem Leben.
  • Ich gehe einen schönen Weg mit der Gewißheit, daß noch viele großartige Dinge auf mich warten.

040520121085

DANKE, SHRI MATAJI, DASS DU MICH AUCH AUSGEWÄHLT HAST MITZUHELFEN, DEINE VISION SAHAJA YOGA WIRKLICH WERDEN ZU LASSEN!

Draupadi.

WILLIAM BLAKE 1. Teil

Ein wunderschönes Gemälde dieses Künstlers: MARIA UND JESUS IN ÄGYPTEN

mary&jesus.egypt WILLIAM BLAKE<

William Blake- Ein großer Dichter, Maler und Naturmystiker Englands

wurde vor 252 Jahren – am 28. November 1757 in London geboren.

Flickr Foto von andrewafoley2005.

Wenn die Tore der Wahrnehmung gereinigt wären, würde der Mensch alles so sehen wie es ist, nämlich unendlich…Alle Gottheiten wohnen in der menschlichen Brust“.

schrieb William Blake.

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Quelle: Dieter Storz in der Zeitschrift HERMES:

Er war der Sohn des Strumpfwirkers James Blake und seiner Frau Katharine. Schon als Kind zeigte sich „sein zweites Gesicht“- seine Gabe Wesen zu sehen oder Dinge vorherzusagen.

Zum Beispiel kam er als 8 – jähriger strahlend nach Hause und erzählte von einem Baum in Peckham Rye, der von oben bis unten voll von Engeln mit weißen Flügeln war. Seine Eltern ermöglichten ihm, dem strengen Schulsystem zu entgehen und unterrichteten ihn daheim.

Sein Biograph Sheldon Cheney schrieb:

„WILLIAM BLAKE ist als Mystiker sowohl Künstler wie Verkünder einer Botschaft.

Seine Gedichte und Zeichnungen gehören zu den unmittelbarsten. kristallklarsten und freudigsten, die man kennt.

In ihnen verbindet sich Tiefe mit Einfachheit, sie verzichten auf äußere Wirkung und besondere Erklärungen.

Er ist der echteste und überzeugendste britische Mystiker und es gibt während seines Jahrhunderts in der westlichen Welt keinen, der sich mit ihm messen könnte“.FLICKR FOTO von Jessicamulley. Es zeigt ein Mosaik aus der Centaur Street in London. William Blake arbeitete von 1790 bis 1800 in der Nähe – im Herkules Gebäude.

Quelle Brockhaus:

Der Frühromantiker WILLIAM BLAKE hat seine außerordentlichen, plastischen Visionen in den prophetischen Büchern mit hinreißender Sprachgewalt und kühnen Bildern dargestellt.

Die Verschmelzung von Text und Illustration zu einer dekorativen Einheit sowie die schwungvolle Linienführung waren von besonderer Bedeutung für den Jugendstil.

Draupadi.

IN DER TOSKANA

Mitte Oktober erlebten wir eine sonnige Woche in der Toskana. Mein Mann und ich waren mit einer netten Reisegruppe im Bus unterwegs. Hans, unser Reiseleiter aus Salzburg, war ein „Alter Hase“, er gab uns viele wertvolle Tips.

Bei unserer Fahrt durch Österreich regnete es stark. „Die Sonne scheint tröpferlweise“ erklärte uns der Chauffeur. Doch in Südtirol zeigte sie sich schon. Als wir am Gardasee vorbeifuhren hatte es schon 25 Wärmegrade.

Die Landschaft der Toskana zog uns in ihren Bann:

FLICKR-FOTO von boarderhype.

In seinem Buch: „Die italienische Reise“ beschrieb JOHANN WOLFGANG V. GOETHE auch die Toskana:

Diese Gegend ist viel zu schön, um mit der Pferdekutsche durchzurasen!“

Er verbrachte die Zeit von September 1786 bis Mai 1788 in Italien.

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Im Hotel angekommen, war das FUSSBAD mit warmen Salzwasser eine Wucht. Für mich ist diese Reinigungsmethode immer sehr erholsam. Die unteren drei Energiezentren können auf diese Weise gut gereinigt werden und erleichtern der KUNDALINI, unserer UR-ENERGIE im Zentralkanal, den Aufstieg. Mein Mann, der nicht meditiert, meinte einmal: „Nach dem Fussbad bist du frischer!“

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Am nächsten Tag besuchten wir Montecalcini, Montepulciano und Pienca.

FLICKR-FOTO: Montepulciano von Martin und Julia.

Unsere örtliche Reiseleiterin, Antonella, erzählte uns ausführlich über

KATHARINA v. SIENA:

Diese bemerkenswerte Frau wurde 1347 als 23. Kind in einer verarmten Adelsfamilie geboren. Schon mit 7 Jahren hatte sie ihre 1. Vision von Jesus Christus. Mit 16 Jahren trat sie in den Dominikanerorden ein.

Quelle Brockhaus:

Katharina war karitativ tätig und reiste viel. Sie führte eine rege Korrespondenz, von der noch mehr als 380 Briefe erhalten sind. Katharina von Siena schrieb auch Bücher. Ihr Hauptwerk hat den Titel:

„DIALOG, GESPRÄCH VON GOTTES VORSEHUNG“

Durch mystische Erfahrungen der unmittelbaren Nähe Gottes bewußt, sah sie sich beauftragt in Politik und Weltgeschichte einzugreifen.

Sie wurde in ganz Europa bekannt und von vielen Persönlichkeiten um Rat gefragt.

Ihre Körpergröße war nur 1,30 Meter! Mit 33 Jahren starb sie in Rom.

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Wir hörten noch etwas ganz Wichtiges von Antonella:

„Jedes herzhafte Lachen verlängert unser Leben um 5 Minuten!“

Beim Mittagessen in PIENZA verspeisten wir die köstlichen PIZI, das sind handgemachte Spaghetti mit den verschiedensten Sossen. In der Füßgängerzone gab es schöne Geschäfte, klassische Feinkostläden mit dem würzigen PECORINO-Käse, der guten Salami und den verschiedensten Schinken zu verkosten.

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Am 3. Reisetag stand SIENA am Programm. Die Reiseleiterin Serena stellte sich als Angehörige der Contrade (Stadtbezirk) RAUPE vor. Ihre Schwiegermutter ist ein Stachelschwein, meinte sie. Denn sie wurde im Bezirk dieses Namens geboren.

Als wir plötzlich vor dem imposanten Dom standen spürte ich ganz starke Schwingungen oder Vibrationen, wie wir Sahaja Jogis sagen. Eine Vorarlbergerin fragte ihre Freundin, die ein Foto machen wollte:

„CHRISTL, bringsta des uffi?“

FLICKR-FOTO von Frengo 2.0

Nicht nur von außen, auch innen war der Dom atemberaubend schön.

Die Marmor-Mosaikbilder, die im Boden eingelassen sind, werden nur im Oktober für die Besucher freigelegt. Über 40 Künstler arbeiteten von 1369 bis 1562 an diesen 56 prachtvollen Darstellungen aus der Bibel.

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Am 2.Juli und am 16.August wird jedes Jahr ein PALIO, das ist ein Pferderennen zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria auf der Piazza del Campo abgehalten.

10 ausgeloste Stadtbezirke starten gegeneinander mit Jokeys und Pferden in historischen Kostümen. Zu Beginn wird eine Fahnenparade abgehalten. Der Gewinner der Fahne mit Mutter Maria und Jesus ist immer das PFERD! Auch wenn es ohne Jokey ins Ziel kommt!

FLICKR-FOTO von sparerobot.

Als ich eine ältere Dame nach dem Weg zum Cafe Nanini fragte, begleitete sie mich gleich zu diesem Tempel für Naschkatzen. Wir kauften dort die köstlichen PANFORTE Torten mit Trockenfrüchten und Nüssen für daheim.

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Wenn man regelmäßig meditiert und mit vielen Menschen zusammen ist, die das nicht tun, kann das manchmal schwierig sein. Ich fühlte sehr oft in diesen Tagen, daß einige Chakren nicht in Ordnung sind.

Aber als ich am 15.10.2009 zum Frühstück ging, spürte ich auf einmal die Kundalini wie einen Strom durch mich fließen – ich dachte an die Goldmarie im Märchen – es war toll! Es war der Tag, an dem wir FLORENZ besuchten.

FLICKR-FOTO: Ponte Vecchio von bdskene.

Obwohl der ARNO nicht so „blau“ wie unsere Donau ist, trägt er viel zum Reiz von Florenz bei.

Die Führung von Elvio begann auf der Piazza della Signoria (= Politik) bei der Kopie der weltberühmten Skulptur des DAVID, vom 26 jährigen Michelangelo 1501-04 aus einem Marmorblock herausgearbeitet. Elvio machte uns auf die Anmut der Darstellung im Gegensatz zur Übertriebenheit des danebenstehenden Herkules – einem Machtsymbol der Medici – aufmerksam. Die Florientiner vergleichen dessen Muskeln mit einem Kartoffelsack.

Wir gingen durch die Uffizien, eine U-förmige Gemäldegalerie auf dem Weg zum Stadtzentrum. In den Nischen sahen wir einige Phantomimen wie zusätzliche Denkmäler stehen.

Beim Dom gibt es immer freien Eintritt. Er gehört nämlich der Stadt, nicht der Kirche! Das Deckengemälde in der Kuppel ist 60 mal 60 m groß und stellt das letzte Gericht dar:

GOTTVATER – DER ZEUGE

JESUS CHRISTUS – der RICHTER, an seiner Rechten

MUTTER MARIA – DIE HOFFNUNG, denn sie bittet für die Menschen.

FLICKR-FOTO von daniel-weber.

Als wir die Stadt individuell erkunden konnten, kamen wir nochmals bei den Phantomimen vorbei. So lange waren sie gestanden, nur der Pharao war schon weggegangen.

Ich warf etwas Kleingeld in das Körberl der“ Katharina von Siena“, von einem Mann dargestellt. Er ergriff meine Hand, zog mich zu sich herauf und strich dreimal über meine Wange. Es war so berührend für mich, so als sagte die Vergangenheit zu mir: „Es ist alles gut!“

Wir stärkten uns dann mit Pasta und Thunfischsalat gegenüber dem Palazzo Pitti:

FLICKR-FOTO von amras_de.

Der Toskanische Abend mit besonderen Köstlichkeiten fand im Italienischen Monte Carlo statt. Wir besuchten ein Gut, wo Weintrauben, Oliven und Obst kultiviert und verarbeitet werden. Dort konnten wir die wertvollen Produkte zu einem fairen Preis kaufen.

Daß auch SCHUTZENGEL im Bus mitfuhren, erkannten wir spätestens bei einer scharfen Kurve, als meine Olivenölflasche, gut in Karton eingepackt wie eine Bombe von der Gepäckablage über unseren Köpfen herunterstürzte. Es wurde niemand verletzt und die Flasche blieb ganz!

Am nächsten Tag ging die Reise nach VOLTERRA, der Stadt der kurzen Wege.

Wir spazierten durch die alten, verwinkelten Gassen zur Alabasterwerkstatt des Herrn Rossi. Zuerst konnten wir das Drechseln einer kleinen Vase beobachten. Um 10,– Euro kaufte ich sie dann. Wir tauchten in eine unwahrscheinliche Vielfalt, Ästhetik und Kreativität ein.

Nach einem kürzeren Aufenthalt in dieser Stadt fuhren wir nach PISA.Wir hatten 1 1/2 Stunden Zeit für in 200 Jahren erbaute Kunst:

FLICKR-FOTO von Franz St.

Als wir bei einem Gespräch mit „Österreich“ erfuhren, daß es nur 3 Plusgrade hat und regnet, genossen wir die warmen Sonnenstrahlen doppelt.

Trotz allem Zauber dieser Stadt ist „DER SCHIEFE TURM“ die Hauptattraktion.

Der Bau des CAMPANILE begann 1173. Als das 3. Geschoß fertig war, begann sich der Turm zu neigen. Nach 100 Jahren beschloß man weiterzubauen und versuchte durch die Bauweise die Neigung auszugleichen. Es wurden noch drei Stockwerke aufgebaut. Im Jahr 1350 stellte man den Turm mit der Glockenstube fertig.

1598 machte GALILEO GALILEI (1564 in Pisa geboren) vom obersten Stockwerk aus seine berühmten Experimente zum Gesetz der Schwerkraft. Er begründete methodisch die Theorien des Kopernikus, daß die Erde eine Kugel ist und um die Sonne kreist. Der Papst zwang ihn 1633 seine Erkenntnisse zu widerrufen. Erst im Jahr 1993, 360 Jahre nach diesem Prozeß, hob Papst Johannes Paul der Zweite, bei seinem Besuch in Pisa offiziell den Kirchenbann über Galilei auf.

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Nach der Würstelpause beim Bus, weil ein Mittagessen zuviel Zeit gekostet hätte, fuhren wir nach LUCCA. Ich war ziemlich erledigt und hoffte auf eine gute Kaffeepause. Und wirklich, wir bekamen den günstigsten und besten Kaffee seit langem. Unser Reiseleiter hatte uns ja schon länger aufgeklärt, daß der im Stehen genossene Kaffee in Italien viel billiger ist:

Wir bezahlten für

  • 1 Espresso und
  • 1 Latte Macchiato – 2,– Euro!

Nachher war ich wieder zu neuen Taten bereit. LUCCA ist ja eine der Städte Italiens, die noch eine intakte Stadtmauer haben. Diese 4,2 km lange Mauer ist teilweise ein Erdwall, sehr breit, wie eine Allee bepflanzt und umschließt die mittelalterliche, autofreie Stadt. Zwei unserer Reiseteilnehmer befuhren diese mit dem Rad. So sportlich waren wir nicht.

FLICKR-FOTO von Wilmar Santin.

Ich konnte meinen Mann zu einer Fiakerfahrt überreden. Für 40,– Euro fuhren wir 45 Minuten ein Stück durch die Stadt und dann teilweise im Trab auf der Stadtmauer. Unser Pferd hieß EREMITAGE, war 4 Jahre alt und auf einem Landgut in der Nähe von Lucca daheim.

Es war großartig:

  • dieses gepflegte Grün rundum,
  • der originelle Fiaker,
  • die tolle Aussicht von OBEN,
  • die Erklärungen in Italienisch-Englisch und
  • die große Portion Frischluft nach der langen Autobusfahrt.

Als wir wieder zum vereinbarten Treffpunkt spazierten, kam uns eine junge Braut mit weißgeschminktem Gesicht entgegen. Es war eine Phantomimin am Heimweg mit ihrer Geldschatulle in der Hand. Sie ging sogleich auf mich zu, gab mir die Hand und wünschte mir „ALLES GUTE!“ War das die Zukunft – ein gutes Omen für die kommende Zeit?

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Am letzten „Urlaubstag“ ging die Reise nach PIOMBINO. Es hatte nachts geregnet, die Landschaft war wie frisch gewaschen für uns. Auf dieses Reisezuckerl hatte ich mich am meisten gefreut, endlich konnte ich das Meer wiedersehen. Mit vielen Passagieren betraten wir die Fähre zur INSEL ELBA.

FLICKR-FOTO von der_Corse: Moby-Lines -Fähre vor Portoferraio.

Ich blieb am Deck draußen und schaute begeistert auf das Wasser. Es war so, als würde es mir sagen wollen:

„Schau, was ich kann:

  • Schaumkronen wie feinste Brüsseler Spitzen,
  • jede Minute ein anderes Muster,
  • die Wassertropfen werfe ich in die Luft und spiele mit ihnen….“

Auf der Insel Elba erzählte ALINA, unsere Reiseleiterin für diesen Tag, unter anderem von NAPOLEON BUONAPARTE, der 9 Monate und 22 Tage hier gelebt hatte. Als wir seine Sommerresidenz verließen, begann der Sonnenschein. So hatten wir perfekte Fotomotive auf der Inselrundfahrt.

Alina erklärte uns auch OLIVENÖL EXTRA VERGINE, also die 1. Pressung, ist so wertvoll wie Muttermilch. In der Toskana wird nur damit gekocht. Es gibt auch Studien, wie wenige Herzerkrankungen in dieser Gegend dadurch vorkommen.

Ein besonderes Mittagessen hatte sie schon im Bus für uns bestellt:

Ein toskanisches Buffet mit CALAMARI für die Fischliebhaber unter uns.

Weil mein Mann so zufrieden war und liebe Gesellschaft hatte, verabschiedete ich mich und hatte endlich Muse für ein schönes Fußbad im Meer.

Nach einem gemütlichen Latte Macchiato am malerischen Jachthafen fuhren wir wieder mit der Fähre zurück.

Ich genoß die Wolken-Sonnenstimmung an Deck, Möven begleiteten uns – es war großartig!

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Weil die Heimfahrt nach Österreich doch einen ganzen Tag benötigte, forderte uns Hans, unser Reiseleiter, auf, schöne Erlebnisse am Mikrophon mit Allen zu teilen. Ich hatte das noch nie gemacht, gab mir aber dann doch einen Ruck und ging nach vorne.

Weil heute der Himmel so wunderschön ist, möchte ich eine liebe Begebenheit erzählen:

Schon 17 Jahre bin ich Tagesmutter und oft mit Kindern unterwegs. Eines Tages ging ich mit dem kleinen Nikolaus im Park spazieren. Er erzählte mir:“Meine Oma heißt Christine!“ „Ich hatte auch eine Oma mit diesem Namen“, antwortete ich. „Wo ist sie denn jetzt?“ fragte Nikolaus. „Ich glaub´, sie ist im Himmel“ sagte ich darauf. Nikolaus betrachtete angestrengt das Firmament. Daraufhin meinte er:“Meine Oma hat ein Auto!“

Alle lachten und einen schönen Applaus bekam ich auch. Mein Mann sagte, als ich wieder auf meinem Platz saß:“Du warst gut, aber ich bin sicher, du könntest noch viel mehr erzählen!“ Es war aufregend genug für mich gewesen. „Das nächste Mal“ antwortete ich.

Am Abend, nach ca. 3780 im Bus gefahrenen Kilometern, kamen wir wieder gut in Wien an.

Draupadi.

Eine Hochzeit 3.Teil

FLICKR-FOTO von Tut99(Roger).

Am 7. April 1947 haben Shri Mataji Nirmala Devi und Sir CP Shrivastava geheiratet.

Ein Dialog zum Thema aus der Filmbiografie

NIRMALA DEVI, EIN LEBEN FÜR DIE FREIHEIT

Shri Mataji:“In Indien, in der damaligen Zeit gehorchte man den Eltern! Und meine Eltern hatten ihn für mich ausgesucht. Er war ein Freund meines Bruders. Mein Bruder meinte, er sei ein guter Mensch. Also haben sie uns verheiratet.“

Sir CP:“Ich traf sie 1946 und sie war ganz anders als andere junge Damen ihres Alters. Sie kam aus einer patriotischen Familie und sie hatte eine besondere Ausstrahlung. Natürlich ahnte ich nicht, was da auf mich zukam, aber sie war einfach anders.“

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Chandrika Prasad Srivastava wurde am 8. Juli 1920 geboren. Er kam aus einer moslemischen Familie.

Shri Matajis wurde am 21. März 1923 geboren und wuchs in der christlichen Tradition auf.

Sie bekamen zwei Töchter. 1970, als Kalparna, die Ältere verheiratet war und Sadana, die Jüngere, verlobt, begann Shri Mataji ihre Vision Sahaja Yoga zu verwirklichen.

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Sir CP: „Als wir schon einige Jahre in England lebten, kam ich einmal nach Hause und sah einen weißen Jungen auf dem Sofa sitzen und eine Zeitung lesen! Ich fragte mich:

Wer ist das denn? Und er sah mich an, als wäre ich ein Eindringling. Ich fragte meine Frau: Täusche ich mich, oder sitzt dort ein Mann in meinen Kleidern? Ich glaubte ich spinne!

Meine Frau meinte:Nein,es ist alles OK. Ich erzähle dir,was passiert ist. Ich war in London und habe ihn dort gefunden. Er war verwahrlost, also machte ich ihm ein Bad.

Ich war erleichtert, denn ich hatte wirklich an meinem Verstand gezweifelt. Damals habe ich das erste Mal die Tiefe ihrer Vision gespürt.“

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Shri Mataji meint am Ende des Films:„Ich muß gestehen, daß CP meinen ganzen Unsinn und meine enorme Großzügigkeit toleriert hat. Irgendwie hat er es ertragen.

Sir CP:„Toleriert ist nicht das richtige Wort, es war absolut wunderbar! Und es wird weiterhin so sein. Ich denke nicht, daß ich sie ertragen mußte, sondern umgekehrt: Sie hat einen Bürokraten in ihrem Leben ertragen!“


Die Herzlichsten Glückwünsche

zum 62.Hochzeitstag!


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Der Film: „NirmalaDevi, ein Leben für die Freiheit“ läuft am

05. und 06.05.20011 im Burgkino in Wien1.

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Draupadi.

BARACK HUSSEIN OBAMA

FLICKR-FOTO von sxyblzgyal.

BARACK ist ein afrikanischer Name, er bedeutet Der Gesegnete.

Mr.Präsident wurde am 4.08.1961 in Honolulu auf Hawai geboren. Seine Mutter Stanley Ann war eine weiße US Amerikanerin. Sein Vater, Barack senior, war ein schwarzer Muslim aus Kenia. Nach nur 2 Jahren ließen sich seine Eltern scheiden.

Barack Obama:

Die Abwesenheit meines Vaters, die Lücke, die er hinterließ, hat mich mehr geprägt, als er selbst.“ aus NEWS vom 08.11.09.

Nach der Scheidung seiner Eltern lebte er mit Mutter und Stiefvater in Indonesien. 1971 nahmen ihn seine Großeltern zu sich nach Hawai.

Barack legte 1979 in Hawai seinen Highschoolabschluß mit Auszeichnung ab. Er studierte anschließend Politikwissenschaften in Los Angeles und New York. Später Rechtswissenschaft in Chicago.

Seit er beim Parteitag der Demokraten 2004 mit seiner Grundsatzrede ein Millionenpublikum elektrisierte, war klar, hier seht ein Mann mit großer Zukunft.-Karriere Kurier Bericht v.Teresa Richter-Trummer.

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Obamas Vorbild als Präsident ABRAHAM LINCOLN

wurde am 12.02.1809 in Kentuky geboren. Er wuchs in sehr einfachen Verhältnissen auf. Seine Mutter starb, als er 9 Jahre war. Mit seiner Stiefmutter verstand er sich sehr gut.

FLICKR-FOTO von mbell1975: Der 16.Präsident der USA

ABRAHAM LINCOLN arbeitete als Anwalt. Er war ein glänzender, volkstümlicher Redner und ein gewandter Parteitaktiker. Nach der Abspaltung der Südstaaten führte Lincoln den Norden durch den Bürgerkrieg und erreichte die Wiederherstellung der Union. Er schaffte die Sklaverei ab und stellte für die USA die Weichen zu einem modernen Industriestaat.

ABRAHAM LINCOLN führte persönlich ein bescheidenes Leben. Im Jahr 1842 heiratete er Mary Todd.Vier Söhne kamen zur Welt, aber nur ROBERT, der Älteste, erreichte das Erwachsenenalter.

ABRAHAM LINCOLN wurde als 1.Republikaner 1860 und 1864 in das Präsidentenamt gewählt. Dennoch wurde er nach seiner Ermordung am 15.04.1865 zu einer überparteilich verehrten Gestalt. Er gilt als der bedeutendste Präsident der US-Geschichte.

Den Amerikanern gilt Lincoln als Verkörperung der politischen Tugenden ihrer Nation. (Quelle:Brockhaus)

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Auszug aus dem Buch: „Sags wie Obama“ von Shel Leanne:

Obamas rhetorische Stärke hat viele Ursachen:

  • Seinen naturgegebenen satten Bariton, den er wie ein Präzisionsinstrument einsetzt.
  • Sein Geschick, Bilder in die Köpfe seiner Zuhörer zu transportieren.
  • Seine anmutige Körpersprache und Gestik, die Beziehung zum Publikum aufbaut.
  • Seine zutiefst persönlichen Erfahrungen, die er mit historischen Worten und Bibelsprüchen verwebt, um ein WIR-Gefühl zu vermitteln.
  • Er verleiht Botschaften durch ICH, SIE und WIR eine persönliche Note.
  • Er kann Visionen vermitteln.
  • Er weiß um die Strahlkraft der Wiederholung.
  • Er nutzt wie ein Popstar Slogans – als immerwiederkehrenden Refrain seiner rhythmischen Reden:

YES, WE CAN!

CHANGE WE CAN BELIEVE IN!

OUR MOMENT IS NOW!

DIES IST UNSERE STUNDE, DIES IST UNSERE ZEIT!

FLICKR-FOTO: Schnappschuß beim Wahlkampf 2008.

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2o.Jänner 2009: Wie Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgte ich auch die Zeremonie der Angelobung im TV. Was mich besonders beeindruckte, war der Respekt und die Hochachtung – das Miteinander – der versammelten Personen.

Erst am nächsten Tag sah ich im Kurier, daß die Bibel in MICHELLE OBAMAS Händen lag, als ihr Mann den Eid ablegte.

KURIER am 21.01.2009:

„Während des Eids ruhte seine linke Hand auf der Bibel, die ABRAHAM LINCOLN 1863 verwndet hatte, als er das Ende der Sklaverei ausrief. Und an diesem Tag – 145 Jahre später – wurde mit BARACK OBAMA der erste Afro-Amerikaner als Präsident vereidigt.

Auszug aus der Antrittsrede des 44.Präsidenten Amerikas, am 20.01.2009:

„Unsere Kindeskinder sollen sagen, daß wir uns auch in Zeiten der Prüfung weder abgewendet haben, noch ins Taumeln gerieten.

Sondern daß wir, den Horizont im Blick und mit Gottes Gnade, das großartige Geschenk der Freiheit weitergetragen und sicher an nachfolgende Generationen übergeben haben“.

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Teri Hatcher, eine der „Desperate Housewives, erzählt im MAXIMA-Interview:

Mit meiner Tochter Emerson Rose fuhr ich zur Angelobung von Barack Obama nach Washington. Ein Erlebnis, das wir beide nie vergessen werden. Und ein Überlebenstrip! Wir sind um 7 Uhr vom Hotel losgegangen, um danach 3 Kilometer in der Menschenmasse „mitzuschwimmen“. Millionen Menschen strömten einfach vorwärts. Die Stimmung war einmalig. So viel positive Energie und Hoffnung – Jede Minute frieren hat sich gelohnt!

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Freunde von Barack Obama gaben dieses Statement:

„Er ist Einer,der es versteht, geradezu magisch Nachteile in Vorteile zu verwandeln“ aus NEWS vom 08.11.08.

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Fotostream von Barack Obama vom 24.09.08.

MICHELLE OBAMA wurde am 17.01.1964 in Chicago als Tochter von Marian und Frasier Robinson geboren. Sie studierte Soziologie und Jura. Im Oktober1992 heiratete sie Barack Obama.

Das Wahlkampfteam nannte Michelle anerkennend THE CLOSER, Bewies sie doch in den langen Monaten des Wahlkampfes, daß sie unentschlossene Wähler von ihrem Mann zu überzeugen wußte. Auch erinnerte sie ihn immer wieder daran, dass Entscheidungen nicht nur mit dem Intellekt, sondern mit dem Herzen zu fällen sind. Sein Erfolg bei der Wahl am 4.11.2008 war deshalb auch ihrer. (Kurier vom 19.01.09)

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Am 4.07. 1998 kam die erste Tochter MALIA ANN zur Welt. Natascha mit dem Kosenamen SASHA wurde am 10.08.2001 geboren.

FLICKR-FOTO von sxyblzgyal.

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Die Bush Zwillinge, Jenna und Barbara gaben ihren Nachfolgerinnen im Weißen Haus in einem Brief auch folgenden Rat:

„Viele glauben, sie kennen euren Vater.

Aber sie kennen weder das Gefühl, das er an dem Tag hatte, als ihr geboren wurdet, noch seinen Stolz an eurem ersten Schultag.

Vergeßt nie, wer euer Dad wirklich ist!“

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Frank Elstner hatte gestern in seiner Sendung „Menschen der Woche“ Sammy Molcho eingeladen. Es war ein interessantes Interview. Z.B. Die Aussage:

DER KÖRPER IST DER HANDSCHUH DER SEELE!

Er spricht immer die Wahrheit.

Frank Elstner fragte dann nach seiner Meinung zum amerikanischen Präsidenten.

Sammy Molcho meinte:“Barak Obama steht sehr aufrecht ohne zudringlich zu wirken, er ist sehr zentriert, präzise und ehrlich. Er traut ihm zu, alle seine Pläne zu verwirklichen.

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TAGESSCHAU vom 10.02.2009:

BARACK OBAMA steht für den amerikanischen Traum, er ist ein Veränderer, der Menschen fasziniert. Er hat bei Millionen das interesse für Politik geweckt.

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Interview aus der ZEITUNG-MAXIMA vom März 2009:

BARBARA GASSER: Was erhoffen Sie sich von Ihrem neuen Präsidenten Barack Obama?

SIGOURNEY WEAVER.: Ich unterstütze Obama seit 2004, weil er ein intelligenter und methodischer Mann ist. Mit ihm als Präsidenten sehe ich die Chance für überparteiliche Zusammenarbeit. Nur im Team können die anstehenden Probleme gelöst werden, die auf der ganzen Welt bestehen.

Von der Regierung Obama hoffe ich, dass ein neuer Ansatz kommt. Ich erwarte nicht, das Obama alles kann, aber es ist die Chance auf einen Neustart mit einer ehrlichen Regierung.

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KURIER,28.04.2009: Bericht von Konrad Kramar:

Zwar kann sich der Präsident auf eine solide demokratische Mehrheit in beiden Häusern des US-Kongresses stützen, doch die US Regierung funktioniert traditionell über Parteigrenzen hinweg. Grund dafür sind auch die gänzlich unterschiedlichen Interessen der Abgeordneten aus den einzelnen Bundesstaaten.

So muss auch um jede politische Einigung mühsam gefeilscht werden. Und das, gibt ein Mann aus dem Obama-Team zu, „sitzt uns im Genick wie ein stechender Schmerz“.

Ingrid Steiner-Gashi – Die positive Seite: Wenn sich politische Aktivitäten in Zahlen ausdrücken lassen, sprechen die Ergbnisse der US-Webseite POLIFACT für sich:

Knapp ein Fünftel seiner rund 500 Wahlversprechen hat US-Präsident Barack Obama demnach in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit bereits erfüllt oder zumindest aufgegriffen.

KONRAD KRAMAR – Die negative Seite: Obama hat in diesen ersten 100 Tagen die öffentliche Debatte für sich entschieden, mit Charme, Redegewandtheit und einer revolutionär neuen medialen Inszenierung. Doch das schwächt den Gegner nur äußerlich, ihre politischen Bastionen haben sie inzwischen nur verstärkt.

Wirklicher politischer Fortschritt ist nicht mit großen Worten, sondern nur im Infight mit diesen Lobbisten zu erzielen. Und da hat der öffentlich so strahlende Obama schon harte Treffer kassiert.

Sein Bankenhilfspaket war der Opposition trotz endloser Kompromissuche keine Stimme wert, von der groß angekündigten Regulierung der Finanzmärkte ist wenig zu hören. Im Umgang mit skandalösen Bonuszahlungen an Manager und der Verfolgung von CIA-Folterern bekam man eher Hauruck-Populismus zu sehen als den großen „change“.

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KURIER, 5.05.2009: Ein Interview des US-Politologen Ronald Hrebenar:

BARACK OBAMAS erste hundert Tage im Amt sind vorbei. Doch erst jetzt, nach geglücktem Start, habe der neue US-Präsident ein ungefähr einjähriges Zeitfenster, um die wichtigsten Aufgaben anzupacken.

Über Obamas Chance, ein großer Präsident zu werden, meint er:

„Große Präsidenten brauchen große Herausforderungen oder große Krisen. Die Zeiten dürften nicht langweilig sein. Mit der Wirtschaftskrise hat Obama somit den Rahmen und die Chance, ein großer Präsident zu werden. Aber eine Garantie gibt es dafür nicht!“

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KURIER, 5.06.09: Kommentar von Walter Friedl zur Grundsatzrede von US-Präsident Barack Obama in der Universität von K airo:

„Stark, fundiert, rhetorisch brilliant und emotional. US-Präsident Barack Hussein Obama hat bei seiner Rede in Kairo, die das Verhältnis der USA zu den 1,5 Milliarden Muslimen weltweit auf eine neue Basis stellen sollte, nicht enttäuscht.Er sprach von Brückenbau, Kooperation und dem Mut für einen Neubeginn. Und man nimmt dem US_Staatschef mit muslimischen Wurzeln ab, dass er es ernst meint…

Denn wie Obama sagte:

Wer nur in die Vergangenheit schaut, kann Zukunft nicht gestalten.

Die Vergangenheit hieß Konfrontation, die Zukunft muss Dialog heissen.“

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KURIER-KOMMENTAR von Stefan Galoppi am 24.07.09:

Es geht nicht um einen Sieg für Obama, sondern um die Gesundheit von Millionen

Es stimmt schon, was berichtet wird: BARACK OBAMA´S Haare sind seit seinem Amtsantritt deutlich grauer geworden. Sein Auftritt ist nicht mehr so federleicht. Seine Umfragewerte haben deutliche Dellen abbekommen. Schon wird vom sinkenden Stern des 44.US-Präsidenten geschrieben und vom Überdruss, den seine mediale Allgegenwart auslöse. Aber ist das wirklich das Thema?

Festzuhalten ist: OBAMA hat in allen Bereichen einen Scherbenhaufen geerbt – und das mitten in der schwerstenWirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Er hat versucht, an allen Fronten neue Impulse zu setzen. Und er wirft seine rhetorische Überbegabung bei jeder Gelegenheit in die Schlacht, um Problembewußtsein zu schaffen und Lösungsansätze zu kommunizieren.

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Die Republikaner wittern die Chance, ihrem Angstgegner OBAMA ein Waterloo zu bereiten – und sie könnten es auch tatsächlich schaffen. Einen unhaltsamen Zustand einzubetonieren, ist aber eine erbärmliche Siegestrophäe. Gesundheit eignet sich nicht für zynische Parteipolitik. Und das sollte viel mehr das Thema sein, als die zunehmenden Sorgenfalten in Obama´s Gesicht.

PRÄSIDENT BARACK OBAMA:“ Es geht hier nicht um mich, ich habe eine großartige Versicherung so wie jedes Kongressmitglied.“ Es gehe um die vielen Menschen, die ihn täglich um Hilfe bitten. Und um die Wirtschaft, die sich ein so teures System nicht mehr leisten kann.

47 Millionen US Bürger sind ohne Versicherungsschutz und im Notfall auf die Erstversorgung der Spitäler angewiesen.

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DER STANDARD am 20.08.2009:Obama nennt die Krankenversicherung für jedermann „moralische Pflicht“

(…)Obama will den rund 46 Millionen nicht versichertenUS-Bürgern mit staatlicher Hilfe eine Krankenversicherung ermöglichen. Zuletzt ist der Widerstand gegen die Reform stark gewachsen. Kritiker werfen dem Präsidenten vor, eine Verstaatlichung des Gesundheitswesens anzustreben und die Kosten in die Höhe zu treiben.

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Mr. Präsident Barack Obama

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

ZUM FRIEDENSNOBELPREIS !

Ich finde, das ist ein großartiges Zeichen der Anerkennung und Freude nach den schwierigen politischen Verhandlungen der letzten Monate!

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KURIER am 7.02.2010 :

Brigitte Schokarth fragt JOAN  BAEZ, die Ikone der Protestsongbewegung der 60er-Jahre:“Sehen sie Ähnlichkeiten zwischen Martin Luther King und Barack Obama?“

JOAN BAEZ: „Sehr große, ja! In der Würde, der Integrität, dem unglaublichen Charisma und der Eloquenz.

Ich habe mich aber oft gefragt. ob Obama nicht außerhalb dieses Amtes, in dem er in seinen Aktionen so limitiert ist, mehr bewegen hätte können. Ich habe fast das Gefühl, dass seine Intelligenz in einer Art Gegenreaktion eine Welle der Dummheit ausgelöst hat. Dass die Sarah Palins dieser Welt aufblühen, weil sie seine Weisheit nicht tolerieren können.“

Draupadi.

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